Altersvorsorge
Sorgen um Altersvorsorge und finanzielle Sicherheit im Alter sorgen bei nahezu allen Arbeitnehmern für ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Geld sparen und eine gute Finanzorganisation sind das Gegenmittel dazu. Jede kostenlose Ausgabe des simplify Geldletters wird Ihnen für Ihre gesamte Ruhestandplanung wohl überlegte und praktische Ratschläge liefern.
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28. Juni
Altersvorsorge: Informieren Sie sich, was für ein Spar-Typ Sie sind
Jeder von uns hat seine ganz eigene Art, die private Vorsorge anzugehen. Und trotzdem ähneln sich bestimmte Menschen mit ihrer Strategie.
Der eine geht die finanzielle Vorsorge für später offensiv an und setzt auf Rendite bei der Renten-Vorsorge. Der andere will finanzielle Sicherheit, ein dritter Sparer steht auf einen flexiblen Rentenplan. Wir zeigen Ihnen, welche Typen es gibt, und wie Sie sich über die ideale Altersvorsorge informieren.
Typ 1: Der Verlust-Sparer und die private Vorsorge
Er will vor allem eines: Finanzielle Sicherheit. Aber leider ist diese Strategie für die private Vorsorge nicht von Erfolg gekrönt. Denn er ist so überzeugt von seiner Sicherheits-Idee, dass er nicht offen ist für (wirklich gute) Tipps und Empfehlungen, die die finanzielle Vorsorge optimieren würden. Im Zweifel setzt er auf eine oder mehrere Lebensversicherungen zur Altersvorsorge und bekommt eine erbärmliche Rendite. Denken Sie daran: Bei der Altersvorsorge nur auf sichere Anlagen zu setzen, macht Sie nicht reich, sondern arm: Denn im schlimmsten Fall frisst die Inflation die magere Rendite auf, und Sie haben im Alter keine finanzielle Sicherheit durch Ihre private Vorsorge, weil Sie finanziell unterversorgt sind. Setzen Sie zumindest zum Teil auch einmal auf spekulativere und rentablere Geldanlagen für das Alter - die Mischung macht den Erfolg.
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Typ 2: Altersvorsorge: Informieren ja, handeln nein - so ist der Pessimist
Mal ist bei ihm kein Geld für die private Vorsorge über, mal kann er sich nicht für eine Form der finanziellen Vorsorge entscheiden, mal ist es dies, mal jenes: Der Pessimist findet immer einen Grund, warum er gerade nicht für die private Vorsorge sorgen kann. Und so geht Jahr um Jahr dahin, ohne dass etwas für "später" getan wird - die private Rentenkasse bleibt schlichtweg leer. Altersarmut wird in 2 oder 3 Jahrzehnten eines der zentralen Probleme in Deutschland sein - und wer keine private Vorsorge betreibt, wird Bestandteil des Problems sein. Wenn Sie zu den Pessimisten gehören, werfen Sie Ihre finanzielle Miesepeterigkeit über Bord und fangen Sie mit der Vorsorge an. Denn auch wenn niemand weiß, wie viel (oder eher wenig) Geld wir später einmal aus der gesetzlichen Rente bekommen: Es wird niemals reichen, um unseren gewohnten Lebensstandard aus dem Arbeitsleben auch nur annährend zu halten. Und sicher ist auch, dass mit Ausflüchten noch niemand reich geworden ist.
Typ 3: Der Geld-Genießer will keinen Rentenplan
Heute, heute, nur nicht morgen, geh mir weg mit deinen Renten-Sorgen: So oder ähnlich ist das Motto des Geld-Genießers, wenn es um die private Vorsorge geht. Was heute da ist, wird spätestens morgen ausgegeben - und nach mir die Sintflut. Rente? Das ist doch noch Jahre hin. Sparen? Das ist doch was für Spießer! Der Geld-Genießer will heute etwas von seinem hart verdienten Geld haben - und in dieser Welt hat private Vorsorge keine Chance. Wenn Sie zu den Geld-Genießern gehören, dann gilt nur eins: Sie sollten Ihre Finanzen jetzt in den Griff bekommen - denn mit jedem Jahr, das ohne Änderung ins Land geht, sägen Sie an dem Ast, der Sie im Alter einmal tragen soll. Übernehmen Sie Verantwortung für Ihre eigene Zukunft - und für die private Vorsorge.
Typ 4: Der Zocker steht nicht auf finanzielle Sicherheit
Möglichst früh in Rente und das möglichst reich - das will der Zocker. Wie er das erreichen will? Indem er alles auf möglichst viele Karten verteilt - Hauptsache, sie versprechen eine hohe Rendite. Sein Geld wandert in spekulative Aktien und Zertifikate oder in riskante Fonds und Optionsscheine. Eine Rendite von 8, 9 oder 10 % - nicht mit ihm: Er will sein Geld möglichst verdoppeln - und zwar alle 2 bis 3 Jahre. Dass er sein Geld dabei genauso gut verlieren kann, will er nicht wahrhaben, bis die "Verlust-Bombe" auch bei ihm einmal eingeschlagen hat. Ganz bestimmt aber wird es mit der privaten Vorsorge nichts werden, wenn Sie mit dem Holzhammer auf Teufel-komm-raus an der Börse spekulieren. Lassen Sie Ihre private Vorsorge nicht zum russisch Roulette werden und zügeln Sie sich, damit Sie nicht mit 65 sagen müssen: Es hätte so schön sein können, wenn ich nicht so viel Pech an der Börse gehabt hätte. Sicherheit und langweilige Anlagen gehören ebenfalls zur erfolgreichen Vorsorge!
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Typ 5: So machts der clevere Renten-Sparer bei der Renten-Vorsorge
Er ist das Gegenstück zu all den Fehlern der anderen: Er ist aufmerksam gegenüber jedem Tipp, er nimmt Ratschläge an, vergleicht, analysiert und aktualisiert sein Wissen. Für ihn ist die private Vorsorge Zentimeterarbeit, finanzielle Sicherheit kombiniert er mit Renditemöglichkeiten zu seinem Rentenplan. Emotionen haben bei der Vorsorge nichts zu suchen, wichtig sind Zahlen und Fakten für die finanzielle Vorsorge. Dem Zufall wird dabei nichts überlassen; er verlässt sich nicht auf Gerüchte und Vorurteile. Und die getroffenen Entscheidungen werden diszipliniert und konsequent umgesetzt - die Motivation zum Sparen ist da und sie bleibt es auch. Machen Sie es wie der clevere Renten-Sparer. Informieren Sie sich über die Altersvorsorge ohne dass die Angst um die finanzielle Sicherheit im Rentenalter zum alles beherrschenden Gedanken wird. Denn heute wie auch in der (Renten-) Zukunft gilt: Geld ist nicht alles ...




