Mentaltraining
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11. Mai
Motivation und Selbstmotivation: den inneren Schweinehund besiegen
Als Chef möchten Sie Ihre Mitarbeiter motivieren und zu guten Leistungen anspornen. Meist gelingt Ihnen das auch gut. Doch was tun, wenn Sie selbst keine Motivation haben?
Vielleicht, weil Sie überarbeitet sind und keine neue mentale Stärke schöpfen können? Ober weil ein schwaches Selbstbewusstsein an der Motivation nagt. Tipps, wie Sie aus dem Tief herauskommen, finden Sie hier.
1. Lebenssinn stärken: Beim Aufstehen an etwas Schönes denken
Mentales Training für die Motivation: Denken Sie beim Aufwachen nicht an die Schwierigkeiten, die Sie erwarten. Freuen Sie sich auf die erste Tasse Kaffee, eine erfrischende Dusche oder Ihre Zeitung. Beginnen Sie nicht gleich mit dem Pflichtprogramm! Lesen Sie statt des Politik- oder Wirtschaftsteils doch erst mal das Feuilleton oder den Sportteil. Überlegen Sie, ob Sie mit Ihrer Partnerin mal wieder ins Kino oder Theater gehen könnten oder mit Ihren Kindern zu einem Fußballspiel. Planen Sie derartige Events regelmäßig ein; es muss ja nicht jede Woche sein.
2. Mentales Training: Den Weg zur Arbeit stressfrei halten
In der Rushhour sind die Straßen verstopft und die öffentlichen Verkehrsmittel überfüllt. Viele Leute kommen daher schon genervt am Arbeitsplatz an. Prüfen Sie, ob es für Ihren Weg zur Firma eine stressfreie Alternative gibt. Können Sie zu Fuß gehen, mit Bus, Bahn oder mit dem Rad fahren und Termine tagsüber mit dem Taxi erledigen? Dann passiert es Ihnen auch nicht mehr, dass Sie schweißgebadet bei Terminen erscheinen und erst mal 5 Minuten zum Durchatmen brauchen. Weniger Stress verschafft Ihnen eine positive Motivation.
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3. Lustkäufe statt Frustkäufe
Viele Menschen betäuben ihre Unzufriedenheit durch Konsum. Doch der positive Effekt von Frustkäufen hält meist nur kurz an, fehlendes Selbstwertgefühl und ein schwaches Selbstbewusstein verschafft man sich dadurch dauerhaft nicht. Letztlich kann man sich an Dingen, die man gekauft hat, weil es einem schlecht ging, nicht dauerhaft freuen. Vielmehr erinnern diese Sachen einen immer wieder an das negative Ereignis. Psychologen sprechen dann von einem negativen "Anker". Machen Sie es andersherum! Belohnen Sie sich mit schönen Dingen, wenn etwas gut geklappt hat. Sagen Sie sich: "Wenn der Kunde Meier uns den Auftrag erteilt, kaufe ich die neue CD von Nigel Kennedy und höre sie mir gleich an."
4. Sich nicht selbst überfordern
Motivation und Inspiration hängen eng zusammen. Neigen Sie nicht dazu, sich selbst zu überfordern. Bestimmt können Sie ziemlich genau einschätzen, was Sie an einem Tag schaffen. Setzen Sie sich realistische Ziele, und packen Sie Ihren Terminkalender nicht so voll, dass keinerlei Spielraum für Pausen und Gespräche bleibt. Sonst haben Sie ständig das Gefühl, nie fertig zu werden. Nehmen Sie sich nur so viel vor, dass Sie abends Ihre Firma mit dem Gefühl verlassen können: "Ich habe heute alle Dinge erledigt, die mir wichtig waren. Jetzt habe ich mir meinen Feierabend verdient und werde ihn genießen."
5. Motivation durch Erfolg: Krisen als Chancen sehen
Kaum jemand hat Tag für Tag eine gleichbleibend hohe Motivation. Akzeptieren Sie Ihre Stimmungsschwankungen und Krisen ebenso wie Ihre Erfolge. Bestrafen Sie sich nicht selbst durch Vorwürfe, sondern verschaffen Sie sich mehr Selbstvertrauen durch positives Denken, indem Sie sich sagen: "Dieser Tag (diese Woche) war nicht so erfolgreich, wie ich es mir gewünscht habe. Damit muss ich mich zunächst abfinden. Ich werde jedoch in Ruhe überlegen, welche Fehler ich gemacht habe und was ich für die Zukunft ändern kann. Ich werde diese Krise nutzen, um mich selbst und mein Unternehmen weiterzuentwickeln."
6. Tipps zur Motivation: Loben und sich loben lassen
Kinder fordern völlig unbefangen Lob von Erwachsenen ein und freuen sich ganz offen darüber. Als Erwachsene tun wir uns damit schwerer, obwohl Lob Motivation und Inspiration sein kann. Manchmal ist es uns sogar peinlich, ein Kompliment oder Lob zu erhalten. Dabei tut ehrliches Lob beiden gut: dem Menschen, der lobt, und jenem, der gelobt wird, denn Lob bedeutet Erfolg und Erfolg ist Motivation. Lassen Sie aus Ihren Worten echte Anerkennung sprechen, und vermeiden Sie, dass Ihre Worte von oben herab klingen.
Dienstag 11. of Mai 2010 Motivation und Selbstmotivation: den inneren Schweinehund besiegen
Als Chef möchten Sie Ihre Mitarbeiter motivieren und zu guten Leistungen anspornen. Meist gelingt Ihnen das auch gut. Doch was tun, wenn Sie selbst keine Motivation haben? Lesen Sie mehr ...




