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		<title>simplify.de - Wissen-Tipps</title>
		<link>http://www.simplify.de/</link>
		<description>Sind Sie von Natur aus neugierig und an der Welt interessiert? Werden Sie überschüttet mit Informationen und Neuigkeiten, sehnen sich aber nach einfachen Erklärungen und Darstellungen? Jetzt können Sie Freunde und Bekannte mit Ihrem Allgemeinwissen auf einer ganzen Reihe von Gebieten beeindrucken. Melden Sie sich für die kostenlosen simplify Wissen E-Mail-Tipps an und werden Sie noch klüger und selbstsicherer.</description>
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			<title>simplify.de - Wissen-Tipps</title>
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			<description>Sind Sie von Natur aus neugierig und an der Welt interessiert? Werden Sie überschüttet mit Informationen und Neuigkeiten, sehnen sich aber nach einfachen Erklärungen und Darstellungen? Jetzt können Sie Freunde und Bekannte mit Ihrem Allgemeinwissen auf einer ganzen Reihe von Gebieten beeindrucken. Melden Sie sich für die kostenlosen simplify Wissen E-Mail-Tipps an und werden Sie noch klüger und selbstsicherer.</description>
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		<lastBuildDate>Fri, 12 Mar 2010 00:00:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Wissen aneignen: Trainieren Sie Ihren Kopf 		</title>
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			<description>Unser Lernen und Wissen im Alltag ist begrenzt: Jeder hat seinen mehr oder weniger festgelegten Tagesablauf - sprich: Wir wissen, was uns täglich erwartet. Wir kaufen beim gleichen Bäcker ein, schauen jede Woche unsere Lieblings-Fernsehsendung und treffen dieselben Leute. Doch wir wissen heute: Routine ist nicht unbedingt gut fürs Gehirn, weil sie es nicht herausfordert.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Unser Lernen und Wissen im Alltag ist begrenzt: Jeder hat seinen mehr oder weniger festgelegten Tagesablauf - sprich: Wir wissen, was uns täglich erwartet. Wir kaufen beim gleichen Bäcker ein, schauen jede Woche unsere Lieblings-Fernsehsendung und treffen dieselben Leute. Doch wir wissen heute: Routine ist nicht unbedingt gut fürs Gehirn, weil sie es nicht herausfordert.</p>
<p class="bodytext">Die Gegenbewegung trat der Neurobiologe Lawrence C. Katz (1956- 2005) mit &quot;Neurobics&quot; an: Er setzt auf <strong>Lernen </strong>und <strong>Wissen </strong>erweitern. Mit kleinen Übungen, die sich ganz einfach in den Alltag integrieren lassen, aber alles andere als Routine bedeuten. Mehr <strong>Hintergrundwissen </strong>dazu finden Sie hier. </p>
<h3>Was wir wissen: Das bewirkt Neurobics</h3>
<p class="bodytext">Das <strong>Allgemeinwissen </strong>zu Neurobics: Dadurch werden neue Nervenzellen und Verbindungen im Gehirn aufgebaut und erhalten. Normalerweise benutzen wir immer dieselben Bereiche im Gehirn. Die grauen Zellen brauchen aber Herausforderungen, ja regelrechtes Training, damit sie nicht einrosten und neues <strong>Wissen </strong>aufnehmen können. Ganz ähnlich wie bei einem Muskel. Deswegen (als <strong>Hintergrundwissen </strong>interessant) spielt der Name Neurobics auch ganz bewusst auf Aerobic, also ein körperliches Fitnesstraining, an.</p>
<h3>Interessantes und Wissenswertes: Was macht Neurobics aus?</h3>
<p class="bodytext"><strong>Praktisches Wissen </strong>für Sie: Neurobisch ist eine Übung nur dann, wenn sie alle der folgenden Kriterien erfüllt: Zunächst einmal geht es darum, seine Sinne neu zu erfahren, indem Sie offen sind für neues Wissen und Lernen. Anstelle eines Sinnes, den wir normalerweise in einem bestimmten Zusammenhang gebrauchen, konzentrieren wir uns auf einen anderen. So schulen wir Gehirnbereiche, die sonst nur selten zum Zuge kommen.<br /><br /><strong>Was man auch wissen muss: </strong>Wir sollten ungewöhnliche Dinge tun und aus unserer Routine ausbrechen. Eng damit verbunden ist die letzte Forderung: Neurobische Übungen sollen von besonderer Bedeutung für uns sein, Spaß machen oder mit Emotionen verbunden sein - nur dann helfen sie, unser Lernen und Wissen zu verbessern. </p>
<h3>Lernen und Wissen fürs Gehirn (1): Blind essen&nbsp; </h3>
<p class="bodytext">Eine völlig neue Erfahrung ist es, z. B. mit verbundenen Augen zu essen. Dabei werden Sie schnell feststellen, wie sehr Sie sich normalerweise von optischen Eindrücken beeinflussen lassen. Wenn Sie nicht mehr sehen können, achten Sie mehr auf Ihre anderen Sinne: Sie schmecken intensiver, nehmen Geräusche, die Temperatur und die Beschaffenheit der Speisen bewusster wahr.<br /><br /><strong>Interessantes und Wissenswertes dazu: </strong>In einigen deutschen Städten gibt es inzwischen sogar Restaurants, die sich diese Idee zunutze gemacht haben. Die Gäste essen dort im Dunkeln. Ziel ist genau das, worum es bei Neurobics geht: eine neue Erfahrung zu machen und seine Sinne neu zu erleben. Für einige Zeit &quot;blind&quot; zu sein, können Sie auch bei anderen neurobischen Übungen einsetzen: Wählen Sie Ihren Kaffee oder Tee einmal nicht anhand der Beschriftung der Verpackung aus. Schließen Sie stattdessen die Augen und versuchen Sie, sich anhand des Duftes für eine Sorte zu entscheiden.</p>
<h3>Lernen und Wissen fürs Gehirn (2): Neues riechen </h3>
<p class="bodytext">Auch wenn Sie vielleicht nicht gerne asiatisch essen, kann es sinnvoll sein, einen Abstecher zum asiatischen Supermarkt zu machen. Natürlich eignet sich auch ein anderes Geschäft, das so exotisch oder anders ist, dass Sie nicht regelmäßig darin einkaufen.<br /><br /><strong>Wissenswert: </strong>Sie sollten diesen Ort nicht unbedingt aufsuchen, um etwas zu kaufen. Sondern, weil Sie dort auf neue Gerüche treffen. Schnuppern Sie an fremdartigen Gewürzen. Saugen Sie Gerüche in sich auf, die Sie nicht kennen. Immer dann, wenn Sie neue Düfte kennenlernen, speichert Ihr Gehirn diese ab. Wenn Sie damit noch eine positive Verknüpfung herstellen, weil es ein außerordentliches Erlebnis für Sie war, umso besser. Dadurch erhöhen Sie die Zahl der Nervenbahnen, die für das Erinnerungsvermögen zuständig sind.</p>
<h3>Lernen und Wissen fürs Gehirn (3): Hände tauschen</h3>
<p class="bodytext">Benutzen Sie als Rechtshänder doch mal die linke Hand (und als Linkshänder die rechte). Schreiben Sie den Einkaufszettel einfach mal mit links, nehmen Sie die Computer-Maus in die andere Hand, rühren Sie die Suppe mit der linken um oder putzen Sie Ihre Zähne mit der ungewohnten Seite. Die Liste lässt sich endlos erweitern. <strong>Was wir wissen:</strong> Bei dieser neurobischen Übung aktivieren Sie die Gehirnhälfte, die normalerweise dabei nicht beansprucht ist.</p>
<h4>Lernen und Wissen fürs Gehirn (4): Alles auf den Kopf stellen</h4>
<p class="bodytext">Wenn wir ein Objekt betrachten, analysieren wir es mit der linken Gehirnhälfte und erkennen es z. B. als eine Fotografie der Familie. Die rechte Gehirnhälfte kommt dann zum Zug, sobald es um räumliche Beziehungen geht. Wenn Sie das Familienbild also auf den Kopf stellen, aktivieren Sie beim nächsten Betrachten zugleich die rechte Gehirnhälfte. Denn die muss in diesem Fall die räumlichen Beziehungen erst herstellen, damit Sie das Bild entschlüsseln können.<br />Diese Übung funktioniert selbstverständlich auch mit anderen Objekten wie Gemälden oder Uhren. Wie wäre es zum Beispiel, die Armbanduhr einmal verkehrt herum anzulegen, sodass die 6 oben und die 12 unten steht?</p>
<h3>Lernen und Wissen fürs Gehirn (5): Drauflosmalen</h3>
<p class="bodytext">Eine ungewöhnliche und neue Erfahrung kann es auch sein, sich alleine oder gemeinsam mit Freunden als Künstler zu versuchen. Schnappen Sie sich einfach ein großes Stück Papier und bunte Farben und legen Sie unvermittelt los. So aktivieren Sie Teile des Gehirns, die bei vielen Menschen viel zu selten stimuliert werden: nämlich die emotionale und nonverbale rechte Seite.</p>
<h3>Lernen und Wissen fürs Gehirn (6): Fühlen</h3>
<p class="bodytext">Schulen Sie Ihren Tastsinn. Befüllen Sie einen Beutel mit verschiedenen kleinen Gegenständen wie Knöpfen, Schrauben, Muttern, Stoffresten und Büroklammern. Ertasten Sie nun die Gegenstände, ohne dabei hinzusehen. Wahrscheinlich fällt Ihnen das schwerer als Sie zunächst denken würden. Denn normalerweise erkennen wir Dinge visuell. Deswegen ist unser Tastsinn unterentwickelt. Mit dieser Übung können Sie ihn trainieren. </p>
<h3>Lernen und Wissen fürs Gehirn (7): Sich auf andere konzentrieren</h3>
<p class="bodytext">Geben Sie der Geselligkeit eine Chance, wenn es um mehr <strong>Wissen </strong>geht: Lassen Sie sich beispielsweise beim Essen ganz auf Ihr Gegenüber ein - ohne Ablenkung durch Radio, Fernsehen oder die morgendliche Zeitung. Schenken Sie ihm Ihre uneingeschränkte Aufmerksamkeit, sagen Sie sich &quot;<strong>Ich will nur wissen</strong>, was er/sie mir zu erzählen hat&quot;. <br /><br /><strong>Hintergrundwissen</strong>: Der Kontakt zu anderen Leuten hat eine positive Wirkung auf das Gehirn. Wer sich dagegen von anderen Menschen abschottet, kann seinen grauen Zellen damit schaden. Kontakt zu pflegen kann also <strong>schlau sein</strong> - in jeder Hinsicht. Reden Sie also mit möglichst vielen Menschen - sei es der Tankwart, die Verkäuferin beim Bäcker, die Nachbarin oder der Postbote. <strong>Alles </strong>von ihnen wissen zu wollen, kann auch bedeuten, das Gehirn zu trainieren.&nbsp; <br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Wissen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>5 Ereignisse im März, die Geschichte machten</title>
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			<description>Wissenswertes Hintergrundwissen zum Monat März: Wissen Sie, dass der Monat nach dem römischen Kriegsgott Mars benannt ist, deshalb nannten ihn die Römer Martius. Der alte deutsche Name ist Lenzing bzw. Lenzmond, eine veraltete Schreibung ist Märzen. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wissenswertes Hintergrundwissen zum Monat März: Wissen Sie, dass der Monat nach dem römischen Kriegsgott Mars benannt ist, deshalb nannten ihn die Römer Martius. Der alte deutsche Name ist Lenzing bzw. Lenzmond, eine veraltete Schreibung ist Märzen. </p>
<p class="bodytext">Ebenfalls <strong>wissenswert </strong>und <strong>interessant</strong>: Am 20. März ist die Tagundnachtgleiche - die Sonne steht genau über dem Äquator und geht damit genau im Osten auf und genau im Westen unter. <strong>Mehr Wissen</strong>: Der März beginnt mit demselben Wochentag wie der November und in Nicht-Schaltjahren auch wie der Februar. Der März ist aber auch ein Monat, der für das <strong>Allgemeinwissen </strong>und die <strong>Allgemeinbildung </strong>viele kleine Geschichten bereithält. <strong>Was man wissen muss</strong>, finden Sie hier: <strong>Interessantes </strong>und <strong>Wissenswertes </strong>aus dem Monat März. </p>
<h3>Hintergrundwissen: Wer waren die Tempelritter?</h3>
<p class="bodytext"><strong>Papst Klemens V. löste am 22. März des Jahres 1312 den legendären Orden der Tempelritter auf.<br /></strong><br /><strong>Was wir wissen:</strong> Eigentlich nannten sich die <a href="http://www.die-templer.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" >Tempelritter</a> &quot;Arme Ritterschaft Christi vom salomonischen Tempel&quot;, weil der Tempel des israelischen Königs Salomon in Jerusalem bei der Gründung des Ordens eine Rolle gespielt haben soll. Die Gemeinschaft entstand um das Jahr 1120, initiiert von einigen französischen Rittern. Sie wollten die gefährlichen Wege ins Heilige Land (Israel) für Pilger und Reisende sicherer machen. So sah es der Orden als seine Pflicht an, Christen auf ihrem Pilgerpfad nach Jerusalem zu schützen, sich im Notfall um sie zu kümmern und auch den christlichen Glauben zu verbreiten. Immer mehr Adlige (Ritter) aus Europa traten in den Folgejahren dem Orden bei, der sich christlichen Werten verpflichtet hatte und ab 1139 direkt dem Papst unterstellt war. Auch Kriegszüge gehörten zum Tätigkeitsfeld der Ordensritter.<br /><br /><strong>Hintergrundwissen:</strong> Besonders taten sie sich auch in Finanzdingen hervor: Sie horteten die Einkünfte und Gelder ihrer Niederlassungen. So konnten sie ein funktionierendes Finanzwesen aufbauen. Sie verliehen Geld gegen Zinsen, wechselten es oder leiteten Überweisungen ein. Auf die Tempelritter gehen quasi Schecks, Wechselbriefe und Vorläufer der Banknoten zurück. Ihre Dienste nahmen sogar Anhänger anderer Weltreligionen in Anspruch. Nach rund 200 aktiven Jahren leitete unter anderem der französische König Philipp der Schöne (1268-1314) die Vernichtung des Ordens ein: Auf sein Geheiß wurden Templer verfolgt, zum Tode verurteilt und ihr Orden schließlich verboten. Der Grund: Philipp fürchtete um seinen Einfluss und wollte die Schätze des Ordens für sich haben.</p>
<h3>Wissenswert: Alles über das Verbot der Kinderarbeit </h3>
<p class="bodytext"><strong>Ab 9. März 1839 schützte Preußen Kinder per Gesetz vor Beschäftigung.</strong><br /><br />Noch heute ist Kinderarbeit weltweit ein schwerwiegendes Problem. In Europa verschärfte sich die Situation im 18./19. Jh. vor allem durch die Industrialisierung: Viele Kinder fanden in Fabriken, Minen und Bergwerken eine Anstellung, weil ihre geringe Körpergröße von Vorteil war. Arme Familien schickten ihre Kinder bis zu 16 Stunden täglich zur Arbeit, um von ihrem Lohn leben zu können. Die Folge: schlechte Gesundheit und fehlende Bildung. Dadurch alarmiert erließ <a href="http://www.unipotsdam.de/u/mrz/mrm/mrm24-3.pdf" target="_blank" class="external-link-new-window" >Preußen im Jahr 1839 eine Verordnung</a>, nach der Kinder unter 9 Jahren nicht regelmäßig beschäftigt werden durften. 9- bis 16-Jährigen waren 10 Stunden pro Tag erlaubt - wenn sie 3 Jahre eine Schule besucht hatten. Auch Nacht- und Sonntagsarbeit untersagte das Gesetz, das am Anfang nicht wie gewünscht griff.</p>
<h3>Allgemeinbildung, die heute jeden Tag nützlich ist: Die Erfindung des Kühlschranks-Vorgängers</h3>
<p class="bodytext"><strong>Die 1. Kältemaschine erhielt am 1. März 1876 ihr Patent.<br /></strong><br />Sie war ursprünglich zum Bierkühlen gedacht, die Ammoniak-Kältemaschine des deutschen Ingenieurs und Erfinders <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BChlschrank" target="_blank" class="external-link-new-window" >Carl von Linde</a> (1842-1934). Denn sein Auftraggeber war eine Brauerei: Es galt als erwiesen, dass zum Bierbrauen bestimmte Temperaturen erforderlich sind, die es aber nur in den Wintermonaten gab. Lindes Eismaschine schaffte Abhilfe, machte das Brauen auch im Sommer möglich und fand gleich viele Abnehmer in Brauereien und anderen Lebensmittel herstellenden Betrieben. Mehr als 620 Maschinen ließ Linde in den ersten 10 Jahren seiner neu gegründeten &quot;Linde-Eismaschinen-AG&quot; bauen.</p>
<h3>Lernen und wissen: So kam Wuppertal zur Schwebebahn</h3>
<p class="bodytext"><strong>Sie fuhr erstmals am 1. März 1901.</strong><br /><br />Der Kölner Ingenieur Eugen Langen (1833-1895) hatte eine Hängebahn konstruiert, um in seiner Zuckerfabrik Säcke zu transportieren. Eine gute Idee, die er Städten wie Berlin und München als Nahverkehrsmittel verkaufen wollte. Doch bei den dortigen Stadtvätern kam die Bahn nicht gut an: Sie sei zu hässlich oder zu gefährlich. Aber für <a href="http://www.schwebebahn-wtal.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" >Wuppertal</a> war sie genau richtig: Hier erlaubten weder Bebauung noch Geografie - die durchfließende Wupper und ein felsiger Untergrund - eine normale Bahnstrecke, um Leute von einem Stadtteil zum anderen zu bringen. Die Stadt sagte also &quot;ja&quot; zur einschienigen Hängebahn, die sich der Wupper anpassen konnte. 10.000 Menschen kamen zu ihrer Jungfernfahrt am 1. März.</p>
<h3>Politisches Hintergrundwissen: Alles über den Nero-Befehl</h3>
