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Dezember planen


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Warum Sie JETZT für Weihnachten planen sollten

Viele Menschen ärgern sich, dass schon ab Anfang September Lebkuchen und Nikoläuse in den Regalen der Supermärkte liegen. Unser Tipp: Ärgern Sie sich nicht (bringt ja doch nichts), sondern nehmen Sie solche Vorboten als Erinnerungszeichen, schon JETZT an Weihnachten zu denken. Denn damit dehnen Sie den vorweihnachtlichen Stress nicht aus, sondern reduzieren ihn.

Greifen Sie zum Telefon

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Notorisch schwer zu beschenken: die Jugendfreundin in den USA, der studierende Lieblingsneffe, die Tante, die am anderen Ende von Deutschland im Altersheim lebt. Das größte Geschenk bei solchen Fernbeziehungen: eine gute Kontaktpflege übers Jahr. Wenn Sie trotzdem auch etwas Materielles schenken wollen, sollten Sie JETZT ausgiebig mit der betreffenden Person telefonieren. Finden Sie heraus, was sich in der letzten Zeit bei ihr alles ereignet hat und womit sie sich gerade beschäftigt.

Wenn Sie sich schon länger nicht mehr gesehen haben: Bitten Sie um ein aktuelles Foto (digitale Aufnahme per Mail). Haben Sie die Person vor Augen, fällt Ihnen die Geschenksuche leichter – nicht nur dann, wenn Sie an ein modisches Präsent (Schmuck, Tuch o. Ä.) denken.

Entscheiden Sie, was Sie dieses Jahr weglassen

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Waren Sie im letzten Jahr gestresst, sollten Sie dieses Jahr Ihr (vor-)weihnachtliches Programm abspecken – auch wenn Sie dabei mit mancher Tradition brechen. Beispiele: Sie basteln im Advent keine Knusperhäuschen mit den (Nachbars-) Kindern. Sie besorgen nur für Ihre eigene Verwandtschaft Geschenke, nicht aber für Ihre Schwiegerfamilie. Sie laden am 1. Weihnachtsfeiertag die Großfamilie nicht zum Mittagessen ein. Sie nehmen nicht alle vorweihnachtlichen „Pflichttermine“ (Firma, Abteilung, Sportverein, Pfarrei etc.) wahr.

Wichtig: Kommunizieren Sie Ihre Entscheidung JETZT, damit sich andere darauf einstellen können: „Die Adventssonntage gehören dieses Jahr meiner Familie. Daher kann ich nicht ...“ Besinnen Sie sich auf den Kern der Aktivitäten: einander Freude bereiten. Dann werden Sie für vieles entspanntere Alternativen finden, z. B.: Weihnachtsplätzchen statt Knusperhäuschen, gemeinsame Unternehmung statt materielles Geschenk, Feiertagsessen im Restaurant statt zu Hause.

Pflegen Sie Ihre Adressen

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Im Laufe des Jahres sammeln sich an verschiedenen Stellen neue Kontaktdaten an: im beruflichen wie im privaten E-Mail- Adressbuch, im Rolodex, in einem privaten Adressbüchlein, auf Zetteln und Bierdeckeln ... Bereinigen Sie JETZT die Zettelwirtschaft, gehen Sie alle Adressen durch, und erstellen Sie eine Liste, wem Sie dieses Jahr zu Weihnachten schreiben/ein Geschenk machen möchten. So stellen Sie sicher, dass Sie gerade auch an Ihre neuen Kontakte denken.

Ihre Weihnachtspost

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Immer populärer: getippte Jahresberichte, die – mit wenigen handschriftlichen Ergänzungen – an alle Verwandten und Freunde geschickt werden. Legen Sie JETZT eine Datei dafür an. Tippen Sie immer wieder einmal Stichwörter und Sätze zu einzelnen Erlebnissen hinein. Im Dezember müssen Sie das Ganze nur noch in Form bringen.

Bei privater Post freuen sich die meisten Menschen mehr über ein preisgünstiges Foto als über eine teure Weihnachtskarte. Prüfen Sie, ob Sie ein gelungenes Bild von sich/Ihrer Familie haben. Wenn nicht, bitten Sie JETZT jemanden, eines von Ihnen zu machen. Wie Sie auf Ihrem neuen Sofa oder in Ihrem Lieblingscafé sitzen, ist mindestens genauso aussagekräftig für Ihr Leben wie Ihr Profil vor einem griechischen Sonnenuntergang.

Nehmen Sie Geschenke vorweg

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Ideal dafür sind praktische Geschenke, die der/die andere gut vor Weihnachten brauchen kann – etwa ein wärmendes Kleidungsstück oder ein Accessoire für die Weihnachtsbäckerei. Indem Sie JETZT kaufen und schenken, ersparen Sie sich nicht nur den Weihnachtsrummel in den Geschäften. Ihre Gabe wird vermutlich auch mehr gewürdigt als an Weihnachten, wenn sie nur eine unter vielen ist.

Schenken Sie Verwandten und Freunden JETZT Zeit. Machen Sie die Besuche, die Sie sonst in den letzten Tagen vor Weihnachten machen – etwa bei der alten Dame, die früher Ihre Nachbarin war. Laden Sie Freunde ins Restaurant oder zu einem gemeinsamen Ausstellungsbesuch ein. Sagen Sie dabei deutlich, dass es sich um ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk handelt („Jetzt haben wir mehr Zeit und Muße“). Dann halten Sie das merkwürdige Gefühl, an Weihnachten ohne Geschenk dazustehen, leichter aus.

Autorin: Dr. Ruth Drost-Hüttl


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