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23. Juli

Unfassbar: Kommissar Schimanski wird Opa Schimanski

Thema: Wissen Wissen

Heute vor 70 Jahren wird Götz George (der eigentlich Götz Schulz hieß) in Berlin als Sohn von Berta Drews und Heinrich George geboren.

Was wir wissen: Bekannt wurde er vor allem als Tatort-Kommissar Horst Schimanski, der zwischen 1981 und 1991 Fälle löste. Aber auch seine Auftritte in "Schtonk" und "Rossini - oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief" machten ihn zu einem der bekanntesten und begehrtesten Schauspieler Deutschlands.

Hintergrundwissen über einen Preisgekrönten

Natürlich wurde der Erfolg von Götz George mit vielen Preisen bedacht. Den Adolf-Grimme-Preis bekam er z. B: für einen Tatort, die Goldene Kamera als bester Tatort-Ermittler, den Bayrischen Filmpreis oder auch den Bambi. Aber wissen Sie auch noch, wofür George den ersten Preis in seiner Karriere bekommen hat?

Antwort 1: Seine ersten Preise bekam er als Nachwuchsschauspieler für seine Rolle in dem Film "Jacqueline" - zum einen war es das Filmband in Silber als bester Nachwuchsschauspieler (1960) und der Kritikerpreis (1961).

Antwort 2: Seine erste Auszeichnung erhielt er erst 1987 - es war die Goldene Kamera als bester Darsteller in der Tatort-Folge "Moltke".

Antwort 3: Götz George war bereits als Jugendlicher ein erfolgreicher Schauspieler und erhielt seine erste Auszeichnung nicht als Film- und Fernsehschauspieler, sondern 1956 als gerade einmal 17-Jähriger für seine Verkörperung des "Matze" im Berliner Bühnenstück "Überlebt!".

Die Auflösung wie immer in der kommenden Woche hier!


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Auflösung der vergangenen Woche: Allgemeinbildung zu einem großen Künstler

Rembrandt ist der bedeutendste Maler der Niederlande für das 17. Jahrhundert - und er war ein Juli-Kind: geboren letzte Woche vor 402 Jahren. Mit dem Malen begann der Müllerssohn Rembrandt früh - es war seine Leidenschaft: Er wollte etwas schaffen und produzieren, weshalb er ein anfänglich begonnenes Studium gleich wieder abbrach. Ab 1622 ging er in seinem Geburtsort Leiden bei dem Historienmaler Jacob van Swanenburgh (1571-1631) in die Lehre. Nach einem kurzen, lehrreichen Zwischenstopp in Amsterdam eröffnete er 1626 gemeinsam mit seinem Freund Jan Lievens (1607-1674) ein eigenes Atelier in Leiden. Bald erhielten die beiden erste Aufträge für Historienbilder.

Rembrandt zog 1631 nach Amsterdam und begann selbst zu unterrichten. Seine Methode war eigen: In der Anfangszeit durften die Schüler nur seine Bilder kopieren, erst gegen Ende schufen sie eigene Werke. Das  führte unter Rembrandt-Experten später zu Verwirrung, da sie bei vielen Bildern nicht wussten, ob das nun ein "echter" Rembrandt war oder ein "falscher". Was wir wissen wollten: Eines seiner Werke galt für seine Zeit übrigens als außergewöhnlich  - welches war es?

Richtig war Antwort 1: Es war "Die Nachtwache". Seine szenische, dynamische Darstellung der Schützengilde, einer Bürgerwehr-Gruppe, entsprach nicht den Erwartungen der Auftraggeber: Standard war es damals, die Personen zu porträtieren und dabei niemanden besonders hervorzuheben. Und Rembrandts Interpretation war alles andere als steif und repräsentativ.