<p class="bodytext"><strong>Hitler gabihn am 19. März 1945.<br /></strong><br /><strong>Was wir wissen: </strong>Gegen Ende des 2. Weltkrieges, im März 1945: Der deutsche Diktator Adolf Hitler (1889-1945) gibt den <a href="http://www.inidia.de/nero-befehl.htm" target="_blank" class="external-link-new-window" >&quot;Nero-Befehl&quot;</a> - alle Sachwerte, Infrastruktur und Industrieanlagen sollten zerstört werden. <strong>Was man wissen muss</strong> ist das Motiv dahinter: Im Fall der drohenden Niederlage sollten die alliierten Feinde in Deutschland nichts Brauchbares mehr vorfinden. Ebenfalls <strong>Allgemeinwissen </strong>heute: Schon vorher forderte er, die Kriegstaktik der &quot;verbrannten Erde&quot; anzuwenden, bei der alles zu zerstören ist, was dem Gegner von Nutzen sein könnte: Brücken, Straßen, Fahrzeuge, ganze Städte etc. Viele befolgten Hitlers Anweisungen 1945 nicht, weshalb der Befehl nicht ganz so vernichtend war wie vorgesehen. <strong>Hintergrundwissen </strong>zu diesem mörderischen Befehl: Er trägt den Namen des römischen Kaisers Nero (37-68), weil dieser im Jahr 64 einen zerstörerischen Großbrand in Rom veranlasst haben soll.</p>]]></content:encoded>
			<category>Wissen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Wissenswertes zur Donau</title>
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			<description>Interessantes und Wissenswertes gleich vorweg: Die Donau ist nach der Wolga der zweitlängste Strom in Europa: rund 2.850 ist die Donau lang. Praktisches Wissen für die nächste Quizsendung: Die Donau entspringt im Schwarzwald und mündet in einem ausgedehnten Delta ins Schwarze Meer. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Interessantes und Wissenswertes gleich vorweg: Die Donau ist nach der Wolga der zweitlängste Strom in Europa: rund 2.850 ist die Donau lang. Praktisches Wissen für die nächste Quizsendung: Die Donau entspringt im Schwarzwald und mündet in einem ausgedehnten Delta ins Schwarze Meer. </p>
<p class="bodytext">Weiteres <strong>Allgemeinwissen</strong>: Sie durchquert das nördliche Alpenvorland, die Pannonische Tiefebene und das Rumänische Tiefland. Dabei entwässert sie weite Teile des südlichen Mitteleuropas und Südosteuropas. Mehr <strong>Allgemeinwissen </strong>rund um die Donau finden Sie hier. </p>
<h3>Wissen und lernen: Warum fließt die Donau von West nach Ost?</h3>
<p class="bodytext">Die Donau ist der einzige bedeutende Fluss Europas, der von Westen nach Osten fließt. Was wenige <strong>wissen</strong>: Vor Urzeiten soll sie gegen die heutige Richtung nach Südwesten geflossen sein, damals war ihre Quelle wohl in den Alpen. <strong>Wissenswert</strong>: Erst geologische Katastrophen wie der Zusammenfall des Rheingrabens oder ein Meteoriteneinschlag ließen die Donau ihren heutigen Weg finden: Wenige Kilometer nördlich von ihr, zwischen Schwäbischer und Fränkischer Alb, schlug vor 15 Mio. Jahren ein Meteorit ein und riss ein Loch mit 100 Metern Tiefe und 22 Kilometern Durchmesser in die Erde. Die Landschaft nennt sich heute Nördlinger Ries.</p>
<h3>Donau-Allgemeinbildung: Wo fängt sie an, wo hört sie auf?</h3>
<p class="bodytext">Ihre Quelle liegt im Schwarzwald. Wo genau, darüber besteht Uneinigkeit: Sowohl die Quelle neben dem Schloss von Donaueschingen als auch der Zusammenfluss der kleinen Flüsse Breg und Brigach speisen die Donau - Brigach und Breg bringen die Donau zu Weg, lautet eine <strong>Eselsbrücke</strong>. Die Donau fließt zum Teil als Grenzfluss durch Deutschland, Österreich, die Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien, Bulgarien, Moldawien und die Ukraine und mündet ins Schwarze Meer. Wissenswert: Der Streit um die richtige Donauquelle hat dazu geführt, dass sie - im Gegensatz zu Flüssen mit eindeutiger Quelle - von der Mündung aus rückwärts vermessen wird. </p>
<h3>Alles wissen: Welche Städte liegen an der Donau?</h3>
<p class="bodytext">Die Donau reiht wie eine Perlenkette eine ganze Reihe europäischer Hauptstädte auf: Wien (Österreich), Bratislava (Slowakei), Budapest (Ungarn), Belgrad (Serbien). Aber auch bedeutende Städte wie Regensburg, Passau, Linz oder weiter stromabwärts Giurgiu oder Esztergom liegen an ihren Ufern.</p>
<h3>Hintergrundwissen: Warum ist die Donau weiblich?</h3>
<p class="bodytext">Was die Wenigsten <strong>wissen</strong>: Zunächst einmal haben die meisten Flüsse in Deutschland weibliche Namen. Fast alle Flussnamen leiten sich aus frühen Bezeichnungen für Bach, Fluss oder Ähnliches ab. Forscher vermuten, dass &quot;Donau&quot; seinen Ursprung in der Sprache der Kelten hat, die einst im Quellgebiet lebten. Da gab es Dona-aw für &quot;tiefes Wasser&quot; und Do-avv für &quot;2 Wasser&quot;, was sich auf die 2 Quellflüsse beziehen könnte. Eine Verwandtschaft mit dem indogermanischen danu = Fluss ist ebenfalls möglich. Hier gab es die Endung -ouwe, eine weibliche Bezeichnung für Aue oder Fluss. Bei den Römern hatte die Donau den männlichen Namen des Flussgottes Danuvius.</p>
<h3>Welches Wissen verrät die Donau über die Menschheit?</h3>
<p class="bodytext">Forscher <strong>wissen </strong>heute (oder vermuten es), dass die Donau der 1. von Menschen befahrene Fluss der Welt ist, da ihre Ufer uralte Spuren menschlicher Siedlungsgeschichte aufweisen. 1965 gruben Archäologen am rechten Donauufer ca. 9.000 Jahre alte Wohnstätten aus. Gräber, Häuser, Feuerstellen, Waffen und Schmuck zeugen von einer hoch entwickelten Kultur mit einem umfangreichen Wissen. </p>
<h3>Wissenswert: Was macht die Donau gefährlich? </h3>
<p class="bodytext">Schon immer galt die Donau neben ihrer Schönheit als wechselhaft und gefährlich: Herbststürme, Hochwasser, wechselnde Sandbänke und vor allem eine hohe Fließgeschwindigkeit im südlichen Teil können das Befahren zu einem riskanten Abenteuer machen. Heute <strong>wissen wir, was</strong> die Leute früher gegen die Gefahr taten: Sie hielten vor gefährlichen Abschnitten an und brachten Opfer für die glückliche Durchfahrt. Schon seit der Steinzeit sind solche Opferstätten nachgewiesen, an deren Stelle später oft Kirchen oder Klöster traten. </p>
<h3>Alles was man wissen muss: Was ist die &quot;Donauversinkung&quot;?</h3>
<p class="bodytext">Das ist eine der <strong>Fragen</strong>, auf die es bisher keine <strong>Antworten </strong>gibt. Als <strong>Hintergrundwissen</strong>: Diese ungewöhnliche Stelle liegt zwischen Immendingen und Fridingen in Baden-Württemberg. <strong>Was wir wissen: </strong>Hier versickert ein Großteil der Donau in Kalkfelsen. Das Wasser fließt durch ein bis heute kaum erforschtes Höhlensystem, über das wir nicht viel <strong>wissen</strong>. <strong>Wissenswert </strong>in diesem Zusammenhang: Früher schütteten Menschen Farbe in die Donau, um das Rätsel des verschwundenen Wassers zu lösen. Zu ihrer Überraschung kam die Farbe unter anderem aus der Quelle der Ache, die in den Bodensee fließt, wieder hervor.</p>]]></content:encoded>
			<category>Wissen</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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		<item>
			<title>Interessantes und Wissenswertes über den Marathon und die neue Marathonsaison</title>
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			<description>So langsam geht es wieder los im Frühling mit den Marathonläufen. Und immer mehr Menschen können sich für einen Marathonlauf begeistern. Wenn auch nicht immer über die volle Distanz. Und so viel praktisches Wissen potenziellen Teilnehmern auch vermittelt wird, so wenig Hintergrundwissen über den Marathon gibt es. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">So langsam geht es wieder los im Frühling mit den Marathonläufen. Und immer mehr Menschen können sich für einen Marathonlauf begeistern. Wenn auch nicht immer über die volle Distanz. Und so viel praktisches Wissen potenziellen Teilnehmern auch vermittelt wird, so wenig Hintergrundwissen über den Marathon gibt es. </p>
<p class="bodytext">Wie lang ist zum Beispiel die volle Distanz? Woher kommt die Einheit? Und überhaupt: Wer hatte eigentlich die Idee, einen Marathon zu veranstalten? <strong>Interessantes </strong>und <strong>Wissenswertes </strong>über den Marathon lesen Sie heute hier.</p>
<h3>Wissenswert: Die Helden-Geschichte des Marathons ist erfunden </h3>
<p class="bodytext"> <strong>Praktisches Wissen</strong> über den Mythos Marathon: Der Kurier Pheidippides soll nach der gewonnenen Schlacht der Athener gegen die Perser 490 v. Chr. an seinem Zielort Athen tot umgefallen sein. Er kam aus Marathon, um die frohe Kunde als <strong>Allgemeinwissen </strong>zu überbringen, was er vor seinem Tod auch geschafft haben soll. Alles erdacht, sagen Historiker: Als der griechische Philosoph Plutarch das Ereignis aufschrieb, dichtete er den heldenhaften Tod einfach hinzu bzw. konnten sich zweifelhaftes<strong> &quot;Wissen&quot;</strong> eines anderen <strong>aneignen</strong>.  <br /><br />In der Neuzeit waren es Engländer und Läufer in den Vereinigten Staaten, die als Fußläufer Strecken bis fast 50 Kilometer zurücklegten. Dabei ging es weniger um die Strecke, als mehr um den Wettlauf gegeneinander, sodass die Länge der Laufstrecke letztlich egal war. </p>
<h3>Hintergrundwissen: Warum 42,195 Kilometer?</h3>
<p class="bodytext">Läufer legen beim Marathon 42,195 km zurück - eine &quot;krumme&quot; Zahl. Als gesichertes <strong>Wissen </strong>galt bisher, dass das genau der Strecke von Marathon nach Athen entspreche. Da Pheidippides wohl den kürzesten Weg über das Pentelikon-Gebirge genommen und dabei höchstens 34 Kilometer zurückgelegt hätte, hat die Länge der Strecke mit ihm wohl wenig zu tun. Heute gilt als gesichertes <strong>Wissen</strong>, dass das heutige Streckenmaß wahrscheinlich zurückgeht auf das britische Königshaus. Dieses hat bei den Olympischen Spielen 1908 in London den Wunsch geäußert, den Marathon von der Ost-Terasse des Schlosses Windsor starten zu lassen.&nbsp; 42,195 km waren es von dort bis ins Londonder Stadion. Seit 1921 ist dies die offizielle Distanz im Marathon.</p>
<h3>Schlau sein: Langstreckenlauf als Ausbildungsberuf? </h3>
<p class="bodytext"><strong>Interessantes </strong>und <strong>Wissenswertes </strong>zum Beruf des Läufers. Botenläufer gab es schon vor rund 3.000 Jahren. Als <strong>Hintergrundwissen </strong>müssen Sie dazu wissen: Bei schwierigem Gelände waren sie oft den berittenen Boten überlegen, um Nachrichten von A nach B zu bringen. Sie waren also einfach ein <strong>praktisches </strong>Vehikel, das <strong>Wissen </strong>überbringen konnte. Ein gut organisiertes Land hatte Läufer, die einander ablösten und so große Distanzen ohne Verzögerung überwindbar machten. <strong>Wissenswert</strong>: Deutschland konnte diesen Läuferwechsel wegen seiner vielen Kleinstaaten nicht leisten. Deshalb mussten Einzelne oft mehrere hundert Kilometer zurücklegen, um <strong>Wissen </strong>zum Ziel zu bringen. Das machte ihnen aber nichts aus: Sie wurden wie ein heutiges Taxi pro Meile entlohnt, <strong>Wissenswertes </strong>zu transportieren war also lohnend. <br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Wissen</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Wissensblog statt Blockade: Wie heute Allgemeinwissen online verfügbar ist</title>
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			<description>Blog ist die Kurzform von Weblog, Internet-Logbuch. Auf ihren Reisen durch die Online-Welt dokumentieren Blogger ihre Funde und Erlebnisse wie ein Schiffskapitän seine Route ins Logbuch. Was Sie lernen, wissen danach auch andere Blogger.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Blog ist die Kurzform von Weblog, Internet-Logbuch. Auf ihren Reisen durch die Online-Welt dokumentieren Blogger ihre Funde und Erlebnisse wie ein Schiffskapitän seine Route ins Logbuch. Was Sie lernen, wissen danach auch andere Blogger.</p>
<p class="bodytext">Die Einträge&nbsp;aus Wissensblogs werden mit Links (oft zu anderen <a href="http://www.simplify-tipp.de/index.php?id=stoeberninthemen&amp;tx_ttnews[cat]=5&amp;tx_ttnews[pointer]=2&amp;tx_ttnews[tt_news]=232&amp;tx_ttnews[backPid]=10&amp;cHash=0733cd47ad" target="_blank" class="external-link-new-window" >Blogs</a>) versehen, so dass der Leser mit einem Mausklick den Inspirationen selbst nachreisen kann und <strong>Hintergrundwissen </strong>aufnehmen kann. Vor allem wegen dieser Vernetzung von <strong>Allgemeinwissen </strong>und <strong>Allgemeinbildung </strong>sind Blogs so populär und landen bei Suchmaschinen wie Google oft weit oben.</p>
<h3>Mehr Wissen im Internet: Jeder bloggt</h3>
<p class="bodytext">Die altehrwürdige <a href="http://blog.tagesschau.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" >Tagesschau</a> bloggt ebenso wie der amüsante <a href="http://bildblog.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" >bildblog.de</a> (Notizen über eine große deutsche Boulevardzeitung). In den USA wurden Blogs berühmt, in denen Firmenmitarbeiter anonym über die üblen Zustände in ihren Unternehmen berichteten. Prinzipiell ist so ein öffentliches Tagebuch ein revolutionäres Medium, denn nun kann jeder (fast ohne Kosten) etwas veröffentlichen – und wird sogar gelesen. Und in einer Zeit, in der <strong>alles, was man wissen muss</strong>, über das Internet verfügbar ist, ist es <strong>gut zu wissen</strong>, dass <strong>Wissensblogs </strong>uns auf dem Laufenden halten. </p>
<h3>Der Blog: Interessantes und Wissenswertes als Sprungbrett zum Erfolg</h3>
<p class="bodytext">Die Hamburgerin Katharina Borchert bloggt seit 2002 unter dem Namen <a href="http://lyssas-lounge.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" >Lyssa</a>, siegte beim Preisbloggen der <em>Zeit</em> 2005 und hat durch ihren Blog einen gut bezahlten Job bei einer großen Zeitung bekommen. Die Band<em> Tapes'n Tapes</em> wurde nicht durch die PR-Maschine einer Plattenfirma bekannt, sondern durch den indischen Marketing-Guru Clell Tickle. Er riet den Musikern, nach dem Konzert in die Menge zu rufen: &quot;Wenn ihr nach Hause kommt, bloggt über uns, stellt Bilder von uns ins Netz!&quot; Klar, dass jeder Konzertbesucher <strong>Interessantes </strong>und <strong>Wissenswertes </strong>über die Band im Blog nachlesen wollte. <br /><br />Klar: Wenn jeder Bundesbürger seinen Weblog hat, wird sich der Effekt abnutzen. Aber noch ist Ihre Chance groß, sich durch Ihre eigene kleine Internet-Plattform zu profilieren. Wenn Sie außerdem Ihren Blog durch Mund-Propaganda oder bei öffentlichen Gelegenheiten bekannt machen, kommt schnell ein erstaunlicher Schneeballeffekt ins Rollen.</p>
<h3>15 Minuten Arbeit: Und alles, was man wissen muss, ist klar! </h3>
<p class="bodytext">Der Anfang ist verblüffend leicht - Sie müssen über Technik nicht <strong>alles wissen</strong>, um bloggen zu können. Auf den Startseiten von <a href="http://blogger.com/" target="_blank" class="external-link-new-window" >blogger.com</a> oder <a href="http://blog.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" >blog.de</a> (das sind nur 2 von vielen Anbietern) wird der Vorgang in einem kleinen Kurs erklärt. Die Anmeldung für Ihren eigenen kostenlosen Blog erfolgt meist in 4 Schritten: anmelden, dem Blog einen (möglichst originellen, aber merkbaren) Namen geben, Design-Vorlage auswählen, 1. Beitrag erstellen. Die meisten Funktionen kennen Sie von Ihrem E-Mail-Programm. Interessant ist das Symbol mit der Kette: Wenn Sie eine Passage Ihres Textes markiert haben, können Sie sie mit einem Link auf eine andere Internet-Seite verknüpfen. Am Ende klicken Sie das Feld &quot;veröffentlichen&quot;, und Ihr gesammeltes <strong>Allgemeinwissen </strong>ist (theoretisch) für Milliarden Menschen sichtbar.</p>
<h3>Wissenswert bleiben - täglich</h3>
