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Altersvorsorge

Sorgen um Altersvorsorge und finanzielle Sicherheit im Alter sorgen bei nahezu allen Arbeitnehmern für ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Geld sparen und eine gute Finanzorganisation sind das Gegenmittel dazu. Jede kostenlose Ausgabe des simplify Geldletters wird Ihnen für Ihre gesamte Ruhestandplanung wohl überlegte und praktische Ratschläge liefern.

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26. Juli

Einfacher vorsorgen: Wie Sie sich über die Altersvorsorge informieren und sich beim Aufbau Ihres Vermögens nicht selbst im Wege stehen

Thema: Altersvorsorge Altersvorsorge

Ist das nicht ärgerlich? Sie sparen für Ihren Rentenplan jeden Monat die Summe X, legen das Geld für die private Vorsorge vermeintlich Gewinn bringend an und trotzdem haben Sie nach ein paar Jahren ein Verlustgeschäft gemacht - finanzielle Sicherheit? Fehlanzeige!

Sie haben nämlich bei der privaten Vorsorge weniger auf dem Konto, als Sie eigentlich eingezahlt haben. Wir verraten Ihnen, wie Sie sich bei Ihrem Rentenplan nicht arm sparen.

Finanzielle Sicherheit? Vorsicht, Tagesgeld

So manche Direktbanken im Internet locken mit guten Zinsen für Ihr Geld: Rund 5 % jährlich sind für Ihren Rentenplan möglich. Aber Vorsicht: Diese Tagesgeldkonten heißen nicht umsonst so, denn dort sollte Ihr Geld nur kurzfristig geparkt werden. Für die langfristige Anlage und die private Vorsorge sind diese Konten schlichtweg nicht geeignet.

Informieren Sie sich über Ihre Altersvorsorge und vermeiden Sie die Null-Rendite

Der Grund: Diese Konten werden zur Rendite-Falle für Ihr Geld und gefährden Ihre finanzielle Sicherheit. Stellen Sie sich vor, Sie legen 5.000 Euro dort zu 5 % jährlichem Zins an und müssen den Ertrag versteuern, weil Ihr Sparer-Freibetrag schon aufgebraucht ist. Wenn Ihr persönlicher Steuersatz 40 % beträgt (ab dem kommenden Jahr sind es wenigstens nur noch 25 % Abgeltungssteuer) und die Inflation mit 1,5 % angesetzt wird, beträgt Ihre tatsächliche Rendite für Ihre finanzielle Vorsorge ziemlich genau 1,5 %. Das heißt, Sie haben tatsächlich kaum Gewinn für Ihre private Vorsorge gemacht.


Zusätzliche Altersvorsorge sichern

Die simplify-Rentenstrategie hilft Ihnen dabei, für das Alter die perfekte Vorsorge zu betreiben. Sie bekommen für Ihr Geld eine marktgerechte Rente, können auf finanzielle Sicherheit setzen und schlafen ruhig, während Ihr Vermögen wächst. Schlagen Sie der Altersarmut jetzt ein Schnippchen – mit simplify Geld!

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Und was tun?

Ihr langfristig angelegtes Geld für den Rentenplan gehört nicht auf ein Tagesgeldkonto. Legen Sie das Geld für Ihre finanzielle Vorsorge stattdessen lieber in Investmentfonds an, die auf Dauer mehr Rendite abwerfen.

Zusätzliche Altersvorsorge: Immer wieder neu bringt nichts!

Aber auch Fonds können beim Rentenplan zu einem Geld-Grab für Sie werden. Denn dort wird im Durchschnitt z. B. mit Aktienfonds eine Rendite von 5 bis 8 % jährlich erzielt, die zudem steuerfrei ist, wenn die Fonds länger als 1 Jahr gehalten werden. Das Problem für Ihre private Vorsorge: Oft versuchen Banken uns immer wieder dazu zu bringen, die Fonds umzuschichten, also alte Fondsanteile zu verkaufen und neue zu kaufen. Die Begründung: Die alten bringen nicht mehr genug Rendite, die neuen werden sich besser entwickeln und für mehr finanzielle Sicherheit sorgen.

