Selbstmanagement

Selbstmanagement: Vereinfachen Sie Ihre Ansprüche


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Der sichere Weg zu mehr Zufriedenheit

Was Sie in diesem Artikel lesen, ist vermutlich die wichtigste Selbstmanagement-Fähigkeit, um für die Zukunft gerüstet zu sein – sowohl für Sie selbst als auch für unsere gesamte Gesellschaft. Die großen staatlichen Wohlfahrtssysteme scheitern an ihren eigenen Versprechungen (übrigens längst nicht nur in Deutschland). Die Ansprüche der Bürger auf Wohlstand im Alter und eine erstklassige Gesundheitsversorgung sind nicht mehr finanzierbar. Das ist eine unumstößliche demografische Tatsache, und eine paradoxe Situation. Denn die Sozialsysteme der reichsten Nationen der Welt produzieren zunehmend unzufriedene, unglückliche Bürger. simplify your life meint, dass das nicht sein muss. Sie können mit diesen 6 Selbstmanagement-Tipps selbst etwas dagegen tun.

Selbstmanagement-Tipp 1: Übernehmen Sie Verantwortung

Betrachten Sie all Ihre Sorgen, Schwierigkeiten und Ängste – finanziell, beruflich, gesundheitlich, in der Partnerschaft usw. Schreiben Sie am besten alles, was Sie belastet, auf eine Liste. Dann schreiben Sie in großen Buchstaben darüber: All das habe ich geschaffen. Ihr Leben ist das Resultat von Entscheidungen, die Sie getroffen haben. Sie können es auf niemand anderen abschieben. Viele Menschen werden gegen eine solche Sichtweise protestieren: Ob ich mich in meinem Beruf wohl fühle, hängt doch auch von meinen Kollegen und meinem Chef ab. Damit eine Ehe gelingt, braucht es doch 2 Menschen. Dass meine Steuerlast wächst, liegt doch an der Regierung. Das stimmt. Aber machen Sie sich klar: Wie Sie die anderen Menschen und die Situation um sich herum in Ihrem Inneren wahrnehmen, hängt einzig und allein von Ihnen ab.

Selbstmanagement-Tipp 2: Malen Sie „Ihre" Wirklichkeit

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Wie wollen Sie leben? Wie wollen Sie aussehen? Wie wollen Sie sich fühlen? Machen Sie sich ein Bild davon und halten Sie es in Ihrem Inneren fest. Nur so kann es eines Tages Wirklichkeit werden. Unglückliche Menschen tragen in der Regel ein Bild von ihrer eigenen Misere in ihrem Inneren. Wenn Sie ein glücklicher Mensch werden möchten, müssen Sie die Kraft aufbringen, ein frohes Bild von Ihrer Zukunft zu zeichnen. Machen Sie diese innere Darstellung zu Ihrem ständigen Begleiter. Sehen Sie es abends vor dem Einschlafen, schaffen Sie sich Symbole, suchen Sie sich Vorbilder. Beispiel: An Ihrem Arbeitsplatz steht ein Bild Ihres Großvaters, der ein angesehener, glücklicher Mann war. Sagen Sie sich: Etwas von ihm steckt auch in mir.

Selbstmanagement-Tipp 3: Folgen Sie zugleich der „richtigen" Wirklichkeit

Wenn sich die Wirklichkeit aber ganz anders entwickelt? Bleiben Sie flexibel! Passen Sie Ihr inneres Bild regelmäßig der Wirklichkeit an. Wenn Sie Ihre Gedanken nur auf das richten, was Sie nicht haben, bleiben Sie stecken. Ihre Erwartungen sollten begeistert, aber nicht weltfremd sein. Beispiel: Sie haben das innere Bild, Abteilungsleiter in Ihrer Firma zu werden, weil Sie zu den 25 Menschen gehören, die das eines Tages werden könnten. Wenn Sie aber davon träumen, ohne diesen Zwischenschritt direkt Vorstandsvorsitzender zu werden (was bisher noch niemand geschafft hat), machen Sie sich etwas vor.

Selbstmanagement-Tipp 4: Seien Sie bereit, den Preis zu zahlen

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Diese Form der inneren Bilder ist mehr als bloßes „positives Denken". Bleiben Sie realistisch. Machen Sie sich nicht nur Bilder vom großen herrlichen Ziel, sondern auch von den notwendigen Etappen auf dem Weg dorthin. Beispiel: Wenn Sie abnehmen wollen, stellen Sie sich vor, wie gut Sie mit 10 kg weniger aussehen, wie Sie sich leicht fühlen, Ihren Körper mögen. Imaginieren Sie aber auch, wie Sie tagsüber den „kleinen Hunger" aushalten, wie Sie auf Süßigkeiten verzichten. Gelingen Ihnen diese Bilder auch? Dann sind Sie auf dem richtigen Weg!

Selbstmanagement-Tipp 5: Denken Sie kraftvoll

Gedanken können stärken und schwächen. Frieden, Freundlichkeit, Verzeihen oder Hoffnung machen Sie innerlich stark. Durch Zorn, Ärger, Schuldzuweisungen und Furcht werden Sie geschwächt. Beispiel: Beobachten Sie sich selbst, was Sie bei einer Bahnverspätung sagen: „Bestimmt geht mir dadurch mein Anschlusszug verloren." – oder: „Ich werde Glück haben, und der nächste Zug hat auch Verspätung."

Selbstmanagement-Tipp 6: Verbinden Sie sich mit dem Größeren

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Lernen Sie, Zornesaufwallungen oder Schwermütigkeitsanfälle in Ihrem Inneren zuzulassen, sie aber nicht so nach außen zu tragen, dass andere davon verletzt werden. Beispiel: Der amerikanische Lebensberater Wayne Dyer rät bei solchen Ausbrüchen von Wut, Angst oder Depression: „Denken Sie an Gott, was auch immer Gott für Sie bedeutet. Denken Sie an die universalen Kräfte, die aus einer Apfelblüte einen Apfel entstehen lassen."


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