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Entrümpeln

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14. Juli

Der Farb-Namen-Trick: Ein Ordnungssystem, mit dem Sie wirklich Ordnung schaffen

Thema: Entrümpeln Entrümpeln

Aufräumen und entrümpeln hilft hier nicht mehr: 90 % aller simplify-Leser müssen regelmäßig nach verlegten Gegenständen suchen. Die Ergebnisse einer simplify-Umfrage zeigen deutlich: Hier muss etwas geschehen, ein Ordnungssystem muss her.

Es ist eine Verschwendung von Zeit und guter Laune, sich durch die unnötige Sucherei Stress zu verschaffen, wenn es mit Ordnung schaffen viel einfacher geht. Wie Sie so aufräumen, entrümpeln und Ordnung schaffen, dass Sie nie wieder suchen müssen, erfahren Sie hier - mit dem Farb-Namen-Trick.

Das Ordnungssystem gegen überflüssige Sucherei

Was tun? Viele Menschen wollen Ordnung schaffen und haben sich vorgenommen, den Schlüsselbund nach dem Betreten des Hauses an einen festen Platz zu tun - aber selten konsequent durchgehalten. Das Problem beim Ordnung schaffen: Der feste Platz hat sich im Gehirn nicht tief genug verankert. Dagegen hilft eine Kombination verschiedener gedächtnisfreundlicher Lernmethoden, die Ihr Ordnungssystem darstellen.

1. Eindeutiger Ort hilft Ordnung schaffen

Aufräumen ganz simplify: Suchen Sie einen festen Platz in der Nähe der Eingangstür. Das kann eine Schublade in einer Kommode sein, ein Schlüsselbrett, ein Schlüsselkasten, eine Schale auf einem Tisch oder sonst ein leicht erreichbarer Ort. In Ihrem Büro können Sie es ebenso halten.

2. Eindeutige Farbe hilft beim Aufräumen

Markieren Sie für Ihr Ordnungssystem diesen Ort mit einer auffälligen neuen Farbe: Umranden Sie den Griff der Schublade mit farbigem Klebeband, streichen Sie das Schlüsselbrett in einer anderen Farbe, wechseln Sie die Schale gegen eine andersfarbige aus. Damit verankert sich der Ort in Ihrer rechten Gehirnhälfte, die bildhaft denkt und für Farben besonders zugänglich ist.


Entrümpeln leicht gemacht!

Der Weg zu einem einfacheren Leben ist einfacher, als Sie heute glauben. Entrümpeln leicht gemacht gibt Ihnen die besten Tipps und Techniken, wie Sie aus den vielen kleinen und großen Sackgassen des grauen Alltags herausfinden können - und so ein Meister des Lebens werden!

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3. Eindeutiger Name

Geben Sie für Ihr Ordnungssystem dem Ort einen unmissverständlichen Namen: "die blaue Schublade" (vorausgesetzt, es ist die einzige blaue in Ihrer Wohnung), "das rosa Schweinebrett" (ein lustiger Name bleibt besonders gut haften), "die Sternenschale" (weil sie mit deutlich sichtbarem Sternenmuster verziert ist). Der Name verankert den Ort in Ihrer analytischen und "buchstabenfreundlichen" linken Gehirnhemisphäre. Ungünstig sind zu komplizierte Bezeichnungen ("die oberste linke Schublade in der Kommode neben der Wohnungstür"). Durch einen prägnanten Namen können Sie beim Ordnung schaffen anderen klare Aufträge geben ("Leg den Schlüssel in die Sternenschale!") und sind auch unter Stress oder Zeitdruck in der Lage, sich zurechtzufinden ("Schlüssel - blaue Schublade!").

4. Positive Emotionen für Ihr Ordnungssystem

Der Erfolg dieses kleinen Ordnungssystems lässt sich noch steigern, wenn der Aufräumvorgang selbst mit einem angenehmen Gefühl verbunden ist. Beispiele: Stellen Sie in den Schlüsselkasten ein kleines Potpourri (mit Duftöl getränkte Blätter), das einen für Sie positiven Duft verströmt. Die Schlüsselschublade ist mit einem Material ausgelegt, das Sie mögen, etwa mit rotem Samt, auf dem der Schlüssel beim Hineinwerfen sanft landet.

Ordnung schaffen: Alles hat seinen Platz

Entwickeln Sie auch für andere oft verlegte Gegenstände wie Geldbeutel, Brille oder Kugelschreiber eindeutige Aufbewahrungs-Prinzipien und ein Ordnungssystem. Ein paar Möglichkeiten:

- Halten Sie Stifte in einem Becher neben dem Telefon bereit. Statten Sie jede Aktentasche und Handtasche mit einem Kuli aus, der dort bleibt. Auch im Handschuhfach des Autos sollte ein Schreibgerät sein.

- Behalten Sie Ihre Brille immer am Körper (Hemdentasche, Handtasche oder mit einer Brillenkette um den Hals).

- Machen Sie es sich zum Prinzip: "Geldbeutel bleibt immer bei den Schlüsseln", landet also ebenfalls in der Schlüsselschublade.

Dieses Ordnungssystem funktioniert auch bei Kindern

Diese 4 Bedingungen lassen sich ebenso anwenden, um Kinder zum Ordnung schaffen zu motivieren. Die Lerntrainerin Barbara Meister Vitale aus Florida rät, die bei vielen "unordentlichen" Kindern übliche Faszination von Farben und originellen Namen dafür zu nutzen. Ein paar ihrer Tricks:

Ordnung schaffen für Kinder: Mit dem Ampel-Spiel

Wenn der Fußboden übersät ist mit Gegenständen und das Kind nicht weiß, womit es beim Ordnung schaffen anfangen soll, soll es das Ampel-System anwenden: Zuerst alle roten Gegenstände, dann alle gelben, alle grünen und zum Schluss die übrigen.

Schachtel-Luxus

Sparen Sie nie an Boxen, Schachteln und Schubladen. Bieten Sie großzügig Aufbewahrungsmöglichkeiten an. Kindern (und vielen Erwachsenen) fällt es schwer, ohne Strukturen, z. B. auf einem Regalbrett, ein Ordnungssystem zu organisieren. Wenn Gleichartiges zusammen in eine Kiste kommt, geht das Aufräumen leicht und macht Spaß.

Das Socken-Monster

Heben Sie beim Ordnung schaffen Problembereiche wie etwa die Kiste mit den frischen Socken (in der immer wieder Unterhosen und T-Shirts landen) besonders heraus. Lassen Sie Ihr Kind zum Thema Aufräumen ein schreckliches Monsterbild aufmalen oder -kleben, und erklären Sie, dass dieses Ungeheuer sehr böse wird, wenn in seiner Kiste Unordnung herrscht. Beim Verlegen von Sachen gilt eigentlich: "Gefahr erkannt, Gefahr gebannt." Sobald Sie sich vornehmen, etwas gegen Ihre tägliche Fahndung nach Schlüssel und Geldbeutel zu tun, haben Sie den wichtigsten Schritt zum Aufräumen und Ordnung schaffen bereits geschafft.