Mentaltraining
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06. Januar
Selbstmotivation: Mentale Stärke für Ihre guten Vorsätze
"Auch eine 1.000 Meilen lange Reise beginnt mit einem ersten Schritt." Dieses chinesische Sprichwort ist für Ihre Selbstmotivation unbestreitbar richtig und eine klassische Ermunterung bei guten Vorsätzen. Das Problem ist nur: Gute Vorsätze werden Sie nur mit einer großen Portion Selbstmotivation und einem Haufen mentaler Stärke umsetzen können.
Denn bei diesem 1. Schritt denken Sie unweigerlich an die bevorstehenden 999 Meilen und verlieren den Mut. Die Sozialforscherin Ariane de Bonvoisin hat herausgefunden: Wenn Menschen die ersten 4 Wochen schaffen, bleiben sie mit großer Wahrscheinlichkeit auch länger dabei. Die ersten Wochen sind also quasi das Erfolgstraining für Ihre guten Vorsätze. Ihre Motivation zur Selbstmotivation: Sehen Sie nicht auf die 1.000 Meilen, sondern auf die ersten 30.
Mentale Stärke aufbauen: Verkleinern Sie Ihre Pläne
Wenn Sie Ihre Essgewohnheiten ändern wollen, erklären Sie z. B. den Februar zum fett- und süßigkeitenfreien Monat. Der Gedanke, dass Sie im März wieder alles essen dürfen, erleichtert Ihnen den Verzicht. Planen Sie Ihre guten Vorsätze, aber nicht für die nächsten 12 Monate. Wenn Sie das Rauchen aufgeben wollen und sich schon am 10. Januar eine Zigarette anstecken, werden Sie sich sagen: "Wenn ich das nicht einmal 2 Wochen durchhalte, wie soll ich das bis zum Dezember schaffen" - und geben ganz auf. So werden Sie niemals erfolgreich durch Selbstmotivation werden!
Der Trick für die Motivation: Fangen Sie klein an
Zu viel Selbstmotivation ist schädlich: Speziell bei Ess- und Fitness-Vorsätzen wird in der Regel zu hart gestartet. Vorher nie, aber ab sofort täglich 60 Minuten joggen - das ist nicht nur ungesund, sondern auch frustrierend. Schaffen Sie sanfte Übergänge. Lassen Sie (noch) keine kompletten Mahlzeiten ausfallen, sondern beschränken Sie Ihr Abendessen auf 1 Joghurt. Sonst rebelliert Ihr Körper, und Sie klinken sich zu sehr aus der Familiengemeinschaft aus.
simplify-Tipp: Wenn Sie ein "Sozial- Esser" sind und immer kräftig zulangen, wenn andere mit bei Tisch sitzen, mimen Sie nicht den Märtyrer. Trinken Sie vor dem Essen ein großes Glas Wasser, nehmen Sie sich als Letzter und nur eine kleine Portion. Essen Sie betont langsam, kauen Sie jeden Bissen 30-mal, nehmen Sie sich nicht nach und hören Sie mit den anderen gemeinsam auf. Sie sehen: Sie brauchen kein Top-Mentaltraining, um Ihre Vorsätze umzusetzen - kleine Verhaltensänderungen reichen schon!
Zerstören Sie nicht die Selbstmotivation: Schluss mit Selbstvorwürfen!
Wenn Sie trotz guten Vorsatzes ein Stück Torte oder eine Doppelportion Braten verputzt haben, fühlen Sie sich nicht schuldig! Nehmen Sie den Kuchen mit beiden Händen als Gottesgeschenk an. Seien Sie dankbar, dass es etwas so Wunderbares wie Sahne, Schokolade oder Pilzsoße gibt.
simplify-Tipp: Wenn Sie den Kuchen oder Braten nicht als Feind betrachten, wird es Ihnen leichter fallen, ihn das nächste Mal einfach wegzulassen. Ungesünder als Cholesterin und übermäßig viele Kohlenhydrate ist eine negative Einstellung zu Ihrem Körper! Neue mentale Stärke schöpfen Sie auch daraus, dass Sie sich Schwächen zugestehen!
Erfolgreich durch Selbstmotivation: Typischer Verlauf von guten Vorsätzen
1.Woche: Sie sind voller Optimismus, haben neues Wissen und neue Gefühle in Ihrem Körper. Sie benutzen gleichsam neue Muskeln und haben ein neues Schema zur Bewältigung Ihres Alltags entwickelt. Schon zeigen sich erste kleine Erfolge. Sie haben sich erfolgreich aus dem Trott und den bisherigen sozialen Zwängen befreit, die Selbstmotivation ist hoch.
2. Woche: Sie fühlen sich gut. Die Hosen sitzen bereits ein bisschen besser, Sie halten Ihre Zeiten für Fitness und Spaziergänge ein. Ihre Pläne in Sachen Ernährung allerdings leiden ein wenig, weil die sozialen Verpflichtungen wieder wachsen, Motivation und Selbstmotivation bröckeln.
3. Woche: Rechnen Sie mit einem Plateau, einem frustrierenden Stillstand. Sie fühlen sich schlecht und spielen mit dem Gedanken, aufzugeben. Aber jetzt ist der entscheidende Zeitpunkt zum Kämpfen. Konzentrieren Sie sich weniger auf Zahlen und Fakten, sondern vor allem auf Ihre Gefühle. Jetzt brauchen Sie Motivation und Selbstmotivation au dem Bauch!
4.Woche: Sie haben es geschafft. Die schlimmste Krise haben Sie überstanden. Das Thema lautet nun: kontinuierliche Verbesserung. Fragen Sie sich: Wie kann ich mir meine neuen Gewohnheiten noch schöner, noch effizienter, noch lustvoller einrichten? Setzen Sie sich neue Ziele, genießen Sie, wie erfolgreich Sie durch Selbstmotivation sind.
Neue mentale Stärke: Lassen Sie sich helfen
Die entscheidende Zutat, um dauerhaft gute Vorsätze einzuhalten, ist die Hilfe von anderen. Unterstützung ist das beste Erfolgstraining! Die Selbstmotivation und Motivation muss nicht von Ihrem Ehe- oder Lebenspartner kommen, es geht auch gut mit einer Freundin, Ihrer Mutter oder einem professionellen "Personal Trainer". Wichtig für die mentale Stärke: Dieser Mensch muss Ihnen sympathisch sein. Sie sollten sich in seiner Gesellschaft wohl fühlen. Sie wollen einen Partner für Ihr Erfolgstraining, keinen Einpeitscher, der auf Dauer nur Ihre Selbstmotivation rapide sinken lässt.
Mittwoch 06. of Januar 2010 Selbstmotivation: Mentale Stärke für Ihre guten Vorsätze
"Auch eine 1.000 Meilen lange Reise beginnt mit einem ersten Schritt." Dieses chinesische Sprichwort ist für Ihre Selbstmotivation unbestreitbar richtig und eine klassische Ermunterung bei guten Vorsätzen. Das Problem ist nur:... Lesen Sie mehr ...




