Mentaltraining
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09. Dezember
Selbstmotivation: Mentales Training für den Sieg über den inneren Schweinehund!
Jeder von uns hat einen unsichtbaren "ständigen Begleiter", seinen inneren Schweinehund. Der mischt sich gerne in unser Leben ein und unterwandert unsere Selbstmotivation: wenn wir vor einer langweiligen Routineaufgabe stehen; wenn uns eine Herausforderung sehr groß erscheint und mentale Stärke erforderlich ist; wenn wir frustriert an eine Arbeit gehen; wenn wir nicht sicher wissen, wie wir eine Aufgabe angehen könnten; wenn wir eine langwierige Arbeit erledigen müssen und neue mentale Stärke gefragt ist ...
In all diesen Fällen ist der innere Schweinehund sofort hellwach und zieht alle Register, um unsere Motivation und Selbstmotivation noch weiter runterzuziehen. Mal ist er dabei verlockend freundlich: "Mach doch erst mal was anderes, geh mit mir raus, die Sonne scheint!" Oder er knurrt uns an und zerstört jedes Erfolgstraining im Ansatz: "Lass es bleiben, du packst es doch nicht, hast es ja schon 2- mal versucht". Er weiß genau, wie er wirksam demotiviert, wie er Ihre Motivation und Selbstmotivation zerstört!
Da hilft nur eins: Werfen Sie ihn raus!
Mit den folgenden Tricks starten Sie ein mentales Training für mehr Selbstmotivation. Damit können Sie Ihren inneren Schweinehund künftig - ohne argumentieren und diskutieren - besiegen. Die Tricks sind der Ansatz für ein Schweinehund-Erfolgstraining: Sie brauchen keinerlei Überwindung, sondern es fällt Ihnen bestimmt leicht, sie sich zu Eigen zu machen.
1. Mentaltraining: Folgen Sie bewusst Ihrer Neigung
Jede kleine Ausweichtätigkeit, die Sie "schnell noch" Ihrem eigentlichen Vorhaben voranstellen, kann sich zur Falle für Ihre Selbstmotivation entwickeln. Erst dies, dann das, dann noch das ...
Die Zeit zerrinnt Ihnen zwischen den Fingern, Selbstvorwürfe und Schuldgefühle wegen Ihrer mangelnden Disziplin drücken zusätzlich auf die Stimmung, Sie bräuchten neue mentale Stärke. Die Abneigung gegen die Aufgabe wird immer größer und die Motivation immer geringer. Sie verschieben die lästige Aufgabe, aber das garantiert nur eins: Beim nächsten Anlauf wird es Ihnen noch schwerer fallen, die Sache endlich zu erledigen. Ihnen fehlt die Selbstmotivation für diese Aufgabe im Beruf oder an anderer Stelle. Sie haben es "verdaddelt" - mit all diesen kleinen Ablenkungen.
Machen Sie es künftig anders: Wenn Sie spüren, dass Sie jetzt nicht mit der eigentlichen Aufgabe beginnen wollen, dann tun Sie etwas anderes - aber bewusst!
Beispiel für dieses Erfolgstraining: Sie wollen gleich anfangen, nur schnell noch einen Kaffee holen oder beim Kollegen nebenan reinschauen und hören, ob er zu der Sitzung am Nachmittag kommen wird. Tun Sie es, tun Sie, wonach Ihnen der Sinn steht! Aber: Nehmen Sie zuvor Ihren Terminkalender oder Tagesplan zur Hand. Notieren Sie dort für die aktuelle Uhrzeit "Kaffeepause" oder "Abstimmung mit Kollegen X". Und schreiben Sie sofort den neuen Erledigungszeitraum für die lästige Aufgabe auf. Tun Sie das auch dann, wenn Sie nur eine 3-Minuten-Aktion oder viele Tätigkeiten einschieben.
Ihr Gewinn: Sie sind erfolgreich durch Selbstmotivation. Sie gewöhnen sich die Ausweichmanöver ab, mit denen Sie meist sinnlos Zeit verschenken und die Sie sich hinterher vorwerfen. Es gibt angesichts der lästigen Aufgabe nur noch eine "gute" Wahl: Sie beginnen mit der Erledigung oder Sie tun etwas anderes Sinnvolles (gehen eine andere Aufgabe an oder machen Ihre Pause).
Sie können sich mit bestem Gewissen dafür entscheiden, etwas anderes zu tun: Warum sollen Sie eine unliebsame Aufgabe nicht vertagen? Schöpfen Sie neue mentale Stärke. Irgendwann ist die lästige Aufgabe unausweichlich dran - doch dann ist sie nicht mit zusätzlichem Frust über erfolglose Anläufe belastet. Sie bringen in dem Bewusstsein, so lange wie möglich alles getan zu haben, was Sie lieber tun, die Sache hinter sich und tun danach wieder, was Sie wollen.
2. Erfolgstraining: Nutzen Sie ein einfaches Ritual
"Achtung, fertig, los!" - Damit haben wir alle unsere Erfahrung, zumindest vom Sportunterricht in der Schule. Hatte der Sportlehrer diese Wörter herausgeschrien, dann ist niemand erst minutenlang um seinen Startblock herumgeschlichen, sondern alle liefen geradewegs aufs Ziel los. Als Mentaltraining ist diese Methode top!
