Selbstorganisation

Selbstorganisation: Ent-Trotten Sie Ihr Leben


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Die Kunst, das Leben an den richtigen Stellen zu vereinfachen

Kennen Sie das: Diese Tage, an denen Sie einfach nicht vom Fleck kommen. Dumme Routinearbeiten, unnütze Sucherei, sinnlose Termine, langwierige und dann doch ergebnislose Gespräche, zeitraubender Trott... Am Ende eines solchen Tages landen Sie müde und unerfüllt im Bett. Und wenn Sie noch einen Funken Energie übrig haben, schwören Sie sich: Das will ich ändern! Hier ein paar bewährte Techniken der Selbstorganisation, mit denen Sie den nächsten Tag zu einem positiven Erlebnis machen werden.

Gehen Sie Leuten aus dem Weg, die künstlich lächeln

Wenn ein Mensch ehrlich lächelt, bilden sich kleine Knitterfalten um seine Augen. Wenn jemand die Fröhlichkeit nur spielt, verzieht er seinen Mund zu einem breiten Grinsen, aber sonst passiert nichts. Raymond McGraime, Trainer für nonverbale Kommunikation, rät: "Arbeiten Sie mit Menschen zusammen, auf deren Emotionen Sie sich verlassen können. Auch wenn der andere mal sauer ist – langfristig ist das die bessere Lösung."

 

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Nein-Sagen, extra einfach

Wenn jemand etwas an Sie delegieren möchte, und Sie können und wollen nicht, dann sagen Sie freundlich, aber bestimmt "Nein". Und dann erst einmal nichts mehr. Keine Erklärungen, kein Gejammer, keine Aggressionen. Je mehr Sie versuchen zu erklären, um so mehr Angriffsfläche bieten Sie dem anderen, um Löcher in Ihre Entschuldigungen zu bohren und Alternativen vorzuschlagen.

Lieben Sie Ihre natürlichen Haare

Der Modeberater Kendall Ong aus Washington D. C. meint: "Es ist unglaublich, wieviel Zeit, Geld und Unzufriedenheit Männer und Frauen dafür aufwenden, um andere Haare zu bekommen als die, mit denen Sie von der Natur ausgestattet wurden." Je stärker Ihre Haare gefärbt sind, um so mehr müssen Sie sich um Ihr sonstiges Erscheinungsbild kümmern, damit die Schummelei nicht auffällt. Je raffinierter Sie gelichtete Stellen auf dem Kopf "überkämmen", desto häufiger müssen Sie das Kunstwerk vor dem Spiegel richten.

Herren, rasiert eure Schnurrbärte ab

Eine Umfrage der Zeitschrift Cosmopolitan unter Frauen und Männern in Europa und den USA zeigte eine klare Tendenz: Männer mit Schnurrbart werden zunehmend als unsympathischer eingestuft als solche mit glattrasiertem Gesicht. Das gilt sogar in den südlichen Ländern, wo der Schnäuzer traditionell als wichtige Manneszierde gilt. Wer’s nicht glaubt, soll es ausprobieren – im Notfall wächst das Teil ja wieder nach! Oder sich einen Vollbart wachsen lassen, der lag in der Sympathie zwischen glattrasiert und Oberlippenbart.

Damen, verwendet kein Mascara auf den unteren Wimpern

Ein Rat der Make-up-Spezialistin Denise Chaplin: "Dadurch wird es niemals unter Ihren Augen unschöne schwarze Abdrücke geben, nicht einmal beim Weinen." Viel stärkere Wirkung als dunkel geschminkte Augen hat laut Chaplin das Einfärben der Wangenknochen: Kaufen Sie einen Lip and Cheek Pencil, rollen Sie die Stiftspitze zwischen den Fingern, und tragen Sie mit den Fingerspitzen etwas Farbe auf Augenlider und Wangenknochen auf.

Einkäufe zusammenlegen

Vereinbaren Sie mit sich, nur noch 2-mal pro Woche einzukaufen. Haltbare Dinge, die Sie immer brauchen (Shampoo, Zahnpasta und -bürsten, Wasch- und Putzmittel, Toilettenpapier, Glühbirnen, Grundnahrungsmittel) besorgen Sie bei einem Großeinkauf, der etwa alle 2 Monate stattfindet.

Schmutzfängermatte

Die großen Spezialmatten, die in Läden am Eingang liegen, sind im Bürofachhandel auch für Privathaushalte erhältlich. Sie sehen nicht besonders schön aus, reduzieren aber den Schmutz, der in die Wohnung getragen wird, drastisch. Pro Jahr lassen sich dadurch bis zu 80 Stunden Putzarbeit einsparen.

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Reparaturdinge spazierenfahren

Lassen Sie Gegenstände, die repariert oder sonstwie behandelt werden müssen, im Kofferraum Ihres Autos (Schuhe zum Besohlen, Kleidung zum Reinigen, Geräte zum Reparieren). Wenn Sie an einem passenden Dienstleister vorbeikommen, geben Sie die Sachen dort ab. Keine Sorge vor dem Durcheinander im Kofferraum – schlimmer ist es, die Dinge bleiben unerledigt zu Hause liegen, weil Sie sich nie aufraffen können, nur wegen einer Schuhreparatur eine Extrafahrt zu unternehmen. Am besten, Sie stellen eine Klappbox für diesen Zweck in den Kofferraum.

Konzentrieren Sie Ihre Telefonzeit

Ein simplify-Tipp der harten Sorte kommt von Nancy Friedman, Leiterin einer Telefon-Schulungsagentur in Saint Louis, USA: Reduzieren Sie die Zeiten, an denen Sie telefonisch erreichbar sind, auf 1 Stunde am Vormittag und 1/2 Stunde am Nachmittag. Die restliche Zeit schalten Sie Voice-Mail oder Ihren Anrufbeantworter ein. Geben Sie auf der Ansage Ihre Telefonzeiten bekannt. "Anfangs werden Sie Proteste ernten", berichtet Nancy Friedman, "aber bald werden alle merken, wie Ihre Produktivität durch die wegfallenden Unterbrechungen ansteigt."

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Die Notfall-Liste

Legen Sie Ihre Kreditkarten, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente auf einen Kopierer, und machen Sie je 3 Kopien davon. Eine bleibt im Büro in einer verschlossenen Schublade, eine zu Hause, die 3. gehört in den Koffer, den Sie bei Geschäfts- und Urlaubsreisen mit sich führen. Falls Sie einmal bestohlen werden, werden Sie froh sein, sich diese kleine Mühe gemacht zu haben. Zusatzmaßnahme: Kopieren Sie ebenso Ihren Terminkalender und Ihr Adressenverzeichnis etwa alle 3 Monate aufs Neue. Wenn Sie beides auf elektronischem Wege führen, sichern Sie die Daten regelmäßig.

Geburtstags-Vorwarnung

Markieren Sie am Beginn eines Jahres alle wichtigen Geburtstage und sonstigen Feste in Ihrem Übersichtskalender. Für jeden Termin, der ein Geschenk erfordert, tragen Sie 10 Tage vorher eine entsprechende Erinnerung ein.

Gönnen Sie sich Service

Einen Butler oder eine Hauswirtschafterin können sich heutzutage nur sehr Betuchte leisten. Aber auch wer nur durchschnittlich verdient, kann sich zeitraubende, schwierige oder unangenehme Arbeiten abnehmen lassen: Beschäftigen Sie mindestens 2-mal im Jahr einen Fensterputzer, bringen Sie Ihre Wäsche zur Reinigung (oder wenigstens die Bettwäsche zum Mangeln), lassen Sie sich Waren nach Hause liefern.

Brechen Sie ab, wenn es Sie langweilt

Das gilt für das Lesen eines Buchs, das Angucken eines Films oder das Durchführen irgendeines Projekts. Vollenden Sie nichts nur "aus Prinzip". Sobald Sie merken, dass sich das Ganze am Ende nicht lohnen wird, hören Sie lieber heute als morgen damit auf und beginnen etwas, das bessere Erfolgsaussichten verspricht. Oder mehr Spaß macht.

Beantworten Sie die Frage "Soll ich’s kaufen?" immer mit Nein

Wenn Sie die teure Jacke im Geschäft anlacht oder etwas anderes Verlockendes und Sie dabei auch nur ein bisschen zögern – dann verschieben Sie die Entscheidung, und lassen Sie sich das Ganze noch einmal durch den Kopf gehen. Nur wenn Sie am nächsten Tag noch das gleiche unstillbare Verlangen verspüren, dann kaufen Sie es.

Behalten Sie die Rein-Raus-Regel im Auge

Bei allen Anschaffungen gilt: Für jedes neuangeschaffte Stück muss ein altes raus – durch Verschenken, Verkaufen auf dem Flohmarkt oder endgültige Entsorgung.

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Verdoppeln Sie Ihre Lieblingsstücke

Wenn Sie einen Pullover, eine Hose, Unterwäsche oder sonst ein Basic-Teil zum Anziehen rundherum für sich perfekt finden, kaufen Sie das gute Stück ruhig noch ein 2. Mal, eventuell in einer anderen Farbe.


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