Selbstorganisation

Arbeitsorganisation verbessern mit dem "Zweitschreibtisch"


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Trennen Sie Arbeitsorganisation und Kreativität!

Ein ewiges Thema der Arbeitsorganisation: Volltischler oder Leertischler? Ich kann nur an einem vollen Schreibtisch kreativ sein, sagen die einen. Ich kann nur an einem leeren Schreibtisch organisieren und Gedanken ordnen, sagen die anderen. Und wer hat Recht? Beide!

Acker und Blumengarten

Viele Berufe bestehen aus höchst unterschiedlichen Anforderungen. Das hat Auswirkungen auf die Arbeitsorganisation:

  • Auf der einen Seite müssen Abläufe geplant, Termine verwaltet, Kontakte gemanagt, Rechnungen geschrieben, Buchhaltungsbelege bearbeitet werden. Die ideale Arbeitsumgebung dafür sieht aus wie ein großes Feld, auf dem Traktor und Mähdrescher ungehindert ihre langen Bahnen fahren können.
  • Auf der anderen Seite gilt es, Reden zu schreiben, Berichte zu verfassen, Produkte zu entwickeln, Menschen zu begeistern, Beziehungen zu pflegen, Innovationen zu erfinden. Das gelänge am besten in einem blühenden Garten, in dem es viel zu entdecken gibt und in dem lauschige Plätze zum Verweilen einladen.
  • Der Schreibtisch vieler arbeitender Menschen ist ein Abbild dieses Dilemmas: ein Acker mit Blümchenrabatten. Dort zu arbeiten ist ein ständiger Kompromiss. Daher liegt die Idee nahe, beide Bereiche im Zuge der Arbeitsorganisation voneinander zu trennen.
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Ortswechsel beflügeln

Pfarrer Bernhard K. hat in seinem Amtszimmer, von dem aus er eine große kirchliche Verwaltung zu leiten hat, einen großen, fast vollständig leeren Schreibtisch. Für ihn und die Mitarbeiter gibt es genaue Regeln, welche Vorgänge auf seiner Tischplatte abgelegt werden dürfen und welche nicht.

Im Arbeitszimmer seiner Dienstwohnung dagegen steht ein „Gesamtkunstwerk" von Schreibtisch, Computer und angrenzenden überquellenden Regalen, das er Besucher nur ungern sehen lässt. Hier entstehen seine Predigten, Reden und Zeitschriftenartikel. Im kreativen Chaos seiner „Klause" fühlt er sich ebenso wohl wie an dem eindrucksvollen „Flugzeugträgerdeck" im Büro. Wohl dem, der Raum für beides hat!

Der zweite Stuhl

Wenn der Platz für einen 2. Schreibtisch nicht reicht - vielleicht haben Sie genug Raum für einen gemütlichen Sessel? Der Kreativitäts-Effekt setzt bei vielen Menschen bereits ein, wenn sie sich vom aufrechten Sitzen am aufgeräumten Organisations-Schreibtisch wegbewegen und sich in einen Sessel lümmeln können.

Der echte Garten

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Warum nicht einmal die Metapher mit dem anregenden Blumengarten wörtlich nehmen und die kreativen Phasen Ihrer Arbeit direkt ins Freie verlegen? Vielleicht kennen Sie Orte, an denen Sie sich besonders wohl fühlen. Probieren Sie aus, ob Sie an einem solchen Platz nicht auch kreativer sind.

Andere gute Orte für kreatives Arbeiten: ein leerer Sitzungssaal, eine öffentliche Bibliothek, oder Sie vereinbaren mit einem Kollegen, der viel unterwegs ist, dass Sie während seiner Abwesenheit seinen Arbeitsplatz nutzen dürfen.

Der Archiv-Check

Haben Sie größere Sammlungen von alten Zeitschriften, Schriftstücken oder Büchern, die Sie als Ihr persönliches Archiv betrachten? Dann gehen Sie diese Lager einmal kritisch durch: Was haben Sie seit über 1 Jahr nicht mehr benutzt? Würden Sie wirklich etwas wiederfinden, wenn Sie es suchten? Machen Sie sich klar: Ein Archiv hat nur dann Sinn, wenn es „lebt". Ist es ein Datenfriedhof geworden, ist es für Ihre innere Freiheit besser, Sie entsorgen es großzügig.

Zweitschreibtisch online

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Stellen Sie lieber um auf Internet-Recherche. Besorgen Sie sich einen günstigen, schnellen Internetzugang und entschlacken Sie damit Ihre Papierberge!


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