<p class="bodytext">Das A und O Ihres Blogs ist, dass Sie nicht nur in der anfänglichen Begeisterung schreiben, sondern dranbleiben und Ihre <strong>Wissensblogs </strong>tagtäglich aktualisieren!. Reservieren Sie sich am besten neben Ihrer täglichen Zeit für E-Mails eine Viertelstunde zum Blog-Schreiben. Bald wird es Ihnen in Fleisch und Blut übergehen: Haben Sie im Internet etwas Gutes gelesen oder von anderen etwas Interessantes erfahren, veröffentlichen Sie es in Ihrem Blog und teilen Sie dieses neue <strong>Hintergrundwissen </strong>mit Ihren Lesern. </p>
<h3>Wissensblogs: Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten</h3>
<p class="bodytext"><strong>Tagebuch:</strong> Die klassische Verwendung. Schmücken Sie es mit Bildern, <strong>Allgemeinwissen </strong>und Links zu den Stellen, von denen Sie inspiriert wurden.<br /><br /><strong>Notizbuch:</strong> Nutzen Sie Ihren Blog als lautes Nachdenken, wenn Sie Material oder <strong>praktisches Wissen</strong> für eine Auslandsreise oder eine Abschlussarbeit sammeln. Jeder Blog hat eine Kommentarfunktion. Wer Ihre Texte liest, kann seine eigenen Gedanken dazu hinterlassen.<br /><br /><strong>Nachrichtenboard:</strong> Ideal für Gruppen und Vereine, die <strong>Interessantes </strong>und <strong>Wissenswertes </strong>zu berichten haben. Blogs lassen sich so einrichten, dass nur ausgewählte Mitglieder Nachrichten hinterlassen können.<br /><strong><br />Expertentreff:</strong> Haben Sie ein Hobby, eine Leidenschaft, <strong>Hintergrundwissen </strong>in einem ganz speziellen Bereich? Je ausgefallener, umso besser. Unterwerfen Sie Ihre Beiträge einem hohen Qualitätsstandard. Langsam aber sicher werden die Menschen zu Ihnen finden.<br /><strong><br />Kuriositätenkabinett:</strong> Es muss nicht immer <strong>praktisches Wissen</strong> sein: Platzieren Sie Ihre Fundstücke aus Literatur, Internet oder aus Ihrer eigenen Kamera auf Ihrer Seite. Stöbern Sie darin wenn Sie Erholung vom oder Inspiration für den grauen Alltag brauchen. </p>]]></content:encoded>
			<category>Wissen</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Die großen Irrtümer der Allgemeinbildung</title>
			<link>http://www.simplify.de/index.php?id=rsswissen&#38;tx_ttnews%5Bcat%5D=5&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=06&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=305&#38;cHash=5304a665ef</link>
			<description>Tagtäglich begegnet man ihnen überall: Im Gespräch mit Freunden, auf der Straße, beim Radio hören, Zeitung lesen oder auch im (und vor allem) im Fernsehen: Den großen Irrtümern der Allgemeinbildung. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Tagtäglich begegnet man ihnen überall: Im Gespräch mit Freunden, auf der Straße, beim Radio hören, Zeitung lesen oder auch im (und vor allem) im Fernsehen: Den großen Irrtümern der Allgemeinbildung. </p>
<p class="bodytext">Tatsächlich ist vieles des heute verbreiteten <strong>Allgemeinwissens </strong>nicht oder nur teilweise wahr. Was wir einmal <strong>lernen </strong>mussten und heute noch <strong>wissen</strong>, entspricht deshalb nicht immer der Wahrheit. <strong>Praktisches Wissen</strong> für den Alltag und die <strong>Allgemeinbildung </strong>gefällig? Hier finden Sie einige Beispiele mit den größten Irrtümern der <strong>Allgemeinbildung</strong>. </p>
<h3>Allgemeinwissen testen: Ist Luxemburg das kleinste Land der EU?</h3>
<p class="bodytext"><strong>Allgemeinbildung </strong>von gestern: Tatsächlich hatte Luxemburg diesen Status jahrelang inne. Doch seit dem 2004 hat sich das <strong>Allgemeinwissen </strong>geändert: Malta ist seitdem das kleinste Land der EU. 316 Quadratkilometer Fläche stehen 2.586 Quadratkilometer Luxemburgs gegenüber. Allerdings leben auf Malta knapp 400.000 Menschen - in dem 8-mal so großen Luxemburg nur knapp 475.000. Interessantes <strong>Hintergrundwissen</strong>: Kein anderer Kandidat setzte so viele Ausnahmeregelungen im Gemeinschaftsrecht durch wie Malta. So ist die Neutralität festgeschrieben, die in der maltesischen Verfassung verankert ist: Fremde Streitkräfte dürfen auf Malta keine Basen einrichten. Auch gegen einen freien Immobilienmarkt haben die Malteser sich gewehrt - Ausländer dürfen maximal 1 Ferienhaus kaufen. Und auch die freie Jagd auf Zugvögel, ein für viele anderer befremdlicher Lieblingssport der Malteser, bleibt erlaubt. </p>
<h3>Wissenswert: Sägefische haben keine Säge am Kopf</h3>
<p class="bodytext"><strong>Interessantes </strong>und <strong>Wissenswertes </strong>über den Sägerochen,der auch Sägefisch genannt wird: Tatsächlich sieht bei ihm der mit Zähnen besetzte, knöcherne Auswuchs des Kopfes aus wie eine Säge. Tatsächlich aber ist die &quot;Säge&quot; ein Werkzeug, mit dem die Beute vor dem Fressen verletzt wird. Mittlerweile gilt es auch als gesichertes <strong>Wissen</strong>, dass der Auswuchs eingesetzt wird, um im schlammigen Boden nach Weich- und Krebstieren zu wühlen. Bei größeren Gegnern dient der knöcherne Auswuchs als Verteidigungswerkzeug. &nbsp;</p>
<h3>Hintergrundwissen: Ist die Hälfte aller Ölreserven bereits verbraucht?</h3>
<p class="bodytext">Politisches <strong>Allgemeinwissen</strong>: Bei diesem Thema wird je nach Zielrichtung der Aussage viel mit Zahlen herumgeworfen. Experten gehen im Schnitt davon aus, dass erst 2015 die Hälfte der bekannten konventionellen Ölreserven weltweit ausgebeutet sein wird. <strong>Wissenswert </strong>dabei für uns als Endverbraucher: Entscheidender als die Restmenge dürfte ohnehin der Preis in Zukunft sein. Denn auch nach 2015 wird es Öl geben, aber die Nachfrage steigt um einiges stärker als die Förderung noch wachsen kann, nicht zuletzt wegen neuer Großverbraucher wie China. Und damit wird Öl eben knapper und knapper und damit aller Voraussicht nach immer teurer. </p>
<h3>Praktisches Wissen: Müssen Schwangere für 2 essen?</h3>
<p class="bodytext"><strong>Allgemeinbildung </strong>auf dem Irrweg: Viele behaupten immer wieder, dass Schwangere für 2 essen müssen, aber das macht es nicht wahrer und zu gesichertem <strong>Allgemeinwissen</strong>. Dieses <strong>Wissen </strong>sollten sich Schwangere <strong>aneignen</strong>: Ab dem 5. Monat zweigen Embryos ungefähr 300 Kilokalorien des mütterlichen Essens für sich ab. <strong>Gut zu wissen</strong>: Das ist gerade mal eine Scheibe Brot mit Wurst und ein Joghurt, fällt also nicht ernsthaft ins Gewicht. Wichtiger ist&nbsp; dieses <strong>Hintergrundwissen</strong>: Entscheidender ist die Verteilung der wichtigen Nährstoffe, die sowohl der mütterliche wie auch der kindliche Organismus für sich beanspruchen. <strong>Wissenswert</strong>: Beide brauchen Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, um gesund leben und aufwachsen zu können. Was angehende Mütter <strong>lernen </strong>und <strong>wissen </strong>sollten: Bekommt einer zu wenig, machen sich eventuell Mangelerscheinungen und in der Folge Krankheiten bemerkbar. <strong>Gut zu wissen</strong> deshalb: Es geht also nicht darum, für 2 zu essen, es geht vor allem darum, doppelt so gesund zu essen wie sonst. </p>]]></content:encoded>
			<category>Wissen</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>DAS gesellschaftliche Ereignis in Wien: Alles was man wissen muss über den Wiener Opernball</title>
			<link>http://www.simplify.de/index.php?id=rsswissen&#38;tx_ttnews%5Bcat%5D=5&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=01&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=30&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=298&#38;cHash=a67c3ea736</link>
			<description>Wissen über den Wiener Opernball gehört in Wien zum Allgemeinwissen. Aber wie steht´s bei Ihnen mit dem Hintergrundwissen zu DEM gesellschaftlichen Ereignis bei unseren Nachbarn? Morgen ist es ja wieder soweit: Punkt 22 Uhr beginnt der Ball im prunkvollen Ambiente des Wiener Opernhauses mit Fanfaren, Hymnen und dem Einzug des Jungdamen- und Jungherrenkomitees - auch als Einzug der Debütantinnen bekannt. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wissen über den Wiener Opernball gehört in Wien zum Allgemeinwissen. Aber wie steht´s bei Ihnen mit dem Hintergrundwissen zu DEM gesellschaftlichen Ereignis bei unseren Nachbarn? Morgen ist es ja wieder soweit: Punkt 22 Uhr beginnt der Ball im prunkvollen Ambiente des Wiener Opernhauses mit Fanfaren, Hymnen und dem Einzug des Jungdamen- und Jungherrenkomitees - auch als Einzug der Debütantinnen bekannt. </p>
<p class="bodytext">Das <strong>Hintergrundwissen </strong>zum Event: 50 % der knapp 5.000 Ballbesucher kommen aus dem Ausland. Damit ist der Wiener Opernball für Wien ein wichtiger Werbeträger und wirtschaftlicher Faktor. Internationale Künstler und Stars gesellen sich dazu und geben dem Opernball Glanz und Glamour bis 5 Uhr in der Früh. Lesen Sie hier alles, was <strong>wissenswert </strong>ist rund um das Society-Event des Jahres. Immerhin müssen Sie sich nicht in Frack oder Ballkleid zwängen, sondern können im gemütlichen Wollpullover den Abend verbringen.&nbsp;<strong>Interessantes </strong>und <strong>Wissenswertes </strong>zum Wiener Opernball haben wir hier für Sie zusammengetragen: Viel Spaß damit und viele neue Erkenntnisse!</p>
<h3>Wissenswert: Woraus entstand der Wiener Opernball?</h3>
<p class="bodytext">Seinen Ursprung hat der Opernball in den großen Tanzfesten, die die Herren des Wiener Kongresses (1814-15) in der Donaustadt feierten. Sie waren über mehrere Monate zusammengetreten, um Europa nach der Niederlage des napoleonischen Frankreichs neu zu ordnen. Ihre Gastgeber, allen voran Kaiser Franz I. von Österreich (1768-1835), wollten ihnen den Aufenthalt etwas vergnüglicher bereiten. Deshalb organisierten sie u. a. Tanzbälle. Treffenderweise tagte der Wiener Kongress im &quot;Palais am Ballhausplatz&quot;. Bis aber der 1. echte Wiener Opernball stattfand, verging noch mehr als ein Jahrhundert. Da hatte die Ballkultur Wien schon längst ergriffen. Künstler luden an verschiedenen Orten zum Tanz ein, erstmals 1877 im Kaiserlichen Opernhaus. Die Bälle hatten Tradition, nur zu Kriegszeiten oder wenn die Sicherheit der Gäste es erforderte, fielen sie aus. Und ab Januar 1935 hieß das bedeutendste aller Tanzfeste schließlich &quot;Wiener Opernball&quot;.</p>
<h3>Bildung und Wissen: Was hat der Opernball mit Fasching zu tun? </h3>
<p class="bodytext">Die Ballsaison, das ist in Wien die 5. Jahreszeit. Ihr Höhepunkt, der Wiener Opernball, findet auch zu Beginn der heißen Phase des Faschings statt: am &quot;schmutzigen Donnerstag&quot;, dem 1. Tag des 6-tägigen Narren-Endspurts vor Aschermittwoch. Neben dem Wiener Opernball gibt es übrigens unzählige weitere Nobelbälle: z. B. den Ball der Wiener Philharmoniker, den Bonbonball oder den Ball der Wiener Kaffeesieder. All diese Traditionsbälle finden in außergewöhnlichem Ambiente statt, vom Goldenen Konzertsaal der Wiener Philharmoniker bis hin zu den Sälen der Hofburg.</p>
<h3>Praktisches Wissen: Was schreibt die Kleiderordnung vor?</h3>
<p class="bodytext">Festliche Kleidung gehört zwingend zur Wiener Ballkultur. Das heißt auf dem Opernball: für die Herren Frackzwang ohne Ausnahme, weiße Handschuhe und schwarze Lackschuhe. Für die Damen: großes Ballkleid und passende Accessoires. <strong>Wissenswert</strong>: Für diejenigen Mädchen, die mit den befrackten Jungherren zum Zeichen des Erwachsenwerdens debütieren (= zum 1. Mal mit dabei sind), heißt das: schneeweißes Ballkleid ohne Reifrock, lange weiße Handschuhe, vorne geschlossene Schuhe, Krönchen im Haar und Blumensträußchen in der rechten Hand.</p>
<h3>Hintergrundwissen: Wie werden die Debütantinnen ausgewählt? </h3>
<p class="bodytext">Das &quot;Debüt geben&quot; ist ein aus der Monarchie übernommenes Zeremoniell. Rund eine Minute lang tanzen die 180 Paare aus dem In- und Ausland den Linkswalzer, mit dem sie den Ball eröffnen. Bevor dieser Traum wahr wird, müssen die Tänzer jedoch einige Auswahlverfahren überstehen. Zuerst das Alter: mindestens 17, maximal 24 Jahre. Dann dürfen die Debüt-Anwärter(innen) Walzer vortanzen - aber bitte nur mit Linksdrehung. <strong>Was man wissen muss:</strong> Erst wer die Video-Auswahl, die Fotorunde sowie die Live-Auswahl mit echtem Vortanzen überstanden hat, darf darauf hoffen, in die engere Wahl zu kommen.</p>
<h3>Was man wissen muss: Darf auch &quot;Otto Normalverbraucher&quot; das Tanzbein schwingen?</h3>
<p class="bodytext"><strong>Gut zu wissen</strong>: Wenn Sie beim Opernball dabei sein wollen, hat das seinen Preis: Die billigste Eintrittskarte kostet 230 Euro. Außerdem müssen Sie <strong>wissen</strong>, dass Sie sich in Geduld <strong>lernen </strong>müssen, denn die Warteliste ist lang. Doch sind Sie einmal vor Ort, ist <strong>Interessantes </strong>und <strong>Wissenswertes </strong>über den Wiener Opernball nur noch Nebensache: Denn dann dürfen Sie natürlich die Tanzfläche erobern. Als <strong>praktisches Wissen</strong> sollten Sie das Kommando ,,Alles Walzer&quot; kennen, denn dann dürfen alle Anwesenden das Tanzbein schwingen. Das Parkett ist damit freigegeben. <strong>Wissenswert </strong>übrigens: Das Startkommando geht zurück auf den österreichischen Komponisten Johann Strauß (1804-1849) und seinen gleichnamigen Sohn, den Walzerkönig (1825-1899). Der Senior war schon für seine Walzer bekannt; er war ab 1835 &quot;Hofballmusikdirektor&quot; in Wien.<strong> Heute wissen </strong>wir, dass sein Sohn Johann zu einem seiner stärksten Konkurrenten heranwuchs. Johann Strauß junior komponierte den beliebten Walzer &quot;An der schönen blauen Donau&quot;, der heute noch auf jedem Ball in Wien ertönt.</p>]]></content:encoded>
			<category>Wissen</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Besser schlafen: Praktisches Wissen für eine erholsame Nacht </title>
			<link>http://www.simplify.de/index.php?id=rsswissen&#38;tx_ttnews%5Bcat%5D=5&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=01&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=23&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=291&#38;cHash=3a81bb3ddc</link>
			<description>Wie gut schlafen Sie? Raubt Ihnen manchmal der Tagesstress die Nachtruhe? Gut zu wissen, dass Sie nicht alleine sind. Denn es gilt mittlerweile als Allgemeinwissen, dass in Deutschland 12 Millionen Menschen Schlafprobleme haben. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wie gut schlafen Sie? Raubt Ihnen manchmal der Tagesstress die Nachtruhe? Gut zu wissen, dass Sie nicht alleine sind. Denn es gilt mittlerweile als Allgemeinwissen, dass in Deutschland 12 Millionen Menschen Schlafprobleme haben. </p>
<p class="bodytext">Deswegen geht es in dieser Ausgabe um das <strong>Wissen </strong>für einen besseren Schlaf. Hier finden Sie <strong>praktisches Wissen</strong> und <strong>Hintergrundwissen</strong>, das Sie für einen guten, erholsamen Schlaf brauchen können. </p>
<h3>Lebenswichtiges Wissen: Deshalb müssen Sie richtig schlafen</h3>
<p class="bodytext"><strong>Was wir wissen:</strong> Rund ein Drittel Ihres Lebens verschlafen Sie. Dabei verschwenden Sie aber keine Zeit. Denn ohne die nächtliche Dosis Erholung und Regeneration für Geist und Seele könnte Ihr Körper nicht überleben. Wir <strong>lernen </strong>zu schlafen, weil wir <strong>wissen</strong>, dass wir sonst am Tag nicht funktionsfähig wären. </p>
<h3>Hintergrundwissen: Warum brauchen wir den Schlaf? </h3>
<p class="bodytext">Der Schlaf hat viele Funktionen:<br /><br /><strong>- Pause vom täglichen Aktivsein:</strong> Ihrem Körper gönnt der Schlaf eine Ruhephase, in der sich Muskeln und Gelenke, Herz-Kreislauf-System und Organe erholen, um am nächsten Tag wieder fit und belastbar zu sein.<br /><br /><strong>- Nächtliche Zellerneuerung:</strong> Im Schlaf schüttet Ihr Körper zahlreiche Hormone aus, u. a. auch wichtige Wachstumshormone. Kinder mit Schlafstörungen bleiben oft im Wachstum zurück.<br /><br /><strong>- Großreinemachen im Kopf:</strong> Beim Schlafen &quot;entmüllt&quot; sich Ihr Gehirn - quasi ein Sortierprozess, der zwischen Langzeitgedächtnis und Vergessen entscheidet. Außerdem gönnt sich Ihr Körper auch psychisch eine Auszeit.</p>
