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Garten

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13. Juni

Mein schöner Sommergarten mit Stauden

Thema: Garten Garten

Egal, ob nun mediterraner Garten, Natur-Garten oder ein Mischgarten nach eigenen Vorstellungen: Bei der Gartenplanung sollten Stauden immer eine Rolle spielen.

Wenn sie bei der Gartengestaltung berücksichtigt werden, sind sie spektakulär und bescheiden, verspielt und streng, zart und kräftig: Die Welt der Stauden in den Gärten ist verschwenderisch in ihrer Fülle, verführerisch und berauschend zugleich. Besonders im Juni zeigen sich viele Stauden von ihrer schönsten Seite im Sommergarten. Überall grünt und blüht es: Glockenblumen, Rosen, Margeriten, Rittersporn oder Gladiolen lassen den Traum vom mediterranen Garten näherkommen. Wie Sie noch mehr Freude an Ihren Pflanzen haben, erfahren Sie hier.

Garten gestalten: Was sind eigentlich Stauden?

Stauden sind Pflanzen, deren oberirdische Teile im Winter absterben. Die Knospen überwintern knapp unter oder an der Bodenoberfläche und treiben jedes Jahr im Frühjahr wieder aus. Viele Stauden kommen bei uns wild vor - auf Wiesen, im Gebirge, entlang von Bächen oder am Waldrand. Zu den Stauden gehören auch die Blumenzwiebeln und die Knollenpflanzen.


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Ein Sommergarten voller Blüten

Stauden brauchen als Pflanzen einiges an Pflege: Mit einsetzender Blütenbildung brauchen Stauden vermehrt Phosphate und Kalium. Daher sollten Sie im Sommer mit phosphathaltigem Knochenmehl oder stickstoffarmen mineralischen Mitteln düngen. Gedüngt wird bis etwa September, dann muss sich die Pflanze auf die Winterruhe vorbereiten. Schneiden Sie verwelkte Blüten regelmäßig heraus. So wird die Samenbildung verhindert und die Pflanze steckt alle Energie in die Bildung neuer Blüten. Der Lohn: Ein Blütenmeer im Sommergarten.

Stauden: Die richtige Pflanzen-Pflege

Besonders hoch gezüchtete Gartenformen bedürfen einiger Aufmerksamkeit bei der Gartenarbeit. Wichtig für die Pflanzen-Pflege: Hohe Stauden müssen gestützt werden. Am einfachsten geht dies durch lockeres umbinden mit einer Schnur. Stäbe und spezielle Stützvorrichtungen gibt es in allen Preisklassen und Ausführungen im Fachhandel. Stauden sind wählerisch und anspruchsvoll in Bezug auf den Standort und die Bodenqualität in den Gärten. Probieren Sie aus, welche wo am besten gedeiht. Pflanzen Sie ruhig einmal um, bis der richtige Platz gefunden ist.

Garten planen: Was tun bei kahlen Stellen im Staudenbeet?

Ein schöner Garten mit Stauden heißt auch: Die Gartenarbeit an den Stauden nicht vernachlässigen. Viele Stauden haben eine begrenzte Lebensdauer von etwa 8 Jahren. Mit der Zeit bilden sie große Horste, die von innen verkahlen. Auch wollen sie dann nicht mehr so recht blühen. Spätestens jetzt ist es an der Zeit, sich bei der Gartenarbeit an die Stauden zu machen, die Pflanzen zu teilen und umzupflanzen. Gartentipps dafür: Der beste Zeitpunkt ist nach der Blüte im Herbst oder, besonders für Gräser, Herbstastern, Sonnenbraut und Staudenphlox, im Frühjahr. Polsterstauden können sie ganzjährig teilen. Und so gehen Sie mit den Blumen und Pflanzen um: Graben Sie die Staude vorsichtig aus und schneiden sie die Wurzelballen mit einem scharfen Messer in mehrere Teile, robuste Pflanzen können auch mit dem Spaten zerteilt werden. Belassen Sie mindestens 3 Triebe an jedem Teilstück und pflanzen Sie sie an anderer Stelle bei der Garten-Gestaltung neu ein.