Stress
Sehnen Sie sich auch nach einem einfacheren Leben mit weniger Anforderungen und mehr freier Zeit zum Relaxen, um die wirklich wichtigen Dinge im Leben genießen zu können? Unser kostenloser Newsletter Einfach organisiert und motiviert! kann Ihnen helfen, den Stress aus alltäglichen Verantwortungen zu nehmen und mehr Freude im Leben zu haben.
Schicken Sie mir den kostenlosen Newsletter Einfach organisiert und motiviert!
Klicken Sie unten stehenden Tipp an, um den ganzen Beitrag zu lesen, Kommentare zu sehen, Kommentare hinzuzufügen, den Tipp einem Freund weiter zu leiten, den Tipp zu drucken oder ein Lesezeichen zu setzen.
23. August
Ehestreit, Beziehungsstress oder Chef-Ärger: So entgehen Sie der Beschuldigungs-Falle
"Nie kann ich's dir recht machen." - "In deinen Augen bin ich ein Versager." - "Was ich auch sage, Sie haben etwas daran auszusetzen." So klingen Vorwürfe im Ehestreit, im Beziehungsstress, zwischen Kindern und Eltern, zwischen Mitarbeitern im Beruf. Vorwürfe sind die Samenkörner des Streits und Quelle für viel Stress und lang anhaltendes Unglück. Ein Unglück, das vermeidbar wäre wenn Sie richtig mit Vorwürfen umzugehen lernen. Hier ein paar Einsichten zur Stressbewältigung beim Zusammenleben.
Ehekrach und Co.: Eine Ohrfeige, die als Streicheln gemeint war
Der Ursprung eines Vorwurfs ist gut, auch wenn das oft nicht mehr zu spüren ist. Wenn eine Frau ihrem Mann im Ehestreit Vorwürfe macht, ein Lehrer seinem Schüler, ein Chef seiner Mitarbeiterin - dann tun sie alle das, weil sie tief in ihrem Inneren die Hoffnung haben, der andere könnte sich in ihrem Sinne ändern. Hätten sie das nicht, würden sie den Kontakt abbrechen. Ein Vorwurf will Gemeinschaft wiederherstellen, keinen Beziehungsstress verursachen. Aber so, wie er ausgesprochen wird, zerstört er sie. Das ist der verhängnisvolle Widerspruch vorwurfsvoller Kommunikation. Aber es gibt ein Mittel, mit dem Sie diesen Widerspruch besiegen und den Stressabbau vorantreiben können.
Der pure Stress: Die Sache mit dem Handschuh
Der Vorwurf entfaltet seine destruktive Kraft erst, wenn ihn der Angesprochene auf sich bezieht: wie ein Fehdehandschuh, der erst dann zum Startpunkt eines Duells wird, wenn ihn jemand aufhebt (vermutlich kommt das Wort "Vorwurf" sogar von diesem Brauch des Handschuh-Hinwerfens). Bleibt der Handschuh liegen, ist das für den "Vorwerfenden" eine Schmach. Sein Angriff ging ins Leere. Er muss den Handschuh (seinen "Vorwurf") wieder an sich nehmen oder liegen lassen.
Stressbewältigung: Lassen Sie den Vorwurf im Raum stehen
Diese Redensart enthält eine tiefe Weisheit. Entwickeln Sie ein Gespür dafür, wann ein Vorwurf ausgesprochen wird - und reagieren Sie dann nicht impulsiv. Um im Bild mit dem Fehdehandschuh zubleiben: Ziehen Sie sich den Handschuh nicht gleich an. Das heißt: Ergehen Sie sich nicht in Selbstbeschuldigungen, selbst wenn Sie gemeint sind. Werfen Sie aber auch nicht gleich selbst Ihren Fehdehandschuh hin.
Kontern Sie nicht mit einem Gegenvorwurf.
Stressabbau: Wechseln Sie die Ebene
Machen Sie sich deutlich: Wenn ein Vorwurf ausgesprochen wird, ist das eine aggressive Aktion des anderen. Nun haben Sie es in der Hand, ob der Angriff wirkt oder nicht. Egal, ob Sie den Vorwurf annehmen (das kann oft schon durch ein kaum merkliches inneres Einknicken geschehen) oder mit einem Gegenangriff zurückgeben - mit beiden Reaktionen gehen Sie auf die Kampfansage ein und riskieren Beziehungsstress. Im ersten Fall als potenzieller Verlierer, im zweiten als potenzieller Aufheizer der Situation. Gehen Sie den dritten Weg: Lassen Sie den Vorwurf stehen (oder liegen), nehmen Sie den Gesprächspartner gleichsam an der Hand und führen Sie ihn auf anderes Terrain - an den Verhandlungstisch, in die Gesprächsecke oder meinetwegen auf ein Besäufnis mit anschließender Verbrüderung.
Gegen Stress: Der wunderbare Friedensschluss
Der dritte Weg ist der Weg des Friedens, der Weg der De-Eskalation und des Stressabbaus. Gerade manche Paare können das als Sensation empfinden, manchmal nach vielen Jahren des Dauer- Ehestreits. Denken Sie daran: Es gibt einfach Menschen, bei denen klingen Behauptungen stets vorwurfsvoll. Und es gibt Menschen, die jede dahingesagte Bemerkung als Angriff verstehen. So wurde, ohne dass beide das wirklich wollten, aus jedem zweiten Gespräch eine Kampfszene mit folgendem Beziehungsstress. Häufig haben sich dabei Muster eingespielt, die von beiden gar nicht mehr wahrgenommen wurden: Der eine hat die Bemerkungen immer als Fehdehandschuh empfunden und jedes Mal schuldbewusst aufgehoben. Wenn diese Struktur endlich durchschaut wird, kann ein Paar (oder Eltern und Kinder, Chef und Mitarbeiter) nach vielen Jahre des Ehestreits, des Beziehungsstresses oder des Ärgers im Miteinander zu einer neuen Dimension der Zusammenarbeit finden - auch nach vielen Jahren fehlgelaufener Kommunikation ohne Stressabbau.
Sonntag 23. of August 2009 Ehestreit, Beziehungsstress oder Chef-Ärger: So entgehen Sie der Beschuldigungs-Falle
"Nie kann ich's dir recht machen." - "In deinen Augen bin ich ein Versager." - "Was ich auch sage, Sie haben etwas daran auszusetzen." So klingen Vorwürfe im Ehestreit, im Beziehungsstress, zwischen Kindern und Eltern, zwischen... Lesen Sie mehr ...




