Garten
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18. Juli
Tipps für die Gartenplanung: Omas Gemüsesorten frisch auf den Tisch
Sommergarten mit ungewohnten Namen: Kennen Sie das Gelbe Posthörnchen (eine Bohne) oder die Wiener Calwill (eine Peperoni). Die Basler Biologin Brigitte Bartha-Pichler schätzt, das allein in der Schweiz gegen Ende des 19. Jahrhunderts rund 1.100 verschiedene Gemüsesorten bei der Gartengestaltung angebaut wurden.
Heute hat sich die Sortenvielfalt auf wenige Hochleistungssorten reduziert, Hunderte von Sorten sind aus dem Anbau verbannt und das gilt auch bei der Gartengestaltung von privaten Haushalten. Der Gartentipp: Inzwischen erfreuen sich viele von ihnen aber wieder großer Beliebtheit: Sie bringen Abwechslung in die Küche und sind gleichzeitig Heilpflanzen.
Tipps und Tricks für Erdbeerspinat im Garten
Sie haben richtig gelesen! Die essbaren roten Früchte des Erdbeerspinats ähneln Walderdbeeren, daher der Name. Wie Spinat gekocht werden aber die Blätter. Nur: Die Ernte der kleinen Blätter ist mühsam, kein Wunder, dass Spinat die Pflanze bei der Gartengestaltung verdrängt hat. Der Gartentipp: Lassen Sie sich nicht entmutigen. Es ist die Mühe wert. Die anspruchslose Pflanze wird ab April ins Freiland gesät. Wenn Sie nicht alles aufessen: Erdbeerspinat ist ausgesprochen dekorativ und passt auch in den Ziergarten.
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Spargelerbse im Sommergarten
Die Königin der Schoten: ein Hauch von Spargel zeichnet dieses einzigartige Gemüse mit feinem Geschmack aus. Wichtig bei der Pflege der Pflanzen: Ernten Sie die jungen, zarten Hülsen vor der Ausbildung der harten Samen. Kochen oder dünsten, beim Servieren etwas geschmolzene Butter dazu. Passt als Beilage zu (fast) allen Gerichten! Vorsicht mit Gewürzen: diese stören den delikaten Eigengeschmack. Gartentipp: Säen Sie im späten Frühjahr direkt ins Freiland. Bei trockener Witterung ist regelmäßiges Gießen wichtig.
Zuckerwurz in der Gartenplanung
Ein ideales Wintergemüse ist die Zuckerwurz oder Süßwurzel. Sie ist nährstoffreich, schmeckt süßlich und ist leicht verdaulich. Gedünstet und mit Zitronensaft, Salz oder Pfeffer gewürzt, passt dieses Gemüse besonders gut zu Fleisch. Gartentipp: Bereiten Sie den Boden gut vor: tiefgründig lockern und Kompost zugeben. Säen Sie im August oder Oktober, Erntezeit ist von Herbst bis ins Frühjahr. Einmal im Garten, sät sich die robuste Pflanze leicht von alleine aus.
Gartentipp: Knollenziest anpflanzen
Das kulinarische Multitalent aus Japan in Ihrem Sommergarten: die Knolle schmeckt nach einer Mischung aus Blumenkohl, Artischocke und Schwarzwurzeln. Es lohnt sich, bei der Gartengestaltung an den Knollenziest zu denken. Erst Anfang des 19. Jh. kam er nach Westeuropa und begeisterte zunächst die Franzosen - wird heute aber bei der Gartenplanung und Gartengestaltung nicht mehr berücksichtigt. Gartentipp: Legen Sie die Knollen im Frühjahr je zu zweit in einem Reihenabstand von 40 cm in den Boden: Aus einer einzigen Knolle können Sie Hunderte ernten. Sie sind bis 8 cm groß und zylindrisch geformt, eingeschnürt und gekrümmt. Hier müssen Sie zur Wurzelbürste greifen! Verwenden und zubereiten können Sie die Wunderknolle wie Kohlrabi.




