Stress
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16. Juni
Das Anti-Stress-Programm für Familienfeiern
Steht bei Ihnen ein Familientreffen oder die nächste Zusammenkunft mit Verwandten an? Oft ist ja die Vorfreude auf das Treffen bereits durch die Erinnerungen an das letzte Mal getrübt.
Familientreffen sind oft Stress pur. Viele möchten deshalb gerne wissen, wie sie diesen Stress vermeiden können. Lesen Sie, was Sie selbst alles für ein schönes Treffen ohne Stress tun können.
Stressvermeidung: Seien Sie realistisch
Sie kennen die Stärken und Schwächen Ihrer Verwandten. Dadurch wissen Sie im Voraus, was Sie erwartet: eine überkritische Schwiegermutter, einen zu tief ins Glas schauenden Neffen, provokativ auftretende Pubertierende oder eine Cousine, deren einziges Thema sie selbst ist.
Anti-Stress-Tipp vom simplify-Experten Tiki Küstenmacher: Rechnen Sie damit, dass es aufgrund der Eigenheiten aller Beteiligten zu Spannungen kommen wird. So bewahren Sie Ihre Freude am Treffen, auch wenn es nicht 100%ig harmonisch wird.
Stress und Stressbewältigung: Der äußere Rahmen hilft
Aus Erfahrung wissen Sie, wie lange es dauert, bis Sie sich gegenseitig auf die Nerven gehen und ein Treffen in Stress ausarten kann. Ein 1-stündiger Besuch mag mit einer freundschaftlichen Umarmung enden, ein 5-stündiges Gelage (Mittagessen, Kaffee, Abendessen) mit geknurrten Grüßen.
simplify-Tipp von Tiki Küstenmacher: Handeln Sie nach der Devise "Kurz ist schön". Kündigen Sie Ihren Zeitrahmen im Voraus an ("Wir möchten wegen der Wetterverhältnisse noch bei Tageslicht heimfahren").
Fühlen Sie sich beruflich und privat zunehmend unter Druck gesetzt?
Haben Sie den Eindruck, viel zu wenig Zeit für Ihre Familie, Ihre Freunde und Ihre Hobbies zu haben?
Fällt es Ihnen manchmal schwer, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden?
Dann sollten Sie die Erfolgstrategie LöhnMethode kennenlernen!
Gegen Stress: Legen Sie Ihre persönlichen Grenzen fest
Während einer mehrstündigen Feier bekommen Sie einiges zu hören.
Der Tipp von Tiki Küstenmacher: Vereinbaren Sie mit sich selbst, wie viele schnippische Bemerkungen Ihrer Schwägerin oder wie viele dumme Witze Ihres Onkels Sie ertragen möchten. Ist die Grenze erreicht, sprechen Sie das Problem an: "Ich wünsche mir, dass du genauso freundlich zu mir bist, wie ich zu dir." Nehmen Sie sich eine Auszeit, die Sie auf andere Gedanken bringt: Wechseln Sie zu einem anderen Gesprächspartner, der weiter entfernt sitzt ("Ich muss mal mit Tante Anna etwas besprechen").
Stressbewältigung: Vereinbaren Sie einen Waffenstillstand
Sie mögen sich, aber bei Ihren Treffen kommt es regelmäßig zu unschönen Streitereien, etwa über Politik? Schlagen Sie Ihrem "Kontrahenten" vor dem Zusammentreffen vor, das sensible Thema auszusparen. Umrahmen Sie das rote Verbotsschild mit zwei grünen Beziehungswegweisern: "Ich respektiere, dass du politisch anders denkst als ich. Bitte lass uns beim Treffen auf das Politisieren verzichten, damit wir keinen Stress haben. Ich freue mich schon darauf, dass wir uns einmal in Ruhe über unsere Berufe unterhalten können."
Steuern Sie das Gespräch und umschiffen Sie Stress
Wenn Sie sich besonders schlecht mit jemandem verstehen, kann ein Treffen wirklich der pure Stress werden.
simplify-Tipp von Tiki Küstenmacher: Fragen Sie andere (quasi als "Entspannungsübung"), welche positiven Charakterzüge der Betreffende hat. Das kann Ihre Abneigung vermindern und helfen, ein Gesprächsthema zu finden ("Onkel Fritz hat mir erzählt, du engagierst dich für ein indisches Kinderheim").
Wappnen Sie sich gegen den typischen Stress, der durch Kritik an Ihrem Lebensstil ("Warum wollt ihr keine Kinder?") entsteht.
Der Tipp von Tiki Küstenmacher: Lenken Sie den Fragesteller gedanklich zu sich selbst zurück, das hilft, aufkommenden Stress im Keim zu ersticken. ("Ich habe das Gefühl, deine Kinder sind das Wichtigste in deinem Leben. Wie geht es den Großen in der Schule?"). Richten Sie Ihre Antwort nicht auf die negative Botschaft, sondern auf die (angenommene) positive Intention ("Danke, dass du dir Gedanken um uns machst. Uns geht es gut") - auch das hilft beim Stress abbauen.




