Selbstmanagement

Selbstmanagement: Motivation durch den WOW!-Effekt


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Wie Sie aus einer „Aufgabe" ein begeisterndes Erlebnis machen

Arbeit kann Spaß machen! Schluss mit Leidensmiene und Angestellten-Mentalität! Runter von der Wand mit den zynischen Dilbert-Comics und den öden Anti-Chef-Witzen! So lauten die Botschaften von Tom Peters, dem amerikanischen Management-Vordenker. Und so gelangen Sie vom Vorsichhinschuften mithilfe von richtigem Selbstmangement und neuer Arbeitsmotivation zu einer erfüllten, fröhlich machenden Arbeit.

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Sehen Sie Ihre Arbeit als Projekt

Ganz gleich, ob Sie Bäcker sind oder Banker, selbstständiger Musiklehrer oder angestellter Manager; ob Sie Kuchen, Kredite, Kurse oder Konzepte herstellen - alles lässt sich im Sinne des Selbstmanagement als „Projekt" bezeichnen. Tun Sie's!

Feilen Sie an der Aufgabenstellung

Normalerweise erhalten Sie Ihre Aufgaben oder Arbeitsaufträge in denkbar unspektakulärer Form: Dinkelbrot, Baufinanzierung, Klavierstunden, Businessplan. Gleichgültig, ob Sie Ihre Aufgabe allein oder mit anderen zusammen machen: Erfinden Sie Ihre Aufgabenstellung neu. Formulieren Sie Ihr

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Projekt um, bis es „total cool" klingt, einzigartig und sensationell. So grandios, dass andere nach Luft schnappen. Warum sollten Sie nicht

 

  • einen Kuchen backen, von dem die Zeitung berichten wird,
  • ein Beratungsmodell entwickeln, das den Vorstand aufhorchen lässt,
  • eine didaktische Neuheit in Ihrem Ort einführen,
  • das laufende Geschäftsjahr zu einem Event machen

Geben Sie Ihrem Projekt einen Namen

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Sagen Sie nicht Routine, Aufgabe oder Produkt dazu, sondern geben Sie Ihrer Arbeit eine frische Bezeichnung. Dieser Name kann, muss aber nicht auch nach außen kommuniziert werden. Wenn Ihr Projekt ein Erfolg wird, erinnert man sich noch Jahre danach an den Namen: der „Puchheimer Power-Kuchen", das „Super-sicher-Kredit-Paket", der Kurs „Musik, Museum & mehr" oder die „Aktion 5.000" in Ihrem Unternehmen.

Sehen Sie Ihre Arbeit als professionellen Service

Jede Tätigkeit, auch die vermeintlich „rein technische", dient letztlich dazu, das Leben von Menschen zu verbessern oder zu erleichtern. Stellen Sie sich die Leute vor, denen Sie mit Ihrem Job helfen. Nehmen Sie, wenn es geht, mit wenigstens 2 dieser Personen Kontakt auf. Das 1. Ziel Ihres Projekts ist es, Ihre wahren Kunden in den Blick zu bekommen.

Verlagern Sie die Schwerpunkte

Bei der traditionellen Arbeit wird in etwa 10% der Zeit geplant und in den übrigen 90% das Projekt durchgeführt. Peters empfiehlt für ein besseres Selbstmanagement eine neue Aufteilung:

  • 30% für das Kreieren: erfinden, planen und die richtigen, neuartigen Formulierungen finden,
  • 30% für das „Verkaufen": hausieren gehen, Mitstreiter finden, sich Rückendeckung holen,
  • 30% für das Durchführen,
  • 10% für das „Happy End": das fertige Projekt ans Establishment übergeben, seine Fortdauer sichern, es feiern und für die Nachwelt dokumentieren.

Vergessen Sie das Wort „klein"

Übersehen Sie kein Detail. Jede Kleinigkeit ist wichtig für den Erfolg Ihres Projekts. Halten Sie vor allem sich selbst und Ihre Tätigkeit niemals für „klein". Auch das „kleinste Licht" in einer Firma kann Großes bewegen. Auch das „kleinste" Unternehmen kann im Medienzeitalter eine riesige Leuchtkraft entwickeln.

Erinnern Sie sich an die Wörter „Liebe" und „Schönheit"

Jede Arbeit, jedes Projekt lässt sich so gestalten, dass Sie und Ihre Mitarbeiter es lieben und schön finden. Selbst Buchhaltung oder Schulalltag können schön und liebenswert sein - wenn Sie ihm Ihre Schönheit und Liebe schenken. Nehmen Sie bei Ihrem Projekt einen Designer mit an Bord. Irgendjemanden, der Geschmack hat und sich um die schöne Erscheinungsform des Ganzen kümmert. Der die romantische und künstlerische Dimension Ihres Projekts entdeckt oder weckt und so neue Arbeitsmotivation erzeugt. Das lohnt sich immer.

Machen Sie nie etwas ohne Frauen

Frauen werden von fast allen Branchen nach wie vor stiefmütterlich behandelt. Peters' Faustregel: Wenn sich Ihr Projekt ausschließlich an Männer richtet, sollten Sie es noch einmal überdenken.

Betrachten Sie Termine als etwas Heiliges

Machen Sie es Ihren Kritikern nicht dadurch einfach, indem Sie verspätet liefern. Lassen Sie sich bei der Vorbereitung nicht auf einen zu knappen Terminplan ein. Aber wenn die Daten erst einmal stehen, geben Sie dem Einhalten des Plans oberste Priorität. Arbeiten Sie innerhalb Ihrer Projektgruppe immer ein bisschen zu schnell. Nutzen Sie den „Wir-sind-unserer-Zeit-voraus"-Effekt.

Nehmen Sie Misserfolge in Kauf

Während Sie an Ihrem neuen Super-Projekt gearbeitet haben, lagen Ihnen ständig die Kritiker in den Ohren: Warum die Angeberei, warum der ganze Aufwand. Wird ja doch nichts, alles nur heiße Luft.

Vergeuden Sie keine Energie damit, Ihr Projekt „normal" zu machen, damit es allen gefällt. Vermeiden Sie vor allem die Mittelmäßigkeit. Treten Sie anderen ruhig auf die Füße. Sagen Sie allen Kritikern, dass Sie das Risiko eingehen. Hören Sie sich um: Große Erfolge erreichen Sie nie ohne großes Risiko. Manager und Macher, die Großes gewagt haben und manchmal auch scheiterten, haben fast immer eine steilere Karriere gemacht als die grauen Duckmäuser.


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