Altersvorsorge
Sorgen um Altersvorsorge und finanzielle Sicherheit im Alter sorgen bei nahezu allen Arbeitnehmern für ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Geld sparen und eine gute Finanzorganisation sind das Gegenmittel dazu. Jede kostenlose Ausgabe des simplify Geldletters wird Ihnen für Ihre gesamte Ruhestandplanung wohl überlegte und praktische Ratschläge liefern.
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15. März
Private Altersvorsorge: So setzen Sie auf finanzielle Sicherheit
Die private Vorsorge ist ein Weg voller Stolpersteine. Denn finanzielle Sicherheit werden Sie nur erreichen, wenn Sie beim Sparen für die Rente einige Grundprinzipien beherrschen.
Wie wir Ihnen schon bei den Todsünden der Altersvorsorge gezeigt haben, ist es nicht damit getan, einfach eine Versicherung für die Altersvorsorge abzuschließen und das Thema dann ad acta zu legen. Sie müssen die finanzielle Vorsorge regelmäßig im Blick behalten und die Renten-Vorsorge immer mal wieder optimieren. Mehr zum Thema optimale private Altersvorsorge erfahren Sie hier.
Finanzielle Sicherheit: Nicht schwach werden
Je dicker Ihr Konto mit der privaten Vorsorge wird, umso mehr wachsen die Begehrlichkeiten: Ein neues Auto wird fällig, der Urlaub steht an oder die Wohnungsrenovierung. Und macht es nicht Sinn, statt eines Kredits lieber das eigene Geld aus der Rentenversicherung zu nehmen? Das aber ist nicht die Frage. Sie können sich auch aus der gesetzlichen Rentenversicherung kein Geld für den nächsten Urlaub leihen. Warum wollen Sie also Ihre eigene private Vorsorge plündern? Wenn Ihr Erspartes einen neuen Wagen nicht hergibt, müssen Sie den alten eben noch ein bisschen weiterfahren und nicht die private Vorsorge dafür einsetzen - so einfach ist das. Die finanzielle Rücklagen für Ihre finanzielle Sicherheit im Alter aber sollten unangetastet bleiben.
Denken Sie daran: Milchmädchen haben bei der privaten Vorsorge nichts zu suchen! Natürlich ist die Idee verlockend: Sie geben sich selber einen Kredit aus Ihrem Ersparten für die Rente und zahlen das Geld Stück für Stück wieder zurück ins eigene Sparschwein. Allerdings sprechen 2 Dinge dagegen: Zum einen machen Sie sich den Zinseszins-Effekt kaputt, der für eine sichere Rente extrem wichtig ist. Und zum anderen klappt das mit dem Zurückzahlen an sich selbst in 9 von 10 Fällen schlichtweg nicht, weil das Geld fehlt.
Private Vorsorge: Jetzt ist Schluss mit der Börsenangst
Natürlich ist die Geldanlage an der Börse immer ein Stückchen Spekulation - viele von Ihnen werden bei den Börsencrashs zwischen 2000 und 2003 Geld verloren haben. Aber so, wie man nach einem Autounfall wieder fahren soll, um die Angst zu besiegen, und so, wie man nach einer gescheiterten Beziehung eine neue Liebe finden kann, so hat natürlich auch die Börse eine 2. Chance verdient. Denn Sie brauchen Aktien und Fonds für die Vorsorge. Sie sollten Geldanlagen an der Börse skeptisch und kritisch gegenüberstehen, Sie sollten Aktien, Fonds oder Zertifikate kritisch prüfen, bevor Sie kaufen, aber Sie sollten die Chancen an der Börse immer nutzen.
Verzichten Sie nicht auf die Chancen, die die Börse Ihnen und Ihrer privaten Vorsorge bietet. Fakt ist: Aktien, Fonds und auch Zertifikate schlagen auf lange Sicht jede andere Geldanlage und sorgen für die Rendite, die Sie brauchen, wenn Sie im Alter einfach abgesichert leben möchten. Zwischenzeitlich kann es einmal ungemütlich werden und vielleicht machen Sie an der einen oder anderen Stelle kurzfristig Verlust. Aber Sparen für die Rente ist keine kurzfristige Angelegenheit, sodass Sie die Verluste bei einer altersgerechten Risikomischung immer wieder aufholen können. Und Sie sollten immer daran denken: Auch an der Börse gibt es sichere Investments - Wertpapiere und Sicherheit schließen sich nicht zwangsläufig aus.
Nachlässigkeit passt nicht zum Renten-Sparen
Manche Menschen sind so sehr damit beschäftigt, ihre Geldanlagen beim Sparen für die Rente zu optimieren, dass sie viel wichtigere Dinge völlig vernachlässigen. Die richtige Versicherung neben der Altersvorsorge beispielsweise. Denn was nützt es, wenn Sie jeden Monat brav für später sparen, aber mit 45 Jahren berufsunfähig werden und nicht dagegen versichert sind? Ihr Erspartes ist dann schnell aufgebraucht. Finanzielle Sicherheit heißt auch, für solche Fälle abgesichert zu sein. Ebenfalls gravierend ist eine fehlende oder schlechte Absicherung für den Todesfall. Auch hier tut private Vorsorge Not: Denn auch ein gut gefülltes Sparkonto eines Normalverdieners wird dessen Familie kaum jahrelang ernähren. Deshalb sollte Versicherung immer vor der Vorsorge stehen.
Übrigens: Gerne verkaufen Versicherer Policen, die durchaus sinnvollen Schutz mit Sparverträgen koppeln - die Kombination aus Altersvorsorge und Versicherung sollte aber genau überprüft werden. Sie kann durchaus Sinn machen, aber oft ist sie die völlig falsche Wahl. Als Altersvorsorge taugt die Versicherung in vielen ällen sogar, wenn Sie auf finanzielle Sicherheit setzen wollen. Familien lassen sich mit ihr allerdings nur selten ausreichend absichern, weil eine entsprechende Versicherungssumme für den Todesfall schlicht unbezahlbar ist. Und dieser geringe Versicherungsschutz wird dann auch noch gekoppelt mit einem Sparvertrag, der oft eine miserable Rendite mit sich bringt. Deshalb: Finger weg von dieser Art Verträge.
OM
Montag 15. of März 2010 Private Altersvorsorge: So setzen Sie auf finanzielle Sicherheit
Die private Vorsorge ist ein Weg voller Stolpersteine. Denn finanzielle Sicherheit werden Sie nur erreichen, wenn Sie beim Sparen für die Rente einige Grundprinzipien beherrschen. Lesen Sie mehr ...