Ihr Erfolgstraining: Stellen Sie Aufgaben, die Ihnen nicht liegen, ebenso ein einfaches Ritual voran. Das kann ein bestimmter Satz sein, den Sie selbst auswählen und also mögen: "Jetzt geht's lo-os!" Oder: "Schnell beginnen, schnell gewinnen." Oder: "Hokuspokus, weg mit Genuss." Oder ein Fantasiespruch: "Silana sigara." Zusätzlich oder alternativ dazu können Sie sich auch eine Bewegung als Startritual aussuchen: Ob Sie eine Kniebeuge machen, in die Hände klatschen, sich recken und strecken oder 3-mal um die eigene Achse drehen, liegt ganz bei Ihnen.Wichtig ist nur eins: Sobald Sie sich Ihr Startzeichen gegeben haben (den Satz ausgesprochen oder gesungen oder die Bewegung ausgeführt haben), fangen Sie mit der Aufgabe an. Sofort.
Ihr Gewinn: Sie schöpfen neue Selbstmotivation! Indem Sie sich einige Male vor der Erledigung von unliebsamen Aufgaben Ihr ausgewähltes Startzeichen geben (stets dasselbe!) und dann direkt mit der Arbeit beginnen, gewöhnen Sie sich daran und schaffen sich ein wirksames Startritual. Ein besseres mentales Training als einfach anzufangen gibt es nicht! Vollziehen Sie dann vor der Bewältigung einer lästigen Aufgabe Ihr Ritual, wird Ihnen der Einstieg leichter fallen. Denn Sie haben die unüberwindbar scheinende Hürde, die vor der Erledigung Ihrer Aufgabe lag, durch das Ritual niedriger gelegt oder sogar beseitigt. Sie haben sich schon überwunden, wenn Sie Ihr kleines, freundliches Ritual ausführen. So schaffen Sie Motivation und steigern die Selbstmotivation.
3. Neue mentale Stärke: Stellen Sie sich vor, Sie hätten es schon geschafft!
Natürlich denken wir, während wir noch große Bogen um eine Frust-Aufgabe machen, immer wieder "Hätte ich das bloß schon hinter mir" oder "Wenn ich zaubern könnte, wär das jetzt auf der Stelle fertig". Doch gleich darauf kehrt wieder "Vernunft" ein, wir wissen, dass wir nicht zaubern können. Was Sie brauchen ist Selbstmotivation im Beruf oder an anderer Stelle, keinen Hexenbesen. Also reißen wir uns von dem schönen Gedanken, wie es wäre, wenn wir es schon geschafft hätten, wieder los. - Schade. Tun Sie das nicht! Sondern konzentrieren Sie sich einem Mentaltraining, der Ergebnis-Imagination, ganz auf die Vorstellung, die Aufgabe sei schon erledigt. Denn Sie können zwar nicht auf magische Kräfte setzen, aber auf Ihre mentalen Fähigkeiten.
Neue mentale Stärke durch Ergebnis-Imagination!
Bei einer Ergebnis-Imagination stellen Sie sich intensiv vor, Sie hätten ein erwünschtes Ziel bereits erreicht. Sie malen sich den Gedanken "Hätte ich das bloß schon fertig" genau aus: Sie sehen und hören sich und Ihnen wichtige Personen in Situationen und Gesprächen, die stattfinden, wenn bzw. weil Sie die Aufgabe erfolgreich erledigt haben. Die positiven Wirkungen:
- Infolge Ihrer mentalen Ausrichtung auf das Ziel wird Ihr reales Verhalten ebenfalls auf die Umsetzung des Ziels bzw. die Erledigung der Aufgabe ausgerichtet.
- Die fantasievolle Entwicklung Ihrer Ergebnis-Imagination setzt voraus, dass Sie wissen, was Sie erreichen wollen. Haben Sie statt der Arbeit das Ziel vor Augen, sind Sie motivierter, anzufangen und durchzuhalten. Das ist gut für die mentale Stärke!
- Indem Sie sich das gute Ergebnis und die Freude darüber sowie den Stolz darauf in allen Facetten vorstellen, stärken Sie zusätzlich Ihre Selbstmotivation: Sie bündeln und steigern Ihre Energie für den Weg zum Ziel.
- Zusätzlich können Ihnen in der Imagination Ideen für die Art der Aufgabenerledigung oder Hilfe dazu kommen - ähnlich wie es oft geschieht, wenn wir nach der Durchführung eines Projekts Rückschau halten. Das können Sie teilweise vorwegnehmen. Und solche Ideen verhindern oft nicht nur Fehler oder Umwege, sondern motivieren dazu, zügig loszulegen.
4. Erfolgreich durch Selbstmotivation: Belohnen Sie sich!
Wenn es an innerer Motivation zur Erledigung einer Aufgabe fehlt, können Sie einen äußeren Anreiz schaffen: Setzen Sie eine passende Belohnung aus - manchmal wirkt die besser als das beste Mentaltraining! Das Prinzip Belohnung einzusetzen heißt natürlich nicht, sich den lieben langen Tag nur zu verwöhnen oder alles Unangenehme beiseite zu schieben. Beachten Sie die folgenden Punkte, um aus der Belohnung neue mentale Stärke zu schöpfen:
- Belohnung muss, um als solche wirksam zu sein, punktuell und gezielt eingesetzt werden. Also nicht: "Wenn ich irgendwann alles geschafft habe, dann fahren wir mal ein Wochenende weg." Sondern: "Wenn ich diese Hürde genommen/ diesen Teilschritt getan habe (präzise benennen), dann erlaube ich mir ... (ebenso ganz genau benennen)."
- Belohnung ist etwas Individuelles: Was für den einen eine wirksame Belohnung ist, lässt den anderen kalt oder wäre ihm sogar unangenehm. Eine einfache, universelle Form der Belohnung ist allerdings Abwechslung! Welche Belohnung passt besonders gut zu Ihnen und motiviert Sie?
- Manche Belohnungen sind Dauerbrenner, andere verlieren mit der Zeit ihre Wirkung. Variieren Sie deshalb!