<h3>Wissen für die Nacht: Was ist die richtige Schlafdauer?</h3>
<p class="bodytext">Wichtiges <strong>Hintergrundwissen</strong>: Wer ein langes Leben anstrebt, sollte laut Schlafforschung auf 7 bis 8 Stunden Schlaf pro Nacht kommen. Ihr individuelles Schlafbedürfnis kann allerdings auch ganz anders ausfallen: Kurzschläfer kommen mit 6 Stunden aus, Langschläfer brauchen auch einmal 10 Stunden. Es gibt kein universelles <strong>Wissen </strong>zum Thema Schlaf, jeder Mensch hat ein spezielles Schlafbedürfnis. <br /><br />Letztendlich zählt aber die Qualität Ihres Schlafs. Entscheidend sind die Tiefschlafphasen vom Einschlafen bis etwa 4 Uhr morgens. <strong>Gut zu wissen:</strong> Wenn Sie sich nicht ausgeschlafen fühlen, müssen Sie demnach nicht unbedingt mehr schlafen, sondern einfach ein wenig herum experimentieren. Gehen Sie zum Beispiel eine halbe Stunde eher ins Bett, verlängert sich die wichtige Tiefschlafzeit. Aber nur, wenn Sie dann auch wirklich einschlafen können. Wachen Sie zu früh auf, stimmt der Einschlafzeitpunkt ebenfalls nicht. Generell gilt: Stimmt Ihr subjektive Erholungsgefühls am Tag danach, ist Ihre Schlafdauer ausreichend.</p>
<h3>Praktisches Wissen: 6 Tipps für gesundes Schlafen </h3>
<p class="bodytext">Wälzen Sie sich Stunde um Stunde im Bett herum, im Kopf kreisen Gedanken, und Schäfchenzählen hilft auch nicht? Über 40 % der Deutschen leiden an Ein- oder Durchschlafstörungen und kommen nicht zum <strong>Schlafen</strong>. Oft rauben Stress, Sorgen und Gedanken die Nachtruhe, manchmal sind aber auch körperliche Ursachen wie Schmerzen oder Erkrankungen Schuld. Die Folge: Man drückt kaum ein Auge zu und fühlt sich am nächsten Tag einfach nur gerädert. Dabei ist <strong>gesundes Schlafen</strong> so wichtig! <br /><br />Trotzdem sollten Sie nur im Notfall zum Schlafmittel greifen. Besser, Sie beachten die folgenden Tipps für den nötigen Schlummer und greifen auf <strong>praktisches Wissen</strong> und Tipps von Experten zurück:<br /><br /><strong>1. Lassen Sie den Magen leer.</strong> Auch wenn es schwer fällt: Trinken Sie vor dem Ins-Bett-Gehen möglichst wenig oder gar keinen Alkohol. Und nehmen Sie 2 bis 3 Stunden vor dem Schlafengehen keine schweren Mahlzeiten mehr zu sich. <strong>Was wir wissen</strong>: Schweres Essen verhindert gesundes Schlafen! <br /><br /><strong>2. Fahren Sie den Stresspegel herunter:</strong> Bereiten Sie sich mit Ritualen auf die Nacht vor. Wenn Sie <strong>wissen</strong>, dass Sie schlecht abschalten können, fangen Sie an, entspannende Musik zu hören oder ein Buch zu lesen. Ebenfalls hilfreich sind feste Schlafenszeiten.<br /><br /><strong>3. Schalten Sie negative Gedanken aus:</strong> Versuchen Sie, Grübeleien nicht mit ins Bett zu nehmen, sondern vorher ad acta legen. <strong>Gut zu wissen</strong>: Manch einem hilft das Aufschreiben (z. B. in ein Tagebuch), ein anderer pflegt den Brauch des &quot;Grübelstuhls&quot;: Hinsetzen, den kreisenden Gedanken ihren Platz einräumen, aber dann auch abschließen.<br /><br /><strong>4. Lassen Sie Ihren Körper zur Ruhe kommen</strong> und ihn <em>wissen</em>, dass Sie bald schlafen wollen: In den letzten 2 Stunden vor dem Schlafen sollten Sie Anstrengungen meiden. Verzichten Sie auf intensives Training. Bevorzugen Sie Entspannungsmethoden wie Autogenes Training, Tai Chi oder Meditation.<br /><br /><strong>5. Geben Sie dem Schlaf seinen Raum: </strong>Ihr Schlafzimmer sollte kühl, gut durchlüftet und frei von störenden Faktoren sein. <strong>Gut zu wissen: </strong>Eine Arbeitsecke im Raum - oder gar ein Fernseher! - sind nicht gerade förderlich.<br /><br /><strong>6. Wälzen Sie sich nicht im Bett herum: </strong>Wenn Sie partout nicht einschlafen können, stehen Sie konsequent wieder auf! Trinken Sie eine Tasse Tee, lesen Sie in einem Buch, bügeln Sie oder gehen Sie eine Runde spazieren - aber legen Sie sich erst wieder hin, wenn sich die Müdigkeit meldet. Sie müssen sich das sichere <strong>Wissen aneignen</strong>, wann Sie wirklich schlafen gehen können. </p>]]></content:encoded>
			<category>Wissen</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lernen, wissen und vergessen: Warum uns das Gedächtnis manchmal im Stich lässt</title>
			<link>http://www.simplify.de/index.php?id=rsswissen&#38;tx_ttnews%5Bcat%5D=5&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=01&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=16&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=284&#38;cHash=23cf15e216</link>
			<description>Sie treffen einen alten Bekannten und unterhalten sich prächtig. Jetzt wäre es gut zu wissen, wie er heißt. Aber leider fällt Ihnen nicht mehr ein. Oder Sie wissen nicht mehr, ob Sie das Nudelwasser schon gesalzen haben. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Sie treffen einen alten Bekannten und unterhalten sich prächtig. Jetzt wäre es gut zu wissen, wie er heißt. Aber leider fällt Ihnen nicht mehr ein. Oder Sie wissen nicht mehr, ob Sie das Nudelwasser schon gesalzen haben. </p>
<p class="bodytext">Wir können uns <strong>Wissen aneignen</strong>, <strong>wissen </strong>es dann aber nicht mehr einzusetzen. &quot;Schuld&quot; daran ist unser Gedächtnis. Unter dem Begriff <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GedÃ¤chtnis" target="_blank" class="external-link-new-window" >Gedächtnis</a> versteht man die Fähigkeit, aufgenommene Informationen zu behalten, zu ordnen und wieder abzurufen. Und manchmal ist es eben nicht mehr möglich, das <strong>Wissen </strong>abzurufen. Woran liegt das eigentlich?</p>
<h3>Wissen und lernen: Wir müssen vergessen</h3>
<p class="bodytext">Das Kurzzeitgedächtnis kann nicht unbegrenzt viele Informationen speichern. <strong>Wissen aneignen</strong> funktioniert also nur begrenzt! Deswegen verblassen Informationen, <strong>Hintergrundwissen </strong>und <strong>Allgemeinwissen</strong>. Würden wir wirklich alles behalten, wäre unser Gehirn vollkommen überlastet. Alles, was unwichtig ist, können wir sofort wieder vergessen. Diese Theorie gilt aber nicht für das Langzeitgedächtnis.</p>
<h3>Wissen aneignen für immer - im Langzeitgedächtnis ...</h3>
<p class="bodytext">Dorthin gelangen alle Informationen, die Sie dauerhaft behalten wollen. Es ist sozusagen Ihr Speicher für <strong>Bildung</strong>, <strong>Wissen</strong>, <strong>Allgemeinwissen </strong>und <strong>Allgemeinbildung</strong>. Doch selbst dort gespeicherte Daten können verblassen. Umgekehrt können sie aber auch ein Leben lang zugänglich bleiben: Die Aufnahmefähigkeit des Langzeitgedächtnisses ist nach menschlichem Vorstellungsvermögen unbegrenzt! Wichtig für das <strong>Wissen </strong>ist das <a href="http://www.uni-bielefeld.de/Universitaet/Einrichtungen/Zentrale%20Institute/IWT/FWG/Gedaechtnis/Gedaechtnissysteme_Semant.html" target="_blank" class="external-link-new-window" >semantische Gedächtnis</a> - es ist unser <strong>Wissen</strong>sgedächtnis. Hier liegen spezielle Daten und Fakten über die Welt und deren Bedeutung sowie Geschichtsdaten, mathematische Formeln oder geografische Kenntnisse. </p>
<h3>Wissen binden mit Emotionen </h3>
<p class="bodytext">Wir <strong>wissen </strong>besonders viel über Dinge, wenn sie mit starken Gefühlen verbandelt sind. Bei gleichwertigen positiven oder negativen Emotionen bleiben uns vor allem Erinnerungen im Gedächtnis, mit denen wir Positives verbinden. Deswegen neigen viele Menschen dazu, die Vergangenheit als &quot;gute, alte Zeit&quot; zu verklären. Auch wenn wir uns Dinge wiederholt einprägen, vergessen wir sie langsamer. Außerdem bleiben Ereignisse besser im Gedächtnis, wenn sie mit vielen Sinneseindrücken verknüpft sind - <strong>Wissen aneignen</strong> ist also (auch) eine Frage der Emotionen. Zudem erinnern wir uns leichter, wenn wir uns in derselben Stimmung oder Situation befinden, in der wir eine Information aufgenommen haben. Sind wir traurig, sind eher die unschönen Begebenheiten als die freudigen Erlebnisse präsent.</p>
<h3>Wissen verlieren durch Stress</h3>
<p class="bodytext">Wer besonders viel Stress hat, verliert sein <strong>Wissen </strong>oft schneller. Auch körperliche oder psychische Belastungen, wie Nervosität, sind Stress für uns. Jeder kennt das aus seiner Schulzeit: Wir sitzen in einer Prüfung und können uns an nichts mehr erinnern, was wir gelernt haben. <strong>Was wir wissen</strong>, ist auf einmal wie weggeblasen. Schuld daran ist wahrscheinlich ein Stresshormon, das die Arbeit der Nervenzellen behindert. Aber auch andere Einflüsse, wie Drogen und Alkohol, beeinträchtigen das Erinnerungsvermögen. Schlussendlich gibt es noch einen Faktor, der unser Gedächtnis schwächt: das Alter. Je mehr Mühe wir uns geben, das Gehirn zu trainieren, desto leichter fällt es uns im Alter, Informationen abzurufen.</p>
<h3>Wissen verlieren - Vergessen als Krankheit</h3>
<p class="bodytext"><strong>Wissen </strong>zu verlieren ist eine Krankheit, genannt Alzheimer nach dem Psychiater <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alois_Alzheimer" target="_blank" class="external-link-new-window" >Alois Alzheimer</a>. Diese &quot;<strong>Wissens</strong>-Krankheit&quot; ist bei den über 65-Jährigen relativ weitverbreitet. Bei Alzheimer-Kranken sterben die Nervenzellen und die Verbindungen zwischen ihnen ab. Zunächst scheint der Betroffene an ganz normaler Altersvergesslichkeit zu leiden - <strong>praktisches Wissen</strong> geht verloren, <strong>Allgemeinwissen </strong>ist nicht mehr abrufbar, die <strong>Allgemeinbildung </strong>scheint schlechter zu werden. Schreitet die Krankheit fort, vergisst der Patient aber ganz grundlegende Dinge. Er erkennt beispielsweise Verwandte nicht mehr. Auch Amnesie (Gedächtnisstörung) ist eine Form von krankhaftem Vergessen: Dabei verliert der Patient bei einem Unfall oder in Folge eines Schocks einen Teil seines Erinnerungsvermögens, <strong>Hintergrundwissen </strong>und <strong>Allgemeinwissen </strong>gehen verloren. Diese Personen können sich oft an bewusst Gelerntes erinnern, <strong>wissen </strong>aber nichts mehr über ihre eigene Vergangenheit.</p>]]></content:encoded>
			<category>Wissen</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Allgemeinwissen für jeden Tag: Warum gibt es einen biometrischen Reisepass? </title>
			<link>http://www.simplify.de/index.php?id=rsswissen&#38;tx_ttnews%5Bcat%5D=5&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=01&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=09&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=277&#38;cHash=e7d28d76b4</link>
			<description>Wer einen Pass beantragt, muss seit November letzten Jahres Fingerabdrücke abgeben. Was steckt dahinter? Hier finden Sie das Hintergrundwissen dazu. Bereits seit 2 Jahren reisen viele Deutsche mit dem elektronischen Pass, aber das Allgemeinwissen und die Allgemeinbildung dazu ist noch nicht sehr ausgeprägt. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wer einen Pass beantragt, muss seit November letzten Jahres Fingerabdrücke abgeben. Was steckt dahinter? Hier finden Sie das Hintergrundwissen dazu. Bereits seit 2 Jahren reisen viele Deutsche mit dem elektronischen Pass, aber das Allgemeinwissen und die Allgemeinbildung dazu ist noch nicht sehr ausgeprägt. </p>
<p class="bodytext">Deshalb hier das notwendige <strong>Hintergrundwissen</strong>: In dem Pass befindet sich ein Computer-Chip, der das Passbild - und damit Daten über das Gesicht des Passinhabers - abspeichert. Jetzt kommt eine Neuerung: Die Behörden führen eine Folgeversion der &quot;e-Pässe&quot; ein. Diese erfassen zusätzlich den Fingerabdruck. Lesen Sie hier für Ihr <strong>Allgemeinwissen </strong>Antworten auf die wichtigsten Fragen: Wo liegen die Chancen, wo die Risiken des neuen biometrischen Verfahrens? </p>
<h3>Hintergrundwissen: Was ist Biometrie?</h3>
<p class="bodytext">Sie als Mensch sind einzigartig: zum Beispiel mit Ihrem Fingerabdruck, mit der Iris (also dem farbigen Teil) Ihrer Augen, mit Ihrem Gesicht, Ihrer Stimme, Ihrer Handschrift und sogar Ihrem Tippverhalten am Computer. Biometrie ist eine Technik, die solche persönlichen Merkmale nutzt, um Personen eindeutig zu identifizieren. Es geht quasi um das <strong>Insiderwissen</strong>, das Sie von Anderen unterscheidet. Der Vorteil: Sie müssen sich nichts merken, weder ein Passwort noch eine persönliche Nummer - wie es heute noch üblich ist, zum Beispiel beim Bezahlen mit EC-Karte und PIN (= Personal Identification Number). Sie benötigen weder Schlüssel noch&nbsp; Zugangskarten, die verloren gehen oder gestohlen werden können. Nur derjenige, dessen körperliche Merkmale mit den im Sicherheitssystem gespeicherten Daten übereinstimmen, bekommt Zugang - also Sie. Und Ihren Körper tragen Sie stets bei sich. </p>
<h3>Allgemeinwissen: Wo liegen die Risiken?</h3>
<p class="bodytext">Die Vorteile sind gleichzeitig die Nachteile der Biometrie. Beispiel: Sie sind in Eile und bitten einen Kollegen, für Sie etwas aus Ihrem Auto zu holen. Keine Chance, wenn sich Ihr Wagen nur per Fingerabdruck auf- und zusperren lässt! Der Wagen besitzt nicht genug <strong>Hintergrundwissen</strong>, um den Kollegen als Zugangsberechtigten zu erkennen . Bleibt nur die Möglichkeit, selbst zu gehen. Schlimmer noch, wenn ein Gesichts-Scanner Sie nicht erkennt: Etwa, weil Sie sich einen Bart haben wachsen lassen. Oder ein neuer Leberfleck Ihr Aussehen verändert. Das kann sehr ärgerlich werden: Am Bankomat, der kein Geld herausrückt; im Geschäft, wo die Kassiererin vielleicht sogar die Polizei ruft; bei der Passkontrolle, wo unangenehme Fragen folgen. </p>
<h3>Allgemeinbildung: Die Geschichte des elektronischen Passes</h3>
<p class="bodytext">Die Sicherheitsbehörden sind von den Vorteilen der biometrischen Erkennung überzeugt. Damit wollen sie die Pässe fälschungssicher machen. Das fordern vor allem die Vereinigten Staaten von Amerika. Sie drohten nach den Terroranschlägen vom September 2001: Es dürften nur noch Bürger derjenigen Länder problemlos einreisen, die auf elektronische Pässe umgerüstet haben. Angesichts dieser Drohung einigten sich die EU-Länder schnell auf ein gemeinsames Vorgehen, in das das <strong>Allgemeinwissen </strong>aller Staaten zu dem Thema eingeflossen ist. Und entschieden sich gleich für 2 biometrische Merkmale. Der Grund: An Stellen, an denen Gesichter schwierig zu erkennen sind (zum Beispiel bei schlechten Beleuchtungsverhältnissen oder bei Massenandrang), wollen sie die einfacheren Fingerabdrücke überprüfen.</p>
<h3>Lernen und Wissen: Was bedeutet die neue Regelung für Sie?</h3>
<p class="bodytext">Zunächst: Sie können auch weiterhin mit einem roten Reisepass, der keine Fingerabdrücke enthält, in die Vereinigten Staaten einreisen. Sie müssen dann aber damit rechnen, dass Ihnen am US-Zielflughafen Fingerabdrücke genommen werden. Ansonsten ändert sich wenig: Ihr alter Reisepass bleibt bis zum angegebenen Datum gültig. Wenn Sie einen Neuen beantragen, benötigen Sie ein Passfoto, dass Sie nah von vorne zeigt. Es ist wichtig, dass Sie sich das nötige <strong>Wissen </strong>dazu <strong>aneignen</strong>, denn das <a href="http://www.bmi.bund.de/cln_012/nn_1082274/Internet/Content/Themen/PaesseUndAusweise/Einzelseiten/Photo__FAQ.html" target="_blank" class="external-link-new-window" >Bild muss bestimmte Voraussetzungen </a>erfüllen. Den Fingerabdruck nimmt ein Scanner in der Behörde. Sogar die Gebühren bleiben gleich: 59 Euro (statt vorher 12 Euro) kostet der e-Pass schon seit 2 Jahren - neue biometrische Merkmale hin oder her.</p>
<h3>Allgemeinbildung: Die Fragen der Datenschützer </h3>