Finanzielle Vorsorge: Hier verdient nur einer

Allerdings verdienen an diesem Hin und Her vor allem die Banken und weniger Sie und Ihr Rentenplan. Denn wenn Sie 8 % Rendite im Jahr erwirtschaften, gleichzeitig aber 1-mal jährlich den Fonds wechseln, dann werden Gebühren fällig, die bis zu 6 % betragen können. Unter dem Strich bleiben für Ihre private Vorsorge also gerade einmal 2 % Gewinn, der durch die Inflation (und ggf. durch Steuerbelastungen) so weit schrumpft, dass die tatsächliche Rendite nicht einmal mehr auf Sparbuch-Niveau liegt.

So lösen Sie das Problem

Grundsätzlich gilt: Aktienfonds sind für die langfristige Geldanlage gedacht und bieten dann auch finanzielle Sicherheit. Halten Sie Fonds dementsprechend lange, sodass die teuren Gebühren sich nach einigen Jahren einigermaßen amortisiert haben.

Flexibler Rentenplan: Setzen Sie nicht auf das falsche Pferd

Versicherungen, Versicherungen und immer wieder Versicherungen. Für die deutschen Sparer sind Kapitalversicherungen beim Rentenplan immer noch die Nummer 1 bei der langfristigen Geldanlage. Der Grund: Die Anlage in Versicherungsprodukte gilt als sichere Anlage für die private Vorsorge. In Wirklichkeit aber ist es mit der Sicherheit nicht weit her.

Rechnen Sie selbst!

Ein Beispiel: Sie schließen als 40-Jähriger bei einem günstigen Direktversicherer eine Rentenpolice für Ihren Rentenplan ab. Sie zahlen monatlich 200 Euro ein und erhalten an Ihrem 65. Geburtstag eine garantierte Kapitalabfindung von rund 83.000 Euro. Das sind auf den ersten Blick 2,5 % Zinsen. Aber die 83.000 Euro haben bei einer Geldentwertung von 1,5 % im Jahr nur noch eine Kaufkraft von 57.000 Euro, zudem werden Steuern fällig. Halten Sie sich dieses Ergebnis genau vor Augen: Sie zahlen in die private Vorsorge 25 Jahre lang jeden Monat 200 Euro ein, insgesamt also 60.000 Euro. Und bekommen dafür einen Gegenwert von 57.000 Euro! Sie sparen und sparen und sparen und machen 3.000 Euro Verlust und müssen dann auch noch Steuern für Ihre finanzielle Vorsorge zahlen.

Finanzielle Sicherheit: So schützen Sie Ihr Geld

Sichere Geldanlagen sind ein wichtiges Standbein für Ihren Rentenplan. Das 2. Standbein muss dann aber aus einer Geldanlage bestehen, die eine bessere Rendite erzielt.

Einfacher vorsorgen: Gurus sind schlecht für Ihr Geld

Das ist eigentlich der Wunsch aller Geldanleger, die auf finanzielle Sicherheit aus sind: Sie haben einen Guru, der immer weiß, wo der Hase lang läuft an der Börse, der immer die richtigen Tipps hat und uns genau sagen kann, wo wir investieren sollen. Das Problem: Solche Gurus für die private Vorsorge gibt es nicht. Niemand kann vorhersagen, wie die Börse sich entwickelt. Wenn Sie Ihr Geld für Ihren Rentenplan jemandem anvertrauen, der das behauptet, dann ist Ihr Geld schon so gut wie verloren.

Private Vorsorge: Kann man Geld "sehen"?

In der Zeit der Börsenhysterie des Neuen Marktes galten viele Fondsmanager als "Seher" (so wurden sie tatsächlich bezeichnet), weil ihre Fonds (auch für die private Vorsorge) durch die Decke gingen. Allerdings lag das meist nicht an ihren phänomenalen Fähigkeiten, sondern am hysterischen Börsenumfeld. Das konnte man vor allem daran sehen, dass die Fonds für die finanzielle Vorsorge in die Knie gingen, als die Börse kollabierte und die finanzielle Sicherheit flöten ging.

Das sollten Sie wissen

Machen Sie sich selbst Gedanken um Ihr Geld und Ihren Rentenplan. Sie sollten investieren, wenn Sie meinen, das sei die richtige Geldanlage für die private Vorsorge. Laufen Sie nicht blind den Expertenmeinungen hinterher und hinterfragen Sie Empfehlungen.