Zeitmanagement

Zeitmanagement: 7 simplify-Ratschläge für unerwünschte Wartezeiten


Warten

Auch der gelassenste Mensch wird manchmal genervt, wenn er warten muss. Selbst im ideal organisierten Zeitplan kommen unerwünschte Pausen vor: im Wartezimmer beim Arzt, in der Schlange vor der Kasse, vor einer Behördentür, im Auto an der Ampel oder gar im Stau. Hier sind ein paar Tips der amerikanischen Persönlichkeits-Trainerin Marla Platt, wie immer von uns für deutsche Verhältnisse aufbereitet:

1. Aufräumen!

Entrümpeln Sie Ihre Umgebung, auch wenn es nicht Ihre eigene ist. Ordnen Sie die Zeitschriften im Wartezimmer. Stecken Sie herumliegende Prospekte im Postamt zurück in die Ständer. Sehen Sie Ihren Geldbeutel durch: Geldscheine ordnen, alte Zettel entfernen und vielleicht über die eine oder andere Fundsache staunen. Tun Sie das vor allem, um sich dabei besser zu fühlen. Aufräumen, selbst in kleinsten Ausmaßen, hat immer eine beruhigende Wirkung. Es gibt Ihnen das Gefühl, die Dinge unter Kontrolle zu haben. Sie tun sich also damit selber einen Gefallen und so manchem "Mitbenutzer" Ihrer Umgebung auch.

2. Lernen Sie ein neues Wort!

Ein interessantes Spiel: Sehen Sie sich an Ihrem Warteplatz um. Gibt es eine Reklametafel zu lesen? Liegen eine Illustrierte oder ein Prospekt herum? Irgend etwas finden Sie immer! Suchen Sie dann in dem Fundstück, ob es irgendein neues Wort, eine neue Nachricht, einen Witz oder sonst irgend etwas gibt, das Sie sich merken und weitererzählen können.

3. Strecken Sie sich!

Das geht auch, wenn Sie sich beobachtet fühlen und sie keine peinlichen Gymnastikbewegungen machen möchten: Strecken Sie Kopf, Hals und Wirbelsäule, als ob Sie 10 cm größer werden möchten als bisher. Strecken Sie Arme und Finger, Beine und Zehen. Atmen Sie dabei tief und bewusst. Spüren Sie, wie dabei Spannungen entweichen und das Blut freier fließt. Eine Übung, die bereits nach 2 Minuten eine enorme positive Wirkung hat.

Trinken

4. Trinken Sie etwas!

Unser Körper braucht mehr Flüssigkeit, als wir ihm normalerweise zuführen. Scheuen Sie sich nicht, notfalls etwas Leitungswasser zu trinken. Beantworten Sie die freundliche Frage "Darf ich Ihnen etwas zu trinken bringen?" immer mit "Ja, bitte!".

5. Knüpfen Sie soziale Kontakte!

Vermutlich sind Wartezeiten dafür geschaffen worden. Sprechen Sie einen der Menschen an, die mit Ihnen warten. Einen Anknüpfungspunkt dafür gibt es immer – das Warten. Aber bleiben Sie nicht zu lange bei diesem Thema, denn Sie wollen sich ja nicht gemeinsam über die Pause ärgern, sondern sie nutzen. Gehen Sie davon aus, dass es immer nützlich ist, von anderen Menschen etwas zu erfahren. Das geht sogar beim Warten im Auto: Nehmen Sie Augenkontakt mit anderen Autofahrern auf, ein Schulterzucken, ein Lächeln, und schon wird aus "dem Idioten in dem schwarzen Angeberauto" ein richtiger, normaler, liebenswerter Mensch.

6. Veranstalten Sie eine Brainstorming-Sitzung mit sich selbst!

Nutzen Sie die Wartezeit, um Ihren "mentalen Muskel" zu trainieren. Immer nützlich ist die Frage "Was wäre, wenn ...". Damit entwickeln Sie Ihre Kreativität und die Fähigkeit, Dinge aus anderen Perspektiven zu sehen. Staunen Sie darüber, dass nicht alles so bleiben muss, wie es bisher war. Trauen Sie sich, auch Ausgefallenes zu denken.

7. Freuen Sie sich über die Einfachheit des Augenblicks!

Durch Ausbildung und Beruf sind wir auf Effizienz zentriert. Warten erleben wir als ärgerlichen Verlust von Lebenszeit. Drehen Sie diese Einsicht um 180 Grad herum: Leben ist das, was passiert, wenn unsere Pläne durchbrochen werden. Wenn Sie zum Warten gezwungen sind, müssen Sie endlich einmal nichts leisten. Öffnen Sie sich in dieser Zeit für neue Einsichten und Erlebnisse. Sagen Sie sich während des Wartens: "Ja, ich lebe!"


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