Arbeitsorganisation
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01. Januar
Besprechungen à la simplify: Die besten Tipps für effiziente und erfolgreiche Besprechungen
"Viele Besprechungen sind ein Zeichen für schlechte Organisation." Diese einfache Weisheit stammt von Cyril Parkinson, dem scharfsinnigen Kritiker des frühen Bürozeitalters.
Und seine Analyse zum Thema Besprechungen gilt noch immer. Firmen und Behörden verschwenden Millionen von Arbeitsstunden durch zu viele und zu schlecht organisierte Besprechungen. Hier ein paar Anregungen, wie Sie es besser machen können, wenn Sie Besprechungen moderieren und Besprechungen erfolgreich leiten wollen.
Spielregeln für Besprechungen: Pünktlichkeit ist das A und O!
Beginnen Sie jede Besprechung mit einer kurzen Runde, in der jeder Teilnehmer in einem Satz seine jüngsten Entwicklungen vorstellt. Räumen Sie dem "Zustandsbericht" großes Gewicht ein. Weil es peinlich ist, bei diesem Programmpunkt zu fehlen, werden sich auch notorische Zuspätkommer am Riemen reißen.
Wenn Sie Besprechungen moderieren oder leiten: Versprechen Sie allen Teilnehmern, dass Ihre Besprechung auf die Minute genau pünktlich enden wird. Halten Sie sich dran, selbst wenn Sie dafür komplette Tagesordnungspunkte kippen müssen. Sobald sich die Teilnehmer auf ein pünktliches Ende verlassen können, werden sie auch für einen pünktlichen Beginn sorgen.
Besprechnungen und Diskussionsregeln: So kühlen Sie eine hitzige Debatte ab
Wenn es in Besprechungen heiß hergeht, führen Sie folgende Diskussionsregeln für Besprechungen ein (entwickelt von Amerikas Organisations-Guru Steven Covey): Jeder muss seinen Beitrag damit beginnen, den Standpunkt seines Vorredners in einem Satz wiederzugeben - und zwar so, dass der Vorredner sich verstanden fühlt und nickt. Erst dann darf die eigene Meinung vorgebracht werden. Wenn Sie Besprechungen so leiten, sorgt diese "Hörbestätigung" dafür, dass jeder wirklich zuhört. Die Lernfähigkeit der gesamten Gruppe steigt, die Aggressivität sinkt.
Besprechungen moderieren: So stoppen Sie Nebengespräche
Zweierkommunikation ("Schwätzen") stört eine Besprechung ungemein. Wenn Sie Besprechungen leiten, ersticken Sie diese Unart beim ersten Aufkeimen! Unterbrechen Sie die Besprechnung und sprechen Sie die Schwätzer direkt an: "Bitte, immer nur ein Redner zur gleichen Zeit." Wenn die Schwätzerei trotzdem weitergeht, führen Sie ein Requisit ein: einen Plastikbecher, einen Ball. Nur wer das Requisit in der Hand hält, darf sprechen. Das funktioniert noch besser, wenn Sie zusätzlich die Redezeit begrenzen (zwischen 30 Sekunden und 2 Minuten). Kontrollieren Sie die Zeit nicht selbst, sondern beauftragen Sie damit einen der Teilnehmer (den so genannten Zeitminister).
Erfolgreiche Besprechungen: So machen Sie Teilnehmer glücklich
Erlauben Sie es Ihren Mitarbeitern, sich von einer Besprechung abzumelden, wenn sie keinen Gewinn davon haben. Vermitteln Sie den Eindruck, dass die Teilnahme an einer Besprechung keine lästige Pflicht, sondern eine Ehre und Wertschätzung ist. Machen Sie deutlich, dass es für Nicht-Teilnehmer Möglichkeiten gibt, sich über die Ergebnisse einer Besprechung zu informieren - mitreden und mitbestimmen kann aber natürlich nur, wer dabei war.
Besprechungen leiten: So vermeiden Sie das Zerreden
Setzen Sie Diskussionen über Finanzen und konkrete Details ("Soll der Fahrradständer überdacht werden?") ans Ende der Tagesordnung. Zahlen und Kleinkram verführen Menschen immer dazu, sich in endlosen Debatten zu verlieren. Je stärker der Zeitdruck, umso geringer wird die Versuchung zur Verzettelung.
Besprechungen erfolgreich leiten: So zaubern Sie mit der Tagesordnung
Eigentlich unglaublich, dass jeder Eisenbahnzug einen Fahrplan hat, aber kaum eine Besprechung. Versetzen Sie die Teilnehmer in Erstaunen mit einer Themenliste dieser Art:
14.36: Brainstorming zum Thema Kundenorientierung bei Modell Z200
14.45: Zielpapier der Abteilung FD diskutieren ...
Das mag auf den ersten Blick sehr reglementierend wirken. Weil nun aber jeder sieht, wie viel Verspätung der "Gesprächszug" jeweils hat, strukturiert jeder die Zeit selbst. Autoritäres Auf-die-Uhr-Klopfen ist kaum noch nötig.
Das Geheimnis erfolgreicher Besprechungen: Beenden Sie eine Sitzung pünktlich
Machen Sie bereits am Beginn des Treffens deutlich, dass Sie die vereinbarte Länge in jedem Fall einhalten werden. Kündigen Sie dann das Sitzungsende 10 Minuten vor Schluss an und fragen Sie, wer in der Besprechung noch unbedingt zu Wort kommen möchte. 10 Minuten geteilt durch die Zahl der restlichen Redner ergibt die maximale Länge ihrer jeweiligen Beiträge für diese Besprechung.
Das Geheimnis der Besprechung: So verpassen Sie nicht das Wichtigste
Laufen Sie nach einer Besprechung nicht gleich aus dem Raum. Häufig erfahren Sie die wichtigsten Informationen von Besprechungen in der informellen Phase nach dem offiziellen Teil. Als eine der goldenen Spielregeln gilt: Gerade bei großen Besprechungen werden die entscheidenden Kontakte bei diesem zwanglosen Zusammensein geknüpft. Halten Sie Ausschau, ob jemand auf ein Zweiergespräch mit Ihnen wartet und die Besprechung im "kleinen Kreis" fortsetzen möchte. Verlassen Sie den Ort erst, wenn der Großteil der Besprechungs-Teilnehmer weg ist.
Freitag 01. of Januar 2010 Besprechungen à la simplify: Die besten Tipps für effiziente und erfolgreiche Besprechungen
"Viele Besprechungen sind ein Zeichen für schlechte Organisation." Diese einfache Weisheit stammt von Cyril Parkinson, dem scharfsinnigen Kritiker des frühen Bürozeitalters. Lesen Sie mehr ...




