Selbstorganisation

Selbstorganisation: Prioritäten setzen!


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Mit dem Simplify-Prinzip den Schlendrian besiegen

Das Geheimnis erfolgreicher und glücklicher Menschen ist meist, daß sie sich voll und ganz auf eine Sache konzentrieren können. Auch wenn sie vielerlei im Kopf haben - sie haben eine Technik für ihre Selbstorganisation gefunden, bei der sich die vielen Verpflichtungen nicht gegenseitig behindern, sondern in eine gute innere Ordnung kommen. Diese Ordnung ist ganz einfach: Das Wichtigste zuerst.

Von der Theorie zur Praxis

Theoretisch leuchtet das ein. Aber im Alltag sieht es oft ganz anders aus. Vielleicht haben Sie auch schon versucht, Prioritäten zu setzen, sind aber am alltäglichen Kleinkram und allerlei unvorhergesehenen Ablenkungen gescheitert. Lernen Sie hier entscheidende Zusatztechniken.

Absolute Einfachheit

Legen Sie eine klare Priorität fest: 1 für ganz wichtig, 2 für zweitrangig und 3, 4... für nebensächlich. Manchmal ergeben sich die Prioritäten durch den Termindruck - aber bleiben Sie mißtrauisch. Nicht alles, was dringend ist, ist auch wirklich wichtig. Auf Platz 1 gehört etwas, das überdurchschnittlich Profit verspricht, das besonders großes Entwicklungspotential hat oder das von einer besonders großen Menge von Menschen beachtet werden wird. Neu: Sie dürfen pro Tag nur eine einzige Priorität 1 haben. Das ist die kompromißlose Vereinfachung.

Wenn Sie auch nur zwei Aufgaben gleichzeitig bewältigen wollen, verpufft Ihre Energie. Selbst wenn Sie die zweite Aufgabe nur in Gedanken bewegen, schwächen Sie Ihre Power. Das Geheimnis liegt in einer größtmöglichen Abschottung der einen Priorität von der nächsten.

Prioritäten setzen - das kennen Sie. Aber hier erfahren Sie, wie Sie auch wirklich dabei bleiben.

Freie Bahn

Treffen Sie mit den Menschen klare Abmachungen, die auf die Erledigung Ihrer Aufgaben Nr. 2, 3... warten. Nennen Sie keine unrealistischen Termine - sonst geraten Sie in einen Teufelskreis. Sie erhalten drohende Anrufe mit der Melodie: "Aber Sie hatten es mir doch versprochen".

Bleiben Sie ruhig, wenn der andere drängelt und sagt: "Was? Erst in vier Wochen? Ich brauche es unbedingt in vier Tagen!" Lassen Sie sich nicht einschüchtern und sagen Sie die Wahrheit: Es geht einfach nicht schneller. Die Gefahr, den Kunden dadurch zu verlieren oder innerbetrieblich seinen Arbeitsplatz zu gefährden, wird meist überschätzt.

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Schon zwei Aufgaben, die gleichzeitig erledigt werden müssen, können zu einer totalen Blockade führen.

Auf Dauer ist es viel schlimmer, wenn Sie die von Ihnen selbst gegebenen Terminversprechen nicht einhalten. Wichtig ist, daß Sie den Kopf frei haben für die Priorität Nummer 1. Das ist das Prinzip der freien Bahn.

Störungen aktiv bekämpfen

Schotten Sie Störungen ab (zum Beispiel durch die Flucht ins Zweit-Büro) und beginnen Sie den Tag mit der Aufgabe Nummer 1. Lassen Sie keine Ablenkungen dazwischenkommen. Beliebte Routineaufgaben (Post öffnen, Surfen im Internet, Blumen gießen, Filzschreiber bestellen...) verschieben Sie auf später.

Belohnen Sie sich damit erst, wenn Sie die erste Etappe des Jobs Nr. 1 geschafft haben. Bedenken Sie: Der Einstieg ist immer am schwersten. Da müssen Sie sich selbst die Sporen geben. Nach einiger Zeit wird es viel leichter laufen. Am Anfang aber ist es ein echter Fight, und Sie sollten den Stier bei den Hörnern packen. Das ist das Prinzip des gezielten Abwehrkampfs.

Bei der Konzentration auf eine Aufgabe wachsen Ihnen ungeahnte Kräfte zu. Stellen Sie sich vor, Sie sind auf einem Jahrmarkt und müssen zwei schwere Ferkel über eine 100 Meter lange Strecke tragen. Wenn Sie beide abwechselnd packen, brauchen Sie dazu ewig. Wenn Sie aber eines anbinden, alle Kraft zusammennehmen, es im Spurt zum Ziel schleppen, eine Pause machen, zurücklaufen und das zweite ebenso mit zusammengebissenen Zähnen huckepack nehmen - dann werden Ihnen der Sieg und der Beifall des Publikums sicher sein!

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Erfolge feiern!

Wenn Sie die Aufgabe erledigt haben, feiern Sie das! Alleine oder mit anderen. Tanzen Sie durchs Zimmer, legen Sie sich ins Gras oder bummeln durch die Straßen, gönnen Sie sich ein frisches Pils am Abend in der Kneipe an der Ecke oder ein fürstliches Essen mit Ihrem Lebenspartner. Lassen Sie das gute Gefühl, etwas geschafft zu haben, an sich heran und genießen Sie es.

Egal, wie viele neue und superdrängende neue Aufgaben inzwischen mit einer drohenden riesigen 1 auf der Stirn warten - jetzt wird gelebt! Diesen Augenblick des Glücks dürfen Sie sich von niemand nehmen lassen, am allerwenigsten von sich selber!

Wer das nicht tut, erlebt sein Leben nur als Last, seinen Beruf nur als Tretmühle. Nennen wir es das Prinzip von der Festlichkeit des Lebens. Probieren Sie es aus, am besten noch heute.

Autor: Tiki Küstenmacher


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