<p class="bodytext">Auch Datenschützer beschäftigt der biometrische Pass. Die Technik der Lesegeräte, so ihre Vermutung, ist noch nicht ausgereift. In manchen Tests, zum Beispiel an Flughäfen, schlägt jede 5. Gesichtserkennung fehl! Außerdem haben die Länder weltweit ihre verschiedenen Systeme noch nie miteinander abgeglichen. Deshalb befürchten viele Experten einen technischen Reinfall. Weiteres Problem: Sind Ihre Körperdaten einmal erfasst, weckt das vielleicht Begehrlichkeiten. Denn die Politiker <strong>lernen </strong>die Vorteile des Systems schätzen und möchten das <strong>Wissen </strong>zu eigenen Zwecken einsetzen. Sicherheitspolitiker könnten beispielsweise versuchen, das biometrische <strong>Allgemeinwissen </strong>über Sie einzusetzen und es mit der Videoüberwachung zusammen zu <strong>testen</strong>. Die Folge: Überall, wo Sie gefilmt werden (zum Beispiel an Bahnhöfen oder in Banken), könnten Computer dann sofort Ihre Identität bestimmen. Die meisten Menschen aber wollen nicht, dass so viel <strong>Allgemeinwissen </strong>über sie angehäuft wird. Und auch, wenn es in Deutschland verboten bleibt - was ist in anderen Ländern wie den USA oder China? Diese Staaten können sich viel <strong>Wissen </strong>über uns als Besucher <strong>aneignen</strong>, das wir vielleicht gar nicht preisgeben möchten. </p>]]></content:encoded>
			<category>Wissen</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Hintergrundwissen: Allgemeinwissen zu ganz alltäglichen Dingen</title>
			<link>http://www.simplify.de/index.php?id=rsswissen&#38;tx_ttnews%5Bcat%5D=5&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=01&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=02&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=269&#38;cHash=1d927f9fa7</link>
			<description>Im täglichen Leben begegnen uns viele Dinge, die uns ganz vertraut sind - auf den 1. Blick. Auf den 2. Blick aber, bei genauerem Nachfragen, stellen wir fest, dass wir doch gar nicht so viel darüber wissen. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Im täglichen Leben begegnen uns viele Dinge, die uns ganz vertraut sind - auf den 1. Blick. Auf den 2. Blick aber, bei genauerem Nachfragen, stellen wir fest, dass wir doch gar nicht so viel darüber wissen. </p>
<p class="bodytext">Das wollen wir ändern - mit mehr <strong>Hintergrundwissen </strong>und <strong>Allgemeinwissen </strong>zu ganz alltäglichen Dingen, die wir Ihnen hier erklären. Alltagstaugliche Allgemeinbildung online sozusagen. Hier können Sie hier <strong>Allgemeinwissen testen</strong> - viel Spaß dabei! </p>
<h3>Hintergrundwissen rund ums Geld: Was weiß die Schufa über mich? </h3>
<p class="bodytext">Im hessischen Wiesbaden hat man eine ganze Menge <strong>&quot;Insiderwissen&quot;</strong> über die Deutschen angehäuft. Zum einen gibt es da das Bundeskriminalamt, zum anderen die Zentrale der &quot;Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung&quot;, kurz Schufa. Von 63 Mill. Menschen hat die Schufa &quot;geheimes Wissen&quot; gesammelt und Namen, Vornamen, Geburtsdaten, Geburtsorte sowie aktuelle und frühere Wohnanschriften gespeichert. <br /><br />Hinzu kommen Informationen über bestehende Bank- und Girokonten, Kreditkarten, Telefonverträge und Versandhandelskonten; außerdem Höhe und Laufzeiten von Krediten und Leasingverträgen, Identitätsfeststellungen von Internet-Unternehmen, eingeholte Selbstauskünfte und Kreditanfragen. Wenn Sie ein Konto einrichten, einen Mobilfunkvertrag unterschreiben, einen Kredit beantragen oder im Versandhandel bestellen, <strong>willigen Sie im Kleingedruckten ein,</strong> dass diese Informationen an die Schufa oder von dieser weitergegeben werden dürfen - das ist die &quot;Schufa-Klausel&quot;. Sie ist vom Bundesdatenschutzgesetz gedeckt: Es erlaubt die Weitergabe der Informationen immer dann, wenn ein &quot;berechtigtes Interesse&quot; des Kreditgebers besteht - also eigentlich immer. <br /><br />Als besonders problematisch gilt, dass die Schufa ihren Vertragspartnern (also<br />Banken, Telefongesellschaften, Versandhäusern usw.) als <strong>Hintergrundwissen </strong>sogenannte Branchenscores zur Verfügung stellt. Das sind Prognosewerte für die Zuverlässigkeit eines Kunden - auf der Basis von Vergleichsdaten anderer Personen mit ähnlichen Merkmalen. Das Berechnungsverfahren ist geheim, doch sicher ist: Der Wert entscheidet mit darüber, ob Sie zum Beispiel für einen Kredit 5 % Zinsen zahlen oder das Doppelte.<br /><br /><strong>simplify-Tipp:</strong> Sie haben das Recht, die Daten der Schufa über Sie einzusehen<br />sowie fehlerhafte Daten berichtigen zu lassen. Diese sogenannte Eigenauskunft können Sie im Internet unter <a href="http://www.meineschufa.de" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.meineschufa.de</a> gegen Gebühr bestellen. Damit gehen Sie kein Risiko ein: Die Praxis, das Einholen einer Eigenauskunft als negatives Merkmal in das Scoring einfließen zu lassen, hat die Schufa nach massiven Protesten vor einigen Jahren eingestellt.</p>
<h3>Allgemeinwissen zum Ärgern: Warum ist das Wetter am Wochenende schlechter?</h3>
<p class="bodytext">Die ganze Arbeitswoche Sonnenschein - und wenn Sie am Wochenende endlich<br />Zeit für einen Ausflug haben, regnet es! Das ist kein Zufall, fanden Meteorologen der Universität Karlsruhe heraus. <strong>Sie analysierten Millionen Messwerte aus 15 Jahren und alle bewiesen</strong>: Der Samstag ist der kälteste Tag der Woche, Mittwoch der wärmste. Samstags regnet es auch deutlich mehr als am trockensten Wochentag, dem Montag. Die meiste Sonne bietet der Dienstag. Und: Jedem Wochenende fehlt im Durchschnitt fast eine Viertelstunde Sonnenschein!<br /><br />Weil die Natur keine 7-Tage-Woche kennt, kann nur der Mensch die Ursache<br />sein: Verkehr und Industrie stoßen an Arbeitstagen massenhaft Ruß- und Schwefelpartikel aus. Diese speichern bzw. streuen Sonnenlicht und Feuchtigkeit. So greifen sie ins Wetter ein. Sie sammeln sich immer weiter in der Luft an, bis auf ihrem &quot;Höchststand&quot; der Regen fällt. <strong>Samstags und sonntags gehen die Emissionen deutlich zurück. </strong>Der gute Effekt fürs Wetter macht sich 1 bis 2 Tage später bemerkbar - aber dann ist Ihr Wochenende schon vorbei!</p>
<h3>Wissen aneignen gegen üblen Geruch: Warum stinken Hunde, sobald sie nass werden?</h3>
<p class="bodytext">Hier können Hundehalter Ihr <strong>Allgemeinwissen testen</strong>: Auf der Hundehaut leben Hefepilze und Bakterien. Diese natürliche Hautbevölkerung (der Fachbegriff heißt &quot;Hautflora&quot;) ist bei Hunden stärker ausgeprägt als beispielsweise bei Katzen, aber auch individuell verschieden und von der Rasse abhängig. Hunde mit langem, dichtem Haarkleid riechen besonders streng, da ihr Fell weniger gut durchlüftet ist und sich die Bakterien stark vermehren können. Die Bakterien zersetzen Schweißmoleküle, Talgreste der Haut sowie Fett- und Eiweißstoffe. Dabei entstehen flüchtige organische Substanzen. Wenn Haut und Fell nass werden und die Feuchtigkeit wieder verdunstet, werden die Geruchsstoffe freigesetzt.</p>
<h3>Mehr Allgemeinbildung für den Alltag: Warum trocknen Kunststoffgefäße in der Spülmaschine so schlecht?</h3>
<p class="bodytext">Das gehört nun wirklich nicht zur <strong>Allgemeinbildung</strong>: Anders als Porzellan sind viele Kunststoffe wasserabstoßend (hydrophob). Ein wasserabstoßendes Material erkennen Sie daran, dass sich das Wasser auf seiner Oberfläche zu Tropfen formt. Man spricht dann von einer hohen Oberflächenspannung des Wassers: Im Tropfen sind die Wassermoleküle fester untereinander gebunden. Daher treten aus einem Tropfen pro Zeiteinheit weniger Moleküle aus als aus einer ebenen Wasseroberfläche, wie sie sich auf Porzellan bildet. Das Verdampfen eines Wassertropfens benötigt mehr Zeit und höhere Temperaturen, die in der Spülmaschine normalerweise nicht lang genug herrschen. Sie sehen: Wenn Sie sich <strong>Wissen aneignen</strong>, wissen Sie wenigstens, warum Sie trotz Spülmaschine noch abtrocknen müssen ... </p>
<h3>Heiße Allgemeinbildung: Warum brennen Kerzen?</h3>
<p class="bodytext">Die Frage nach dem &quot;Wie&quot; der Kerzen gehört zu den wichtigsten <strong>Fragen und Antworten</strong> aus dem Bereich <strong>Allgemeinwissen</strong>. Kerzen sind sehr gute Selbstversorger: Einmal angezündet, saugt der Kerzendocht das durch die Hitze flüssig gewordene Wachs auf. Das zieht am Docht nach oben und verdampft zu einem Gas. Dieses verbindet sich wiederum am Außenrand der Flamme mit dem Sauerstoff aus der Luft und verbrennt. Dabei bilden sich kleine Rußpartikel, die nach und nach hell verglühen. Daraus ergibt sich der hellgelbe Teil der Flamme. Die Kerze erlischt, wenn der Sauerstoffgehalt unter eine kritische Grenze sinkt. Das muss man <strong>nicht lernen, sondern das wissen Sie</strong>, wenn Sie einmal eine Kerze im Glas mit einem festen Gegenstand abgedeckt haben - nach kurzer Zeit erlischt die Flamme. </p>]]></content:encoded>
			<category>Wissen</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Teures Allgemeinwissen: Warum steigt der Strompreis?</title>
			<link>http://www.simplify.de/index.php?id=rsswissen&#38;tx_ttnews%5Bcat%5D=5&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2009&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=12&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=26&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=261&#38;cHash=c7de347502</link>
			<description>Das ist gesichertes Allgemeinwissen: Der Strom kommt aus der Steckdose. Mehr als diese Tatsache lernen wir über Strom in der Regel auch nicht - und mehr Wissen ist auch gar nicht erforderlich.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das ist gesichertes Allgemeinwissen: Der Strom kommt aus der Steckdose. Mehr als diese Tatsache lernen wir über Strom in der Regel auch nicht - und mehr Wissen ist auch gar nicht erforderlich.</p>
<p class="bodytext">Außer vielleicht, dass Strom zum Jahresbeginn wieder teurer wird! Die Frage ist: Warum klettert der Strompreis so hoch? Und wie entsteht er überhaupt? <strong>Verinnerlichen Sie hier wichtiges Allgemeinwissen zum Thema Strom als Allgemeinbildung.</strong> Viele Länder, wie zum Beispiel Großbritannien, die Niederlande, Österreich und auch Deutschland, haben ihre Märkte bereits geöffnet. Das heißt: Die Stromkunden können ihre Lieferanten frei wählen. So verlangt es die EU von ihren Mitgliedsstaaten. Doch dieses Hintergrundwissen scheint nichts zu bringen, denn die Preise steigen trotzdem. </p>
<h3>Allgemeinbildung zum Thema Strom: Gibt es eigentlich Wettbewerb? </h3>
<p class="bodytext">Dennoch: In Deutschland kennen die Strompreise nur eine Richtung - nach oben. Dafür gibt es viele Gründe. Einer ist, dass nur 4 große Unternehmen den Markt beherrschen: E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall. Zwar gibt es außerdem hunderte Stadtwerke und regionale Anbieter. Aber wer ein bisschen recherchiert, wird schnell lernen: Die 4 Großkonzerne sind an den meisten von ihnen beteiligt. <strong>Deshalb müssen Sie wissen: Sie beherrschen den Markt - und können zum Beispiel Preise miteinander absprechen.</strong> Die Konzernchefs müssen dafür noch nicht einmal heimliche Telefonate führen. Sie können einen ganz offiziellen Weg gehen: über die Strombörse in Leipzig. Die 4 Stromkonzerne zusammen verkaufen 80 % des bundesweiten Stroms (entweder direkt oder über ihre Tochterunternehmen). Sie beherrschen 100 % der Stromnetze.</p>
<h3>Hintergrundwissen: Wie die Großen mit Strom handeln</h3>
<p class="bodytext">Ähnlich wie die Rohstoffe Öl, Gold, Silber oder Kupfer wird Strom an Börsen gehandelt. In Deutschland ist das die European Energy Exchange (EEX, unter eex.com im Internet) mit Sitz in Leipzig. Dort sind über 120 Teilnehmer registriert: Stromerzeuger, Großkunden, Stromhändler, Banken und Weiterverteiler. Sie kaufen und verkaufen an jedem Wochentag: <br /><br />- <strong>langfristige Stromlieferungen</strong> für bis zu 6 Jahre in der Zukunft (der sog. Terminmarkt);<br /><br />- <strong>kurzfristige Stromlieferungen</strong> für den nächsten Tag (der sog. Spotmarkt);<br /><br />- <strong>superkurzfristige Stromlieferungen</strong> bis 75 Minuten vor Beginn einer vollen<br />Stunde (der sog. Intra-Day-Handel).</p>
<h3>Von den Konzernen lernen: Wissen, wie Preise entstehen </h3>
<p class="bodytext"><strong>Um die Preiskalkulation der Konzerne zu begreifen, braucht es ein wenig Hintergrundwissen:</strong> Kraftwerke erzeugen Strom zu unterschiedlichen Kosten. Das hängt vor allem vom verwendeten Energieträger ab: Braun- oder Steinkohle ist teurer zu beschaffen als etwa Uran (für Atomstrom) oder Wasser (für Wasserkraftwerke). Am teuersten ist Strom aus Gaskraftwerken - weil auch der Gaspreis seit Jahren immer höher klettert. An der Strombörse funktioniert die Preisbildung nun so: Die Käufer geben an, wieviel Strom sie beziehen wollen (= Nachfrage). Die Kraftwerke geben daraufhin ihre Angebote ab. Beginnend mit dem günstigsten Angebot werden sie der Reihe nach abgerufen, bis die gesamte Nachfrage gedeckt ist. <br /><br />Und dann kommt der Knackpunkt, der im Allgemeinwissen nicht verankert ist: Der Angebotspreis des letzten zur Deckung erforderlichen Kraftwerks (Ökonomen sprechen vom &quot;Grenzkraftwerk&quot;) bestimmt den Preis für alle! Auf das günstigste Kraftwerk kommt es also gar nicht an. Entscheidend ist nur das letzte Kraftwerk, das gerade noch zugeschaltet werden muss, um die Nachfrage zu bedienen. In der Regel entscheiden sich die Großkonzerne hier für ein Gaskraftwerk. Das heißt: Sie verkaufen auch Kohle- und Atomstrom zum Preis von Gasstrom - mit ein Grund für die hohen Preise (und die enormen Gewinne) der Energiekonzerne. <strong>Kein Wunder, dass die Konzerne ein solches Allgemeinwissen ungerne verbreitet sehen möchten</strong> ...</p>
<h3>Allgemeinwissen: Wie das Wetter den Preis beeinflusst</h3>
<p class="bodytext">Aber der Preis wird daneben auch durch Faktoren bestimmt, die <strong>weniger &quot;geheimes Wissen&quot; und mehr Allgemeinbildung sind</strong>. Im Winter treiben Heizungen und Lampen den Strombedarf nach oben. In einem heißen Sommer kann es der massenhafte Betrieb von Klimaanlagen sein. Meist geht die Hitze mit Trockenheit und Windstille einher. Das bedeutet, dass gleichzeitig weniger Strom zur Verfügung steht:<br /><br />- Die Wasserkraftwerke arbeiten langsamer, weil in Flüssen und Stauseen<br />der Wasserstand sinkt.<br />- Die Windkrafträder stehen still.<br />- Kern- und Kohlekraftwerke müssen ihre Produktion drosseln, um das bereits <br />warme Flusswasser, das sie zur Kühlung nutzen, nicht weiter aufzuheizen.<br /><br />So kann auch das Wetter den Strompreis erhöhen: Eine starke Nachfrage bei gleichzeitig geringen Kapazitäten führt an der Börse zu steigenden Preisen. An einem kalten Wintertag kann sich der Strompreis schon einmal um das 5-fache steigern! </p>
<h3>Lernen, wissen, sparen: Was Sie persönlich tun können</h3>
<p class="bodytext">So gut Ihre Allgemeinbildung zum Thema Strom auch ist: Als Kunde bringt Ihnen das Wissen nichts, Sie müssen lernen, dass nur ein Wechsel zu einem anderen Stromanbieter etwas bringt. Denn auch wenn Sie versuchen, Energie zu sparen, können Sie Ihren Bedarf nicht auf null herunterfahren. <strong>Der Wechsel zu einem anderen Stromanbieter ist mittlerweile gesicherte Allgemeinbildung</strong>, so einfach ist er: <br /><br />- Sie müssen wissen, wo es die günstigsten Tarife gibt (online erfahren Sie das am ehesten, z. B. unter <a href="http://www.verifox.de" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.verifox.de</a>). <br />- Sie unterschreiben den Vertrag mit dem neuen Anbieter. Sie können diesen<br />entweder direkt im Internet ausdrucken oder telefonisch anfordern.<br />- Ihr neuer Stromlieferant erledigt jetzt alle Formalitäten für Sie.<br /><br />Bei Ihnen zu Hause sind keinerlei technische Änderungen notwendig, Sie brauchen also <strong>kein Allgemeinwissen zum Thema Elektronik</strong> zu haben, um Geld zu sparen. Sobald alles geklärt ist, erhalten Sie schriftlich Nachricht. Als Hintergrundwissen wichtig: Die Stromlieferung wird zu keinem Zeitpunkt unterbrochen und zusätzliche Kosten für Sie fallen auch nicht an!&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>]]></content:encoded>
			<category>Wissen</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Höher, größer, weiter: Das Wissen um die Stadt des 20. Jahrhunderts</title>
			<link>http://www.simplify.de/index.php?id=rsswissen&#38;tx_ttnews%5Bcat%5D=5&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2009&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=12&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=12&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=247&#38;cHash=52e0aab93f</link>
			<description>Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts wurde aus Deutschland ein Land mit Stadtbevölkerung. Der Anteil der Menschen in der Stadt wuchs von 36 % auf 60 % an, die Zahl der Großstädte um ein 5faches. In diesem Jahrhundert hatte Europa außerdem 2 Weltkriege zu verkraften. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts wurde aus Deutschland ein Land mit Stadtbevölkerung. Der Anteil der Menschen in der Stadt wuchs von 36 % auf 60 % an, die Zahl der Großstädte um ein 5faches. In diesem Jahrhundert hatte Europa außerdem 2 Weltkriege zu verkraften. </p>
<p class="bodytext">Das blieb in den Städten nicht ohne Spuren. Hier die wichtigsten Fakten: <strong>Das Wissen um die Stadt</strong> des 20. Jahrhunderts im Überblick. </p>
<h3>Hintergrundwissen zum Städtebau </h3>
<p class="bodytext"><strong>Lernen und Wissen galt als Motto im Städtebau</strong> des frühen 20. Jahrhunderts. Immer mehr Planer und Denker befassten sich im neuen 20. Jahrhundert wissenschaftlich mit dem Siedlungsbau und dem <strong>Wissen um die moderne Stadt</strong>. Es gab nationale wie internationale Ausstellungen, Wettbewerbe, Kongresse, Tagungen und Studien, wo Architekten und Planer Probleme sowie neue Denkansätze für die Zukunft der Stadt diskutierten, Lösungsvorschläge erarbeiteten. 1904 kam die 1. monatliche Städtebauzeitschrift heraus. 1 Jahr später entstand auf Initiative der Oberbürgermeister Dresdens, Frankfurts und Berlins der &quot;Deutsche Städtetag&quot;, der wichtigste kommunale Zusammenschluss, der die Interessen aller kreisfreien und der meisten kreisangehörigen Städte gegenüber Politik, Verwaltung und Medien vertritt. </p>
<h3>Bildung und Wissen um die modene Stadt: Die CIAM</h3>
<p class="bodytext">Prägend und sehr bekannt waren die &quot;Internationalen Kongresse Moderner Architektur&quot;, die zwischen 1928 und 1959 in Europa stattfanden - auch genannt CIAM (Congrès Internationaux d'Architecture Moderne). Dort verfolgten die Teilnehmer nicht das Ziel, den historischen Kern einer Stadt weiterzuentwickeln und das bisher gewonnene Wissen über die Entwicklung der Stadt zu vertiefen. Sie plädierten für eine neue, vernünftige Einteilung der Stadt in Zonen mit verschiedenen Funktionen (Wohnen, Arbeiten, Erholung, Verkehr). In alten Städten, wo Funktionen miteinander verflochten waren, sollten diese entflochten werden. Nach dem 2. Weltkrieg galten die von den CIAM-Architekten aufgestellten Vorschläge als fortschrittlich, <strong>das Wissen um die Zukunft der Stadt war bei ihnen angesiedelt.</strong> So beeinflussten sie den Städtebau der Folgezeit. In den 1980er-Jahren kehrten die Planer davon ab, weil sich insbesondere die Funktionstrennung nachteilig auswirkte: Z. B. stieg der Verkehr, mit dem die Menschen vom einen Bereich in den anderen gelangen mussten, enorm an und Innenstädte verödeten, weil die belebende Funktionsmischung fehlte. Andere Forderungen der CIAM, wie die Bemessung von Grünflächen und die Lage von Wohn- und Industriegebieten, sind für die Planer von heute jedoch noch grundlegend.</p>
<h3>Das Wissen um die Stadt der Zukunft: Der soziale Wohnungsbau entsteht</h3>
<p class="bodytext">Schon gegen Ende des 19. Jh. zeichneten sich Tendenzen ab, sozialen Wohnungsbau zu betreiben: Genossenschaften durften Bauvorhaben mit finanzieller Unterstützung des Staates realisieren. Im Industriezeitalter waren viele Menschen auf günstigen Wohnraum angewiesen, vor allem, als nach dem 1. Weltkrieg die Arbeitslosigkeit sehr hoch war und Wohnungsnot herrschte. Seinen Aufschwung erlebte der soziale Wohnungsbau entsprechend in den 1920er-Jahren. <br /><br />Charakteristisch dafür war der Zeilenbau: Parallele Reihen mit schmalen Häusern, alle günstig nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet und so zu den Haupterschließungsstraßen gestellt, dass der Verkehr möglichst wenig stört. Denn die Unvereinbarkeit von Funktionen - wie Wohnen und Verkehr - war damals eines der Grundprobleme der Stadt. Bekannte Siedlungen, in denen dieses Prinzip auch konsequent hervorsticht, sind z. B. Dammerstock in Karlsruhe, Siemensstadt in Berlin oder Römerstadt in Frankfurt a. M. Weitere berühmte Beispiele sozialen Wohnungsbaus finden Sie im Karl-Marx- Hof in Wien oder in der Hufeisensiedlung in Berlin-Neukölln. Allen diesen Städten ist gemein, dass hier sichtbar das <strong>Lernen und Wissen einer ganzen Epoche</strong> umgesetzt wurde! </p>
<h3>Allgemeinwissen in dunkler Zeit: Die Pläne der Nazis </h3>
<p class="bodytext">Für die Bautätigkeit zur Zeit des Nationalsozialismus lassen sich 2 wesentliche Merkmale herausgreifen: Zum einen war es Hitlers Ziel, bestimmte Städte als nationale, repräsentative Zentren auszugestalten - mit ausreichend Raum für die Versammlung ganzer Menschenmassen. Ein Beispiel ist das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg, das auf dem sogenannten Zeppelinfeld Platz für bis zu 300.000 Menschen bot. Bei seinen Ideen orientierten sich Hitler und seine Architekten übrigens an antiken Vorbildern, wie z. B. dem Kolosseum in Rom oder dem Altar in Pergamon. <strong>Hier wurde also altes Stadt-Wissen missbraucht! </strong><br /><br />Zum anderen entstanden im 3. Reich viele Kleinhaus-Siedlungen in Vorstädten: Die 1,5-geschossigen, freistehenden Einfamilienhäuser mit Garten sollten die Menschen an ihre Heimat binden und ihnen die Möglichkeit zur Selbstversorgung geben. Außerdem war ihr Bau eine willkommene Arbeitsbeschaffungsmaßnahme und gut für die Wirtschaft. Siedlungen der &quot;neuen Heimat&quot; erkennen Sie an den gleichförmig, nebeneinander stehenen Häuschen mit steilem Dach. Hier wurde die Stadt vor allem in dem Wissen um die Bodenständigkeit der Menschen missbraucht. </p>
<h3>Allgemeinbildung in Beton: Wohnen nach dem Krieg</h3>
<p class="bodytext">Viele Städte wurden während des 2. Weltkriegs zerstört: Wohnungen waren knapp, zudem musste Deutschland Millionen von Flüchtlingen aus dem Osten aufnehmen. Ab 1950 entstanden aus dieser Notwendigkeit zahlreiche Wohnungen. Beim Wiederaufbau in den Städten gingen die historischen Spuren häufig unter. <strong>Die folgenden Jahre griffen Strömungen aus den 1920ern wieder auf. </strong>Es war die Zeit der Hochhäuser, Trabantenstädte (geplante Vororte, Hauptfunktion Wohnen und Schlafen), Großsiedlungen und autogerechten Städte. Ab den 1970er-Jahren gewannen alte, gewachsene Strukturen mit dem Denkmalschutz und dem Erhalt historischer Bausubstanz wieder an Bedeutung. </p>
<h3>Insider-Wissen oder Kaffeesatzleserei: Wie geht's weiter?</h3>
<p class="bodytext">Im Jahr 2030 werden schätzungsweise mehr als 80 % aller Europäer in einer Stadt oder deren näherer Umgebung wohnen, so das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Ein nachhaltiges Wachstum der Städte muss daher die Entwicklung leiten. Tipp: Über die &quot;Lokale Agenda&quot;- Initiativen Ihrer Städte und Gemeinden erfahren Sie z. B. viel über die Zukunft Ihres Wohnumfeldes und können es sogar aktiv mitgestalten!<br /><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Wissen</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Allgemeinwissen: Warum feiern wir eigentlich Weihnachten?</title>
			<link>http://www.simplify.de/index.php?id=rsswissen&#38;tx_ttnews%5Bcat%5D=5&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2009&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=12&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=02&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1675&#38;cHash=9ad9ba287d</link>
			<description>Seit fast 2.000 Jahren feiern wir Weihnachten &quot;offiziell&quot; als christliches Fest - was man wissen muss: Schon lange vorher gab es verschiedenste Feierlichkeiten zur Wintersonnenwende, dem kürzesten Tag des Jahres. Was wir wissen: Jedes Volk ehrte seine Gottheiten. Die alten Wurzeln sind uns bis heute erhalten geblieben, nur meist sind sie uns nicht mehr bewusst. simplify war deshalb der Bedeutung der alten Bräuche für Sie auf der Spur, um Ihr Hintergrundwissen auf Vordermann zu bringen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Seit fast 2.000 Jahren feiern wir Weihnachten &quot;offiziell&quot; als christliches Fest - was man wissen muss: Schon lange vorher gab es verschiedenste Feierlichkeiten zur Wintersonnenwende, dem kürzesten Tag des Jahres. Was wir wissen: Jedes Volk ehrte seine Gottheiten. Die alten Wurzeln sind uns bis heute erhalten geblieben, nur meist sind sie uns nicht mehr bewusst. simplify war deshalb der Bedeutung der alten Bräuche für Sie auf der Spur, um Ihr Hintergrundwissen auf Vordermann zu bringen.</p>
<p class="bodytext"><hr><p></p><h4>In Zukunft heißt es für Sie: Täglich durchblicken!</h4><p>Ist es nicht herrlich, wenn man immer über all mitreden kann und bei allem Themen gut informiert ist? Unmöglich, sagen Sie? Alles möglich, sagen wir. Sie erhalten in Zukunft als E-Mail-Tipp den Wissens-Tipp als täglichen Newsletter. Täglich durchblicken heißt er und präsentiert Ihnen im neuen Layout die besten Wissens-Happen des Tages. Sie wollen immer durchblicken? Dann lesen Sie in Zukunft &quot;Täglich durchblicken&quot;! Und freuen Sie sich auf Ihren neuen Newsletter, der wir alle simplify-Newsletter ein neues Gesicht bekommt!</p><p></p><hr><p></p><h3>Mythen und Legenden: Woher kommen die alten Weihnachtsbräuche?</h3><p>Hintergrundwissen: Das Wort Weihnachten kommt aus dem Mittelhochdeutschen und bedeutet so viel wie &quot;heilige Nacht&quot;. Der früheste Beleg für diese Bezeichnung stammt aus dem 12. Jahrhundert. Mit diesem Fest erinnern Christen auf der ganzen Welt daran, dass ihrem Glauben nach Jesus in Bethlehem zur Welt kam. Was wir wissen: In den ersten Jahrhunderten feierten Christen in 1. Linie die Auferstehung Christi an Ostern. Im Laufe der Zeit war es für die Kirche aber immer wichtiger hervorzuheben, dass Jesus als Mensch gelebt hat. Deshalb legte sie größeren Wert auf seinen Geburtstag.</p><h3>Gut zu wissen: Warum ist Weihnachten am 25. Dezember?</h3><p>Die Bibel gibt keine Auskunft darüber, wann Jesus Geburtstag hatte! Im <br />4. Jahrhundert legte die Kirche die Feierlichkeiten für die Geburt Christi auf den Dezember-Termin. Warum sie das Datum gewählt hat, ist umstritten. An diesem Tag hatten die Römer bisher ein Fest zu Ehren ihres Sonnengottes gefeiert. In diese Zeit fällt auch die Wintersonnenwende: Die Nächte werden wieder kürzer und die Tage länger. Hintergrundwissen: Nach christlichem Glauben hat Jesus Licht in die Welt gebracht, weshalb sich dieses Datum besonders eignete. Andere Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Termin von dem Datum aus berechnet wurde, an dem nach christlichem Glauben ein Engel Maria verkündete, dass sie ein Kind erwarte. Genau 9 Monate später soll sie Jesus zur Welt gebracht haben.</p><h3>Andere Länder - andere Termine</h3><p>Nicht überall auf der Welt feiern die Menschen Weihnachten am 25. Dezember. In Russland begehen sie beispielsweise erst am 7. Januar das Fest. Die orthodoxen Christen in Russland richten sich nach dem so genannten julianischen Kalender. Seine Tage sind im Vergleich zu unserem gregorianischen Kalender um 13 Tage nach hinten verschoben. </p><h3>Hintergrundwissen: Woher stammt der Weihnachtsbaum?</h3><p>Die Tradition, sich an Weihnachten einen geschmückten Baum in der Wohnung aufzustellen, ist nicht so alt. Das kam erst im 19. Jahrhundert auf. Zunächst konnte sich nur die Oberschicht einen Baum leisten. Während protestantische Familien den Baum wählten, stellten die Katholiken nach wie vor lieber eine Krippe auf. Außerhalb von Wohnungen gab es die Tradition des Weihnachtsbaums schon viel früher. Bereits im 15. Jahrhundert stand der wahrscheinlich 1. Weihnachtsbaum. Hintergrundwissen: Seinen Ursprung hat er übrigens im mittelalterlichen Paradiesspiel. Dabei ließ die Kirche die Geschichte von Adam und Eva nachspielen, die vom Baum der Erkenntnis aßen und damit Sünde über die Welt brachten. Dieser Paradiesbaum war beim Paradiesspiel prächtig geschmückt.</p><p></p><hr><p></p><h4>Dieser Wissenstipp heißt in Zukunft: Täglich durchblicken </h4><p>Sie müssen nichts tun. Sie erhalten in Zukunft als E-Mail-Tipp diesen Wissens-Tipp im neuen Layout. Täglich durchblicken heißt der Newsletter dann und wird für Sie ein Begleiter durch den Wissens-Dschungel des Alltags sein.</p><p></p><hr><p></p><h3>Wissenswertes zu den Geschenken</h3><p>Nach weihnachtlichem Brauchtum bescherte ursprünglich der heilige Bischof Nikolaus die Kinder am 6. Dezember - dem Gedenktag seines Todes. <em>Nikolaus von Myra</em> (* zwischen 270 und 286) soll schon als Kind Wunder vollbracht haben. Wissenswert: Bereits kurz nach seinem Tod um die Jahre 345 bis 350 verehrten ihn die Menschen als Heiligen. Die Protestanten lehnten jedoch die Verehrung von Heiligen ab. Deshalb führte <em>Martin Luther</em> (1483–1546) die Kunstfigur des Christkinds ein. Jesus Christus selbst und nicht ein Heiliger sollte fortan am 24. Dezember Geschenke bringen. Hintergrundwissen: Der beliebte Nikolaus-Brauch ließ sich jedoch nicht so leicht auslöschen: Eine Gestalt namens Weihnachtsmann tauchte anstelle des Nikolaus an Heiligabend auf. Das Lied &quot;Morgen kommt der Weihnachtsmann&quot;, das <em>Hoffman von Fallersleben</em> (1798–1874) im Jahr 1835 dichtete, machte die neue Figur unter anderem bekannter. Heute unterscheiden wir kaum mehr zwischen den beiden. Was wir wissen: Coca Cola nutzte den Weihnachtsmann, dessen rotes Gewand erst Ende des 19. Jahrhunderts entstand, zu Werbezwecken: Weißer Bart und roter Stoff entsprachen genau den Farben der Marke. Gut zu wissen (vor allem für Kinder): Die Rute des Nikolaus oder des Weihnachtsmanns ist im Übrigen kein Werkzeug zur Bestrafung, sondern in seinem Ursprung ein Segenszweig.</p>   </p>]]></content:encoded>
			<category>Wissen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Ernährungsmythen: Nahrungsergänzungsmittel sind beliebt, aber nicht immer gesund</title>
			<link>http://www.simplify.de/index.php?id=rsswissen&#38;tx_ttnews%5Bcat%5D=5&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2009&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=11&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=25&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1668&#38;cHash=cafedc3acc</link>
			<description>Vitamine - das ist ein Zauberwort, Inbegriff der Gesundheit. Was viele nicht wissen - sie sitzen einem der größten Ernährungsmythen auf. 
Denn die Gesundheit von Nahrungsergänzungsmitteln gehört zu den populären Irrtümern. Vitamine können bei Überdosierung Beschwerden und gesundheitliche Schäden anrichten. Das ist seit über 10 Jahren bekannt und wird verständlicherweise von den Herstellern vehement bestritten. Eine Übersichtsstudie aus Dänemark schafft Klarheit. Hier die wichtigsten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Vitamine - das ist ein Zauberwort, Inbegriff der Gesundheit. Was viele nicht wissen - sie sitzen einem der größten Ernährungsmythen auf. 
Denn die Gesundheit von Nahrungsergänzungsmitteln gehört zu den populären Irrtümern. Vitamine können bei Überdosierung Beschwerden und gesundheitliche Schäden anrichten. Das ist seit über 10 Jahren bekannt und wird verständlicherweise von den Herstellern vehement bestritten. Eine Übersichtsstudie aus Dänemark schafft Klarheit. Hier die wichtigsten...</p>
<h3>Allgemeinwissen zur Gesundheit: Ihr Körper kriegt, was er braucht</h3>
<p class="bodytext">simplify-Grundsatz 1 gegen Ernährungsmythen: <br />Bei normaler, auch mäßig &quot;gesunder&quot; Ernährung werden Sie mit allen wichtigen Vitaminen und Spurenelementen versorgt. In modernen Nahrungsmitteln sind eher zu viel als zu wenig Vitamine enthalten. Ausnahmen sind Folsäure (hieß früher Vitamin B9, in Tomaten, Gurken, Orangen, Kohl, Milchprodukten),Vitamin D (in Eigelb, Leber, fettem Fisch), Vitamin E (in Pflanzenölen, Haselnüssen), Fluor, Jod und Selen. Nur in extremen Situationen (nach einer Krebserkrankung, zu Beginn der Schwangerschaft) ist die Gabe von zusätzlichen Vitaminen wirklich medizinisch angezeigt. Menschen über 60 brauchen mehr Vitamin D, als in normaler Nahrung enthalten ist. Ansonsten aber, so das übereinstimmende Resultat aller unabhängigen Studien und das Gegenmittel zum populären Irrtum der &quot;Vitamin-Gesundheit&quot;, bleiben Sie auch ohne Vitamintabletten leistungsfähig und gesund.</p>
<h3>Hintergrundwissen: Ernähren Sie sich natürlich</h3>
<p class="bodytext">simplify-Grundsatz 2 gegen Ernährungsmythen: <br />Vitamine aus echten Lebensmitteln sind wirksamer als solche aus Tabletten. Warum, kann die Wissenschaft noch nicht genau erklären, doch die Tatsache selbst ist bewiesen. Warum aber fühlen sich Menschen besser, wenn sie Vitaminpräparate zu sich nehmen? Der Grund: Gerade bei schwer messbaren Verbesserungen (nicht mehr so müde sein, sich wohler fühlen) scheint der Placebo-Effekt enorm zu sein und populäre Irrtümer wie den der Vitamin-Gesundheit zu befeuern.</p>
<h3>Rechnen Sie und Sie wissen, was Sie brauchen</h3>
<p class="bodytext">simplify-Grundsatz 3 gegen Ernährungsmythen: <br />Verzichten Sie eine Zeit lang auf Nahrungsmittel, die mit Vitaminen künstlich angereichert wurden (was meist auf der Verpackung deutlich verkündet wird). Rechnen Sie mithilfe der Angaben auf den Packungen aus, wie weit Sie den Tagesbedarf mit Ihrem normalen Essen decken. Mit den schädlichen Nebenwirkungen bei überdosierten Vitaminen ist nicht zu spaßen: Zu viel Vitamin C, Kalzium oder Magnesium kann die Nierenfunktion stören (bis hin zu Nierensteinen) und Durchfall verursachen. Zu viel Vitamin A kann zu Gelbsucht, zu viel B1 zu erhöhter Nervosität führen. Zu viel Vitamin D fördert die Verkalkung der Organe und schwächt die Muskeln. Zu viel Selen greift möglicherweise Herzmuskel und Leber an - besonders tragisch, weil Selenmangel keine bekannten Schädigungen verursacht.</p>
<p class="bodytext">Was wir wissen: <br />Am häufigsten überdosiert wird Vitamin C. 150 g Erdbeeren, ein Glas Orangensaft oder eine normale Kartoffelmahlzeit aber stillt bereits den Tagesbedarf. Wer auf Produkte mit Vitamin-C-Zusätzen verzichtet, für den sinkt das Risiko, eines Tages von Nierensteinen heimgesucht zu werden. Informationen und wichtiges Wissen: Durch die unnatürliche Einnahme bestimmter Vitamine und dem &quot;Befolgen&quot; ungesunder Ernährungsmythen verschiebt sich außerdem das Gleichgewicht in Ihrem Körper. Was wir wissen: Nehmen Sie z. B. zu viel Kalzium zu sich, wird Zink schlechter aufgenommen, was zu Nervenstörungen und Durchfall führen kann. Was man wissen muss: Vitaminzusätze sollten daher keinesfalls mehr als das 3-Fache der empfohlenen Tagesdosis enthalten, bei den Vitaminen A und E sollte die Tagesdosis gar nicht überschritten werden.</p>
<h4>Die Auflösung vom letzten Mal </h4>
<p class="bodytext">Haben Sie die sechs gesuchten historischen Gestalten richtig erkannt?</p>
<p class="bodytext">(1. Echnaton; 2. Kaiser Tiberius; 3. Marie-Jeanne, Comtesse du Barry (Madame Dubarry); 4. Georg III.; 5. Kaiserinwitwe Cíxí; 6. Olof Palme.)</p>]]></content:encoded>
			<category>Wissen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Wer war's?</title>
			<link>http://www.simplify.de/index.php?id=rsswissen&#38;tx_ttnews%5Bcat%5D=5&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2009&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=11&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=18&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1661&#38;cHash=abd5ff0bd1</link>
			<description>Die Weltgeschichte wimmelt von bedeutenden, denkwürdigen, zweifelhaften oder einfach nur skurrilen Gestalten und Persönlichkeiten. Einige von ihnen - man denke nur an Alexander den Großen, Cäsar, Kleopatra, Friedrich Barbarossa, den Sonnenkönig Ludwig XIV. von Frankreich, Napoleon, Kaiserin &quot;Sissy&quot;, Lenin, Winston Churchill oder John F. Kennedy - kennt wohl fast jeder. Doch wie sieht es mit denjenigen aus, die zwar auch berühmt, aber vielleicht nicht ganz so berühmt sind wie die eben genannten?...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Weltgeschichte wimmelt von bedeutenden, denkwürdigen, zweifelhaften oder einfach nur skurrilen Gestalten und Persönlichkeiten. Einige von ihnen - man denke nur an Alexander den Großen, Cäsar, Kleopatra, Friedrich Barbarossa, den Sonnenkönig Ludwig XIV. von Frankreich, Napoleon, Kaiserin &quot;Sissy&quot;, Lenin, Winston Churchill oder John F. Kennedy - kennt wohl fast jeder. Doch wie sieht es mit denjenigen aus, die zwar auch berühmt, aber vielleicht nicht ganz so berühmt sind wie die eben genannten?...</p>
<h3>1. Alter Ägypter mit Sinn für das Neue</h3>
<p class="bodytext">Er war eine Ausnahmefigur im alten Ägypten, denn er wollte anscheinend alles revolutionieren. Vor allem die Religion. So begann er damit, die Vielgötterei nach und nach abzuschaffen und den Sonnengott Aton zum Gott aller Götter und schließlich zum alleinigen Gott zu erheben. Deshalb gilt er als Wegbereiter und erster Vertreter des Monotheismus. Dem Gott Aton weihte dieser Pharao auch seine neugegründete Hauptstadt Achet-Aton. Reformfreudig zeigte sich der Gesuchte zudem im Bereich der Kunst und in seinem Verhältnis zu seiner schönen Ehefrau, die er quasi gleichberechtigt an seine Seite stellte. Sie &quot;wohnt&quot; übrigens heute in Berlin, allerdings nur in Form einer weltberühmten Gips-Büste. Von welchem alten Ägypter unter den historischen Persönlichkeiten ist die Rede?</p>
<h3>2. Römer mit pittoreskem Alterssitz</h3>
<p class="bodytext">Er war der zweite Herrscher des römischen Imperiums, und seine Regierungszeit war eine der längsten Alleinherrschaften eines römischen Kaisers. Vor seinem Herrschaftsantritt konnte er bedeutende militärische Erfolge erzielen, die einen maßgeblichen Beitrag zur Sicherung der nördlichen Reichsgrenze darstellten. Auch bei der Verwaltung der Provinzen und Finanzen stellte sich diese historische Persönlichkeit äußerst geschickt an. Palastintrigen, die Verschwörung des ehrgeizigen Seianus, Hinrichtungen dissidenter römischer Aristokraten und sein späterer Rückzug aus der Hauptstadt verursachten allerdings ein vorwiegend negatives Werturteil der späteren antiken Historiographen. Als seinen Alterssitz wählte der Gesuchte die malerische Felseninsel Capri, wo es - missgünstiger Überlieferung zu Folge - hoch hergegangen sein soll. Zweifelhafte Berühmtheit erlangte der Imperator vor allem auch durch seine Erwähnung in der christlichen Weihnachtsgeschichte (Lukas 3, 1-2).</p>
<h3>3. Glamouröse Aufsteigerin mit bitterem Ende</h3>
<p class="bodytext">Sie kam aus ärmlichen Verhältnissen und war die uneheliche Tochter einer Näherin und eines Franziskaners. Nachdem sie nach Paris gekommen war, arbeitete sie zunächst in einem Modesalon und dann als Kurtisane. Später fiel sie einem Grafen auf, der sie kurzerhand mit seinem Bruder verheiratete, um ihre Herkunft zu vertuschen und sie als Adelige am französischen Königshof einzuführen. In Versailles erregte sie schnell die Aufmerksamkeit Ludwig XV., der sie mit einem eigenen Schloss und Juwelen beschenkte und zu seiner Mätresse machte. Ihr Einfluss am französischen Hof beschränkte sich - im Unterschied zu dem ihrer vielleicht noch berühmteren Vorgängerin Madame de Pompadour - allerdings mehr oder weniger auf persönliche Intrigen. Nach dem Tod des Königs und dem Ausbrechen der Französischen Revolution floh sie nach England. Die Gefahr unterschätzend kehrte sie aber bald danach nach Frankreich zurück. Zu früh, denn sie wurde prompt verhaftet und trotz heftigsten, herzerweichendsten Bittens, Bettelns und Flehens um Gnade am 8. Dezember 1793 auf der Guillotine hingerichtet.</p>
<h3>4. His Majesty goes mad</h3>
<p class="bodytext">Er war von 1760 bis 1801 König von Großbritannien und Irland, danach bis zu seinem Tod König des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland. Im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation regierte er als Kurfürst von Braunschweig-Lüneburg, nach dem Zusammenbruch des Reiches als König von Hannover (1815). Er führte den nominellen Titel eines Herzogs von Braunschweig-Lüneburg. Er war der dritte britische Monarch aus dem Hause Hannover, aber der erste, der in Großbritannien geboren wurde und dessen Muttersprache Englisch war. Bei seinen untergebenen Landsleuten war er sehr beliebt, da er eine Vorliebe für das Landleben hatte und einen relativ bescheidenen Lebensstil pflegte, weshalb er den Spitznamen &quot;Farmer“ erhielt. Außerdem war er seiner Ehefrau treu ergeben und hielt sich - anders als seine Vorgänger - keine Mätressen. Während seiner Herrschaft gingen zahlreiche Kolonien in Nordamerika verloren, die sich zu den Vereinigten Staaten zusammenschlossen. Im Verlauf der zweiten Hälfte seiner Amtszeit traten bei dem gesuchten Herrscher jedoch Anzeichen einer schweren Geisteskrankheit auf, erst sporadisch, dann dauerhaft. Sein Zustand verschlimmerte sich schließlich so sehr, dass sein ältester Sohn als Regent eingesetzt werden musste und die Amtsgeschäfte übernahm. Nach einer vorrübergehenden Genesung verfiel der König 1811 endgültig dem Wahnsinn. Blind, taub und verwirrt starb er 1820 im Windsor Castle. Heute vermutet man die Stoffwechselstörung Porphyrie als Ursache seiner Erkrankung.</p>
<h3>5. Witwe und Mutter mit Durchsetzungsvermögen</h3>
<p class="bodytext">Eigentlich war sie nur eine der Nebenfrauen des chinesischen Kaisers Xianfeng. Doch als dieser starb, setzte sie mit allerhand Tricks durch, dass ihr minderjähriger Sohn Tongzhi seine Nachfolge antreten konnte und sie gemeinsam mit der verwitweten Kaiserin als dessen Vormund eingesetzt wurde. Nachdem auch ihr Sohn frühzeitig das Zeitliche gesegnet hatte, beförderte sie mit ihrem ebenfalls minderjährigen und kränklichen Neffen Guangxu erneut eine Marionette auf den Kaiserthron, die sie aus dem Hintergrund nach Belieben dirigieren konnte. Sie soll sogar buchstäblich hinter seinem Thron gesessen und ihm ihre Anordnungen eingeflüstert haben. Da Guangxu schließlich aufmüpfig wurde und einen eigenen Kopf entwickelte, ließ sie ihn kurzerhand entmachten und auf einer Insel im südlichen Palastsee internieren. Von nun an führte sie die Amtsgeschäfte in der Verbotenen Stadt ganz allein. Ob diese historische Persönlichkeit tatsächlich so skrupellos, grausam und machthungrig war, wie im Nachhinein behauptet wurde, und ob sie wirklich mit allen zur Verfügung stehenden kosmetischen Möglichkeiten versuchte, bis ins hohe Alter ihre Jugend zu bewahren, bleibt allerdings umstritten. Sicher ist aber, dass sie länger regierte als jede andere Kaiserin und länger als die meisten Kaiser der chinesischen Geschichte. Am 15. November 1908 verstarb sie, einen Tag nach dem Tod ihres Neffen, den sie, wie viele annehmen, kurz vor ihrem eigenen Ableben hatte vergiften lassen. Als ihren Nachfolger setzte sie Pu Yi ein, den letzten chinesischen Kaiser.</p>
<h3>6. Der skandinavische Kennedy</h3>
<p class="bodytext">Bekannt, geschätzt und von einigen auch gehasst war diese historische Persönlichkeit schon zu Lebzeiten. Doch wirklich berühmt und legendär wurde er erst durch seinen gewaltsamen Tod am 18. Februar 1986. Am Abend dieses Tages befand sich der 59-jährige gemeinsam mit seiner Ehefrau nach einem Kinobesuch gerade ohne Polizeischutz auf dem Heimweg, als an der Ecke Sveavägen/Tunnelgatan in der Stockholmer Innenstadt plötzlich jemand aus nächster Nähe auf ihn feuerte. Noch in der selben Nacht erlag diese historische Persönlichkeit ihren Schussverletzungen. Der Mord an ihm ist bis heute nicht vollständig aufgeklärt und erinnert in vielem an den ebenso mysteriösen Kennedy-Mord. Denn die Aufklärungsarbeit der schwedischen Polizei verlief schlampig und schleppend. Mit Absicht? Waren die Sicherheitsbehörden in das Attentat auf den zweimaligen schwedischen Ministerpräsidenten verwickelt? Oder war die Kurdenorganisation PKK mit im Spiel? Eine Spur führte überdies nach Südafrika. Das dortige Apartheid-Regime, gegen das sich der Gesuchte wiederholt und engagiert ausgesprochen hatte, wurde verdächtigt, den Mord an ihm in Auftrag gegeben zu haben. Auch die entschiedene Gegnerschaft des Sozialdemokraten zum Vietnamkrieg der USA wurde als möglicher Hintergrund in Erwägung gezogen. In diesem Zusammenhang hatte der Ministerpräsident für Schlagzeilen gesorgt, indem er die US-Angriffe auf Nordvietnam mit den NS-Verbrechen verglich. Erst Ende 1988 konnten die Fahndungsbehörden der Öffentlichkeit einen Tatverdächtigen präsentieren, der gut ins Bild zu passen schien. Ob er aber wirklich der Täter, war ist weiterhin unklar.</p>
<p class="bodytext">Haben Sie die sechs gesuchten historischen Gestalten richtig erkannt? Die Lösungen finden Sie in der nächsten Ausgabe!</p>]]></content:encoded>
			<category>Wissen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Die deutschen Oscar-Helden</title>
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			<description>Alljährlich werden in Los Angeles die Oscars (eigentlich Academy Award of Merit) von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) verliehen, die wahrscheinlich bedeutendsten und Filmpreise überhaupt. Die Oscar-Statuette ist 34,29 cm groß und besteht aus einem massiven Nickel-Kupfer-Silber-Körper (Britanniametall), der für das Gewicht von etwa 3,85 kg sorgt. Überzogen ist er mit einer 24-karätigen dünnen Goldhaut. Lediglich in Kriegszeiten wurde auf das Gold verzichtet. Der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Alljährlich werden in Los Angeles die Oscars (eigentlich Academy Award of Merit) von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) verliehen, die wahrscheinlich bedeutendsten und Filmpreise überhaupt. Die Oscar-Statuette ist 34,29 cm groß und besteht aus einem massiven Nickel-Kupfer-Silber-Körper (Britanniametall), der für das Gewicht von etwa 3,85 kg sorgt. Überzogen ist er mit einer 24-karätigen dünnen Goldhaut. Lediglich in Kriegszeiten wurde auf das Gold verzichtet. Der...</p>
<h3>Deutsche und deutschsprachige Schauspieler(innen)</h3>
<p class="bodytext">Gleich der erste Oscar für den besten Darsteller (eine Aufsplittung dieser Kategorie in einen Besten Haupt- und Nebendarsteller gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht) ging 1927/28 an einen deutschen Schauspieler, nämlich an Emil Jannings für seine darstellerische Leistung in Victor Flemings The Way of All Flesh (Der Weg allen Fleisches) und Josef von Sternbergs The Last Command (Der letzte Befehl). Abgesehen von Albert Bassermann, der 1941 für Alfred Hitchcocks Foreign Correspondent (Der Auslandskorrespondent) als Bester Nebendarsteller nominiert war, und Armin Müller-Stahl, der diesen Erfolg 1997 mit seiner Nebenrolle in Scott Hicks’ Pianistendrama Shine (Shine – Der Weg ins Licht) wiederholte, waren alle weiteren deutschsprachigen Oscar-Nominees und -Gewinner entweder österreichischer oder schweizerischer Herkunft: 1949 war der Österreicher Oskar Homolka für seine Nebenrolle in I Remember Mama (Geheimnis der Mutter) nominiert, 1951 der gebürtige Wiener Erich von Stroheim für seine Nebenrolle in Billy Wilders Klassiker Sunset Boulevard (Boulevard der Dämmerung). Aus Österreich stammten auch Lotte Lenya, 1962 als Beste Nebendarstellerin für The Roman Spring of Mrs. Stone (Der römische Frühling der Mrs. Stone) nominiert, sowie Oskar Werner, der 1966 als Hauptdarsteller in Stanley Kramers Ship of Fools (Das Narrenschiff) nur knapp eine Trophäe verpasste. So erging es später ebenfalls Klaus-Maria Brandauer, der für seine hervorragende Leistung als Baron Bror Blixen in Sydney Pollacks Out of Africa (Jenseits von Afrika) 1985 zu den Nominierten in der Kategorie Bester Nebendarsteller zählte. Der einzige deutschsprachige Oscar-Gewinner nach Emil Jannings ist ein in Österreich geborener Schweizer, nämlich Maximilian Schell. Schell konnte die begehrte Statuette 1961 für seine Hauptrolle als junger, verblendeter Anwalt in Stanley Kramers hochkarätig besetztem Nazi-Gerichtsdrama Judgment at Nuremberg (Das Urteil von Nürnberg) im Alter von 31 Jahren entgegennehmen. Danach war er noch zweimal für einen Oscar nominiert, 1976 für The Man in the Glass Booth als Bester Hauptdarsteller und 1978 als bester Nebendarsteller für Fred Zinnemanns Julia (1977).</p>
<h3>Luise Rainer: Der unbekannte Star</h3>
<p class="bodytext">Kaum jemand kennt sie hierzulande, und doch ist Luise Rainer (Jahrgang 1910) nicht nur die einzige deutsche Schauspielerin, die bislang einen Oscar als Beste Hauptdarstellerin gewann, sondern auch die erste Person die zwei Jahre hintereinander in einer der wichtigsten Kategorien erfolgreich war. Rainer war nach ihrer Schauspielausbildung am dortigen Schauspielhaus sowie am Wiener Volkstheater engagiert und ging 1935 in die USA, da ihr einerseits von MGM-Boss Louis B. Mayer persönlich ein Filmvertrag angeboten wurde und sie andererseits dem aufkommenden Nazi-Terror entgehen wollte. Mayer vermarktete die Deutsche in Hollywood allerdings als Österreicherin. Schon für ihre zweite Filmrolle als Anna Held in dem aufwändig produzierten Musical The Great Ziegfeld (Der große Ziegfeld) aus dem Jahr 1936 wurde sie mit dem Oscar als Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Berühmt wurde die Szene, in der Anna Held, frisch geschieden von Ziegfeld, diesem am Telefon zu seiner neuen Hochzeit gratuliert und dabei ihre Tränen hinter einen Lächeln verbirgt. Solche emotionsgeladenen Filmauftritte wurden danach zu einem Markenzeichen von Rainer, weshalb sie den Spitznamen &quot;die Wiener Träne&quot; - &quot;the Viennese Teardrop&quot; verpasst bekam. Im nächsten Jahr wurde Rainer in The Good Earth (Die gute Erde, 1937) als chinesische Bäuerin eingesetzt, die Hungersnot und Revolution übersteht und sich für Mann und Familie aufopfert. Die Rolle der O-lan hat nur wenig Text, aber Luise Rainer überzeugte durch Mimik und Gestik. Zur allgemeinen Überraschung gewann Rainer damit ihren zweiten Oscar. Ab 1938 ging es mit ihrer Karriere jedoch bergab, auch deshalb, weil sie zahlreiche Filmangebote ablehnte. Rainer zog sich schließlich nach London zurück. Sie ist mittlerweile die älteste noch lebende Oscar-Gewinnerin.</p>
<h3>Bester fremdsprachiger Film: Beachtliche Erfolge</h3>
<p class="bodytext">Auf der Liste der erfolgreichsten Nationen in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film belegt Deutschland mit zwei errungenen Trophäen und acht Nominierungen immerhin einen beachtlichen siebten Platz. Der erste deutsche Beitrag, der innerhalb dieser, 1957 eingerichteten Kategorie mit einer Nominierung bedacht wurde, war bereits im selben Jahr Helmut Käutners Der Hauptmann von Köpenick mit Heinz Rühmann in der Titelrolle. Bis einschließlich 1960 war dann in jedem Jahr ein bundesrepublikanischer Film auf der Nominierungsliste vertreten: 1958 Robert Siodmaks Nachts, wenn der Teufel kam (mit Mario Adorf), 1959 Franz Peter Wirths Helden (mit O.W. Fischer und Lieselotte Pulver in den Hauptrollen) und 1960 Bernhard Wickis berühmter Antikriegsfilm Die Brücke. Nach einer Durststrecke von 14 Jahren konnte erst wieder 1974 Maximilian Schells Der Fußgänger an diese Erfolge anknüpfen. Den einzigen Nominierungserfolg für die DDR erlangte 1977 Frank Beyers Jakob der Lügner, der auf Jurek Beckers gleichnamigem Roman basiert. Nachdem 1978 Lindenstraßen-Erfinder Hans W. Geißendörfer mit Die gläserne Zelle für eine weitere Nominierung für die Bundesrepublik gesorgt hatte, kam es 1980 dann endlich zu dem lang ersehnten Oscar-Gewinn: Volker Schlöndorff triumphierte mit seiner meisterlichen Günther-Grass-Verfilmung Die Blechtrommel, in der der erst 13-jährige David Bennent als zwergenhafter Schelm Oskar Matzerath brilliert.</p>
<h3>Magere 80er, durchwachsene 90er und große Erfolge nach der Jahrtausendwende</h3>
<p class="bodytext">Nachdem die 1980er Jahre mit nur einer Nominierung für das Weltkriegdrama Bittere Ernte (Darsteller: Armin Mueller-Stahl, Elisabeth Trissenaar) der polnischen Regisseurin Agnieszka Holland (1986) für den deutschen Film eher enttäuschend verlaufen war, boten die Neunziger mit immerhin drei Nominierungen durchaus Grund zur Freunde: 1991 stand Michael Verhoevens Das schreckliche Mädchen (mit Lena Stolze) zur Auswahl, 1993 verpasste Helmut Dietls filmische Satire um den Skandal der gefälschten Hitlertagebücher mit dem eigentümlichen Titel Schtonk! (Darsteller: Götz George, Christiane Hörbiger, Harald Juhnke, Uwe Ochsenknecht) nur knapp eine Trophäe, und 1998 erging es Caroline Links Kino-Debüt, dem Gehörlosen-Drama Jenseits der Stille, ebenso. Link sorgte dann aber 2003 für den zweiten deutschen Oscar-Erfolg in dieser Kategorie mit der Stefan-Zweig-Verfilmung Nirgendwo in Afrika (Hauptrolle: Juliane Köhler). Sie nahm die goldene Statuette allerdings nicht selbst entgegen, weil sie ihre erkrankte Tochter nicht allein zu Hause lassen wollte. Nach zwei weiteren Nominierungserfolgen durch Oliver Hirschbiegels Führerbunkerepos Der Untergang (mit Bruno Ganz, Alexandra Maria Lara, Corinna Harfouch und Ulrich Matthes) im Jahr 2005 und Marc Rothemunds Widerstandsdrama Sophie Scholl - Die letzten Tage (Titelrolle: Julia Jentsch) ein Jahr später, konnte dann Florian Henckel von Donnersmarck auf der Bühne in Los Angeles den dritten Oscar für Deutschland in Empfang nehmen, und zwar für sein Stasi-Drama Das Leben der Anderen, das Ulrich Mühe, Martina Gedeck und Sebastian Koch in den Hauptrollen zeigt. Uli Edels RAF-Chronik Der Baader Meinhof Komplex (Darsteller: Martina Gedeck. Moritz Bleibtreu, Johanna Wokalek, Nadja Uhl), 2009 nominiert, komplettiert die gute Billanz deutscher Produktionen der letzten Jahre innerhalb der Kategorie bester fremdsprachiger Film.</p>
<h3>Ein Oscar für Bernhard Grzimek</h3>
<p class="bodytext">Als erster und bislang einziger Deutscher gewann der inzwischen legendäre Tierfilmer und ehemalige Frankfurter Zoo-Direktor Bernhard Grzimek 1960 den Dokumentarfilm-Oscar für seinen Klassiker Serengeti darf nicht sterben. Davon abgesehen befanden sich deutsche Produktionen aber in jüngerer Zeit mehrfach unter den Nominierten. Dazu zählen Maximilian Schells Dietrich-Porträt Marlene (1984), Wim Wenders’ enorm erfolgreicher Buena Vista Social Club (2000), die deutsch-mongolische Co-Produktion Die Geschichte vom weinenden Kamel (Regie: Byambasuren Davaa und Luigi Falorni, 2003) sowie Werner Herzogs Antarktis-Doku Begegnungen am Ende der Welt (2009). Die aus Hamburg stammende Regisseurin Katja Esson war darüber hinaus 2004 in der Kategorie beste Kurzdokumentation für Ferry Tales nominiert.</p>
<h3>Kamera, Ausstattung, Musik und visuelle Effekte</h3>
<p class="bodytext">Nachdem Karl Freund in Deutschland im Auftrag der berühmten Regisseure Friedrich Wilhelm Murnau und Fritz Lang für filmische Meisterwerke wie Der letzte Mann (1924) und Metropolis (1927) hinter der Kamera gestanden und dabei als einer der ersten auch ohne Stativ (entfesselte Kamera) gearbeitet hatte, ging er 1929 nach Hollywood, wo er 1938 für das Melodram The Good Earth (Die gute Erde) mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. 1955 kam eine zweite Trophäe in der Sparte Technical Achievement Award hinzu, als Belohnung für seine Erfindung des Multicam-Systems, bei dem drei Filmkameras gleichzeitig drehen, was die Serienproduktion enorm beschleunigte. Die Ausstattung für Michael Powells und Emeric Pressburgers Black Narcissus (Die schwarze Narzisse) bescherte Alfred Junge 1948 einen Academy Award. Erst 1972 konnte mit Rolf Zehetbauer ein weiterer Deutscher in dieser Kategorie siegen. Zehetbauer besorgte damals die Ausstattung für Bob Fosses berühmte Musical-Verfilmung Cabaret (mit Liza Minelli in der Hauptrolle), die zu großen Teilen in den Münchner Bavaria-Filmstudios gedreht wurde. Für die Beste Filmmusik gingen bereits drei Oscars an deutsche Komponisten. Zwei davon heimste Franz Wachsmann ein, 1951 für Billy Wilders Sunset Boulevard (Boulevard der Dämmerung) und 1952 für George Stevens' A Place in the Sun (Ein Platz an der Sonne). Den dritten verdiente sich 1995 Hans Zimmer für den Disney-Trickfilm The Lion King (Der König der Löwen). Die Kategorie Beste visuelle Effekte existiert seit 1940 bei den Oscars. Doch erst 1997 konnte ein Deutscher in dieser Sparte gewinnen, nämlich der 1965 in Bremerhafen geborene Volker Engel für den Action-Streifen Independence Day, bei dem sein Freund Roland Emmerich Regie führte.</p>]]></content:encoded>
			<category>Wissen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gartenkalender</title>
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			<description>Bedingt dadurch, dass die Natur den Gesetzen der Jahreszeiten unterliegt, ist es im höchsten Maße wichtig zu wissen, wann etwas und vor allem, was wann gemacht werden muss, um sich die Freude an den heimischen Garten zu erhalten.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Bedingt dadurch, dass die Natur den Gesetzen der Jahreszeiten unterliegt, ist es im höchsten Maße wichtig zu wissen, wann etwas und vor allem, was wann gemacht werden muss, um sich die Freude an den heimischen Garten zu erhalten.</p>
<p class="bodytext">Was ist schöner, als im Frühjahr beobachten zu können, wie die Natur aus ihrem Winterschlaf erwacht? Ein Gartenkalender kann bei der Pflege des Gartens von großem Nutzen sein. In einem guten Kalender stehen genau diese Tipps.<br /><br /></p>
<h4>Verschiedene Kalender</h4>
<p class="bodytext">In einem guten Gartenkalender gibt es für jede Jahreszeit die richtigen Empfehlungen. Wissenswertes über Pflanzen, Dünger und Hintergrundinformationen, aber auch Hinweise zur Gartentechnik lassen Sie immer auf dem Laufenden sein. Es gibt Kalender, die Woche für Woche Ratschläge und Tipps sowohl für Innen, wie auch für Außen geben. In manchen kommen Bauernregeln zum Einsatz in anderen Kalendern gibt es Informationen über die perfekte Rasenpflege. Je nach Interessensgebiet kann man sich für einen speziellen Kalender entscheiden.<br /><br /></p>
<h4>Saisonale Tipps - Winter</h4>
<p class="bodytext">Wer meint, dass im Winter im Garten nichts zu tun sei, der irrt sich sehr! Der Winter kommt mit Kälte und oftmals mit heftigen Stürmen und dem sollten Stauden und Bäume gewachsen sein. Insofern ist es sinnvoll diese zu stabilisieren und die sogenannte &quot;Basispflege&quot; zu betreiben. Das kann bedeuten, durchaus mal den Schnee von den Ästen zu schütteln. Immergrüne Buchsbäume, Koniferen und Rhododendron müssen ab und zu gegossen werden, wenn es zu frostfreien Tagen kommt. <br /><br />Um den Boden zu pflegen, empfiehlt es sich Kompost über die Erde zu verteilen. Ist der Boden eher lehmig, geht das auch mit Sand, Laubkompost oder Blumenerde. Wer im Sommer weniger gießen möchte, der sollte an feuchten Wintertagen seinen Boden mulchen. Das verringert sogar den Wuchs von Unkraut im Frühjahr. Wichtig ist es Pflanzen zu haben, die gerade in der kalten Jahreszeit allen Naturereignissen trotzen und besondere Eigenschaften haben. Beispielsweise ist der Winter- Schneeball eine Pflanze, die gerade im Winter seine duftenden und rosafarbenen Blüten öffnet. Winterharte Kräuter lassen sich auch in der ungemütlichen Jahreszeit draußen halten und bereichern zudem noch die Küche.<br /><br /></p>
<h4>Gartenarbeiten im Februar und März</h4>
<p class="bodytext">Im Februar kann man beginnen, sogenannte Kaltkeimer auszubringen. Dazu gehören unter anderem Schwertlilien, Wicken, die Christrose oder auch der Eisenhut. Sträucher sollten bereits jetzt leicht zurückgeschnitten werden. Wer Obstbäume liebt, hat nun den besten Zeitpunkt gefunden neue Obstbäume zu pflanzen.&nbsp; Sollten Bäume umgesetzt werden müssen, dann ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt dafür und das Düngen darf nicht vergessen werden.<br /><br /></p>
<h4>Vorziehen im April</h4>
<p class="bodytext">Im April lassen sich viele Pflanzen ganz hervorragend vorziehen. Astern, Majoran, Tomaten und Gurken sind nur einige Pflanzen, die dazu geeignet sind. Dazu nimmt man entweder einen warmen Kasten oder die Fensterbank. Aber einige Pflanzen lassen sich auch jetzt schon direkt ins Freiland aussähen. Dazu gehören beispielsweise die Kornblumen, der Rittersporn, verschiedene Salate oder auch die Petersilie.</p>]]></content:encoded>
			<category>Wissen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 11:37:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Bauernregeln</title>
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			<description>Die Bauernregeln haben eine sehr lange Tradition und werden durch Beobachtungen des Wetters von Generation zu Generation weiter gegeben.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Bauernregeln haben eine sehr lange Tradition und werden durch Beobachtungen des Wetters von Generation zu Generation weiter gegeben.</p>
<p class="bodytext">Das ist nicht weiter verwunderlich, denn wer ist abhängiger vom Wetter, als der Landwirt? Die &quot;Reimformen&quot; der gemachten Erkenntnisse machen die Bauernregeln so interessant und unterhaltsam. So sind Bauernweisheiten, Wetterregeln, Bauernregeln und Lostage innerhalb dieses Kalenders unverzichtbar. Die Losttage sind uns allen heute nicht mehr so präsent, aber einer dieser besonderen Tage, ist wohl noch jedem bekannt. <br /><br />Der Siebenschläfer. Dem Siebenschläfer sagt man nach, dass das Wetter für weitere sieben Wochen so bleiben würde, wie es am Siebenschläfertag, also am 27. Juni, war. Die Bauern legten auch ein besonderes Augenmerk auf die Mondphasen, sowie auch auf die Sonnen- und Mondfinsternis. Die Frage, die man sich heute noch stellen kann lautet: Sind die Bauernregeln wahr, oder handelt es sich dabei um reinen Aberglaube? <br /><br />Zudem muss man bedenken, dass sich im Laufe der Jahre die Kalendertage um ca. 10 Tage verschoben haben. Das ist wichtig, wenn man die Ratschläge beherzigen möchte, die ein solcher Bauernkalender empfiehlt.&nbsp; Insofern müsste man im Grunde genommen den Siebenschläfertag wahrscheinlich zum 07. Juli terminieren. Der Siebenschläfertag wurde nach sieben Brüdern benannt, die sich angeblich wegen der Verfolgung als Christen in Höhlen versteckten und erst Jahrhunderte später wieder erwachten.<br /><br /></p>
<h4>Richtungsweisend</h4>
<p class="bodytext">Ein Spruch, der als Bauernregel ausgelegt werden kann, muss immer ein Konditionalsatz (Bedingungssatz) sein. Dazu kann man grob in vier Gruppen unterscheiden. In der ersten Gruppe finden sich Sprüche aus der Astrologie wieder, in der zweiten Gruppe geht es um Feststellungen, die um das Thema Saat und Ernte gemacht werden. In der dritten Gruppe findet man dann an Donner, Blitz oder starken Winde gekoppelte Aussagen und in der vierten Gruppe geht es um Ableitungen über das Wetter, ganz nach dem Verhalten der Tier- und Pflanzenwelt.<br /><br /></p>
<h4>Besondere Lostage</h4>
<p class="bodytext">Der Siebenschläfer wurde ja schon benannt, aber auch die Eisheiligen, die vom 11. bis zum 15. Mai gehen, sind noch einigen Menschen bekannt. Nicht umsonst raten Gärtner die Eisheiligen abzuwarten, bevor man etwas pflanzen möchte. Nach den Eisheiligen soll es nämlich keinen Frost mehr geben. Die Schafskälte liegt auf dem 11.Juni. Mit der Schafskälte meint man die plötzlich wieder