Selbstorganisation

Arbeitsorganisation: Wenn Sie Ihre Arbeit nicht mögen


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Das Beste Ihres Lebens liegt noch vor Ihnen: So kommen Sie schneller hin!

Die Beraterin Cathy Goodwin hat Tausenden von Frauen geholfen, aus unbefriedigenden Arbeitsverhältnissen herauszukommen und neues Glück in einem neuen Beruf zu finden - oder auch im alten mit einer besseren Arbeitsorganisation. Hier sind ihre Erfahrungen, zusammengefasst in 11 Punkten.

1. Finden Sie die Plus-Seite

Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie wollen - und nicht auf das, dem Sie entfliehen möchten. Hören Sie auf, anderen Horrorgeschichten über Ihren Chef und Ihre Arbeitsbedingungen zu erzählen. Erzählen Sie stattdessen: „Also, ich träume von einer Arbeit, bei der ich ..."

2. Malen Sie Ihr Bild

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Beschreiben Sie sich in Ihrem Beruf mit einem Bild: Fühlen Sie sich wie an einem Fluss, ohne Möglichkeit, ans andere Ufer zu gelangen? Kämpfen Sie sich durch eine verwunschene Dornenhecke? Oder müssen Sie wie ein mangelhaft ausgerüsteter Ritter gegen viel zu große Drachen kämpfen? Wenn Sie Ihr richtiges Bild gefunden haben, dann malen Sie sich eine Lösung innerhalb Ihres Bildes aus. Stellen Sie sich vor, wie Sie eine Brücke über den Fluss bauen. Wie Sie mit einem Schwert die Hecke zerschlagen. Oder wie Sie vom Drachenberg fliehen. Suchen Sie das Lösungsbild nicht mit Gewalt. Wenn es in Ihnen fertig ist, kommt es ganz von selbst und Sie finden einen neuen Weg für Ihre Arbeitsorganisation.

3. Nutzen Sie die Zeit

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Nutzen Sie an Ihrer (Noch-)Arbeitsstelle jede Minute, um sich fortzubilden. Lesen Sie das Handbuch der Software, die Sie Tag für Tag benutzen, um neue Kniffe herauszufinden. Lernen Sie HTML oder PowerPoint. Dazu gibt es sogar Kurse im Internet. Nutzen Sie jede Chance, um an Seminaren teilzunehmen.

4. Bleiben Sie fair

Konzentrieren Sie sich darauf, Ihren Job gut zu machen, nicht perfekt. Nutzen Sie durch diese Arbeitsorganisation den Zeitgewinn, um sich fit zu machen für den nächsten Job. Lassen Sie sich aber nicht dazu verleiten, Ihren alten Arbeitgeber nach Kräften zu schädigen. Der Einzige, der dabei wirklich geschädigt wird, sind Sie selbst.

5. Blicken Sie dem Feind ins Auge

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Welchem Konflikt möchten Sie entfliehen? Dem Firmengeiz? Pingeligem Überperfektionismus? Unehrlichkeit? Mangelnder Wertschätzung? Fragen Sie sich, so ehrlich Sie können: Könnte mir das in der nächsten Firma womöglich genauso gehen? Finde ich das, was ich den anderen vorwerfe, möglicherweise auch in mir selbst wieder? Bin ich selbst geizig, perfektionistisch, unehrlich, ohne Selbstvertrauen? Nein, Sie sollen nicht in Selbstzerfleischung verfallen. Sondern Sie sollen klar unterscheiden zwischen den Fehlern der anderen und Ihren eigenen. Reden Sie darüber auch mit guten Freunden.

6. Schaffen Sie sich einen seelischen Panzer an

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Stellen Sie sich vor, Ihr Arbeitsplatz wäre von einem unsichtbaren Schutzschild umgeben, mit dem Sie vor Menschen geschützt sind, die Sie seelisch verletzen wollen. Manche Menschen stellen sich eine golden leuchtende Energiewand vor, andere bevorzugen eine Rüstung aus unsichtbarem Metall. Ihr Schutzschild sagt Ihnen, dass Sie Sie selbst sind und böse Gedanken anderer Ihnen nicht schaden können.

7. Beschenken Sie sich täglich

Gerade wenn Sie im Berufsleben schlecht behandelt werden, sollten Sie es mit sich selbst möglichst gut meinen. Wählen Sie dazu keine teuren Einkäufe, sondern denken Sie einfach. Lesen Sie ein Buch, das Sie schon immer einmal lesen wollten. Gehen Sie spazieren. Essen Sie Ihr Lieblingsessen. Gehen Sie ins Kino. Besuchen Sie Freunde. Lernen Sie die gesunde Portion Egoismus. Betäuben Sie sich nicht mit Alkohol oder endlosen Fernsehabenden.

8. Überreden Sie sich zur Dankbarkeit

Finden Sie wenigstens eine Sache, die an Ihrem derzeitigen Beruf gut ist: der Blick aus dem Fenster, der neue PC, das Geld, der nette Kollege aus der PR-Abteilung oder was auch immer. Bewahren Sie diese positive Erfahrung. Dankbarkeit ist die Energie, die gute Dinge in Ihrem Leben anzieht.

9. Vertrauen Sie Ihrer Intuition

Wenn Sie sich entscheiden müssen, ob Sie die Stelle wechseln oder wohin Sie wechseln sollen, dann sehen Sie nicht nur auf die Fakten. Bedenken Sie: Angst („Wenn ich kündige, finde ich nie wieder eine Stelle") kommt aus dem Kopf, Vertrauen dagegen aus dem Herzen und dem Bauch.

10. Suchen Sie sich einen Berater

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Das muss kein teurer „Kopfjäger" oder professioneller Coach sein (obwohl die sehr hilfreich sein können). Ein Freund, der selbst schon öfter mit Erfolg den Arbeitsplatz gewechselt hat, kann Sie ermutigen und Ihnen den entscheidenden Anstoß und Tipps für eine erfolgreiche Arbeitsorganisation geben.

11. Das ist sicher

Wenn Sie diesen Text bis hierhin gelesen haben, ist der Entschluss zum Weggehen in Ihnen bereits gefallen. Seien Sie sicher: Wenn Sie erst einmal gewechselt haben, ist die miese alte Zeit schnell vergessen. Rückblickend werden Sie sich nur noch wundern, warum Sie so lange gezögert haben. Sie werden es selbst erleben: Das Beste Ihres Lebens liegt noch vor Ihnen.


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