Zeitmanagement

Zeitmanagement - Verlangsamen Sie Ihr Leben


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10 Punkte, bei denen Sie anfangen können, den Alltag zu entschleunigen

Schaffen Sie nicht mehr, was Sie sich vorgenommen haben? Wachsen Ihnen die Dinge über den Kopf? Hier sind 10 bewährte Methoden für Ihr Zeitmanagement, die Sie sofort anwenden können.

1. Beenden Sie das Multitasking

Bei einem Computer bedeutet Multitasking, dass er mehrere Arbeitsabläufe gleichzeitig erledigt. Viel beschäftigte Menschen versuchen das auch: telefonieren oder Motivations-CDs hören beim Autofahren, Fachzeitschriften lesen beim Fernsehen ... Multitasking beim Menschen bedeutet immer, keine der gleichzeitigen Aufgaben wirklich gut zu machen. Vereinfachen Sie Ihren Alltag. Konzentrieren Sie sich auf eine Aufgabe.

2. Lassen Sie den Fernseher ausgeschaltet

Nichts gegen TV-Sendungen. Aber wenn Ihnen die Arbeit über den Kopf wächst - entspannen Sie sich nicht mit einer so zeitfressenden und Sie in ihren Bann ziehenden Tätigkeit wie dem Fernsehen. Tun Sie irgendetwas anderes - und entdecken Sie, wie viel Zeit Sie dadurch gewinnen. Vermeiden Sie insbesondere Multitasking mit dem TV-Gerät, etwa beim Bügeln. Erledigen Sie solche Aufgaben lieber „meditativ": erleben Sie sie mit allen 5 Sinnen, lassen Sie Ihre Gedanken dabei schweifen. Das entspannt und fördert Ihre Kreativität.

3. Lassen Sie das Telefon läuten

Warum immer aufspringen, wenn jemand anruft? Nichts zerhackt Arbeitsabläufe mehr als diese Nervensäge. Wenn Sie jetzt nicht im Zimmer wären, würde der Anrufer auch niemanden erreichen. Falls das Telefon für Sie beruflich wichtig ist, schalten Sie den Anrufbeantworter ein. Am besten in einem anderen Zimmer, sodass Sie es nicht einmal merken, wenn jemand anruft.

4. Lesen Sie nur 1-mal am Tag Ihre E-Mails

Behandeln Sie Ihre elektronische Post wie Ihren herkömmlichen Briefkasten. Leeren Sie ihn 1-mal pro Tag, und beantworten Sie alle Mails kurz, aber sofort. Gewöhnen Sie Ihre Geschäftspartner nicht daran, dass Sie auf eine Nachricht am Nachmittag sofort eine Antwort von Ihnen erwarten dürfen. Wenn bei Ihnen die E-Mails überhand nehmen: Richten Sie eine 2. Adresse ein, die Sie nur an die wichtigsten Menschen weitergeben.

5. Setzen Sie sich und tun Sie nichts

Sie haben richtig gelesen: Anstatt sich mit einer Arbeit zu befassen, die gar nichts bringt, faulenzen Sie lieber bewusst eine 1/2 Stunde lang. Lassen Sie Ihre Gedanken wandern. Gewinnen Sie Abstand. Sie werden staunen, wie sich nach der 1/2 Stunde die Welt für Sie beruhigt hat.

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6. Hören Sie Musik

Nicht nebenbei während der Arbeit, sondern mit voller Konzentration. Am besten über Kopfhörer, mit geschlossenen Augen. Stellen Sie sich Ihre 10 Lieblings-CDs in Reichweite (oder spielen Sie sie auf Ihren mp3-Player), und entschleunigen Sie Ihren Alltag mit täglich 1 oder 2 „Musikduschen", jede etwa 10 Minuten lang.

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7. Führen Sie Tagebuch

Es muss nicht in rotes Leder gebunden sein und soll auch nicht veröffentlicht werden. Auf den Inhalt für Sie kommt es an. Nehmen Sie sich 5 Minuten Zeit und schreiben Sie ein Erlebnis oder eine Einsicht des heutigen Tages auf. Sie werden überrascht sein, was Sie dabei über sich erfahren.       

8. Entdecken Sie einen Ihrer Kinderträume wieder

Was haben Sie geliebt, als Sie klein waren? Mit Lego spielen? Ein Schneehaus bauen? Über eine Wiese kullern? Dann tun Sie's wieder. Alleine, ganz heimlich oder mit Ihren Kindern zusammen.

9. Führen Sie ein Gespräch

Nicht die vielen Telefonate, Kurzunterhaltungen oder Dienstbesprechungen. Sondern ein ungestörtes, privates, ruhiges Gespräch, bei dem Sie viel zuhören - mindestens 1/2 der Zeit. Sie wirken dann übrigens auch netter! Wann hatten Sie dafür zuletzt ausreichend Zeit?

10. Leben Sie

Ganz bewusst, und wenn es nur für einen Moment ist. Stellen Sie sich die Strecke der Tage vor, die Sie bereits gelebt haben, und die Strecke der Tage, die noch kommen, und Sie sind jetzt genau in der Mitte. Hier und jetzt. Atmen Sie, essen Sie, schauen Sie - was immer Sie tun, tun Sie es bewusst und aktiv. Mögen andere Ihnen das Leben schwer machen und Sie unter Druck halten. Jetzt in diesem Augenblick nicht.

Diesen Artikel verfasste Prof. Dr. Lothar J. Seiwert. 


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