Altersvorsorge
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24. Mai
Private Pflegezusatzversicherung - bringt sie finanzielle Sicherheit?
Immer wieder gerät die gesetzliche Pflegeversicherung beim Thema private Vorsorge in die Schlagzeilen, weil die Beiträge nicht ausreichen, um die Kosten wirklich zu decken.
Und auch wenn die gesetzliche Pflegeversicherung bei Pflegebedürftigkeit als Vorsorge einspringt, alle Kosten sind damit lange nicht abgedeckt. Denn die gesetzliche Versicherung zahlt nur bestimmte Sätze, die sich an der Pflegestufe orientieren. Eine sichere Rente für den Ernstfall ist Ihnen damit allerdings nicht garantiert.
Private Vorsorge gegen das Pflegeloch
Zwischen rund 1.000 und 1.700 Euro werden gezahlt, aber selbst bei geringem Pflegeaufwand werden monatlich in der Regel schon über 2.000 Euro für einen Heimplatz verlangt - private Vorsorge ist also notwendig. Und dieses Loch müssen Pflegebedürftige selbst stopfen: Mit ihrer Rente, ihren sonstigen Einkünften und sogar mit ihren Rücklagen oder der eigenen Immobilie - und damit ist der Traum von der sicheren Rente geplatzt.
Vorsorge tut Not!
Alles das sind Gründe genug, private Vorsorge zu betreiben und eine Zusatzversicherung abzuschließen. Angeboten werden die Policen in 2 Varianten: Als Beteiligung an den Pflegekosten und als Tagegeld. Bei der Tagegeld-Variante wird ein fester Tagessatz gezahlt, egal wie hoch die Kosten später sind. Bei häuslicher Pflege werden oft 25 oder 30 % weniger als der vereinbarte Tagessatz gezahlt. Der Vorteil: Die Versicherten können über das Geld frei verfügen. Sie zahlen die Pflegeleistungen selber und können Ihr Budget frei einteilen. Bei der Pflegekostenpolice erhalten Sie als Vorsorge-Leistung einen Teil der Differenz zwischen gesetzlicher Leistung und den tatsächlichen Kosten erstattet oder bekommen einen Zuschlag zu den festgesetzten gesetzlichen Leistungen. Wie viel genau das ist, können sie je nach Vertragsgestaltung selbst festlegen.
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Finanzielle Sicherheit: 2 Optionen für Sie
Welche Wahl für wen optimal ist, hängt von den persönlichen Umständen ab. Bei einer häuslichen Pflege ohne professionelles Personal ist die Tagegeldvariante günstiger, weil von dem Geld dann auch die Vorsorge bezahlt werden kann. Eine Pflegekostenversicherung ist dagegen sinnvoll, wenn im Falle eines Falles auf die teurere Betreuung durch einen professionelle Pflegedienst oder im Heim Wert gelegt wird.
Sichere Rente im Notfall
Die Kosten für die Policen für Ihre private Vorsorge hängen vor allem vom Geschlecht, vom aktuellen Gesundheitszustand sowie vom Eintrittsalter ab. Junge, gesunde Menschen zahlen weniger als ältere, die sich erst spät zum Einstieg entschließen und ggf. schon Vorerkrankungen mitbringen. Aber der Preis ist nicht einmal das entscheidende Kriterium. Wichtig ist auch der Leistungsumfang, wenn Sie effektive Vorsorge betreiben wollen. So sollte die Versicherung grundsätzlich sowohl für stationäre wie auch für häusliche Pflege zahlen, um finanzielle Sicherheit in alle Richtungen zu garantieren. Wird eine der beiden Varianten ausgenommen, sollte der Vertrag lieber nicht unterschrieben werden. Das gilt auch, wenn bei der Pflege durch Verwandte nicht der volle Pflege-Satz gezahlt wird, weil keine "professionelle" Hilfe vorliegt. Außerdem sollte die Vorsorge für alle 3 Pflegestufen Leistungen vorsehen. Wenn in Stufe I nichts gezahlt wird, sondern erst in den Stufen II und III, ist der Schutz kaum ausreichend: Denn die meisten Pflegebedürftigen werden in Stufe I eingeordnet.
Montag 24. of Mai 2010 Private Pflegezusatzversicherung - bringt sie finanzielle Sicherheit?
Immer wieder gerät die gesetzliche Pflegeversicherung beim Thema private Vorsorge in die Schlagzeilen, weil die Beiträge nicht ausreichen, um die Kosten wirklich zu decken. Lesen Sie mehr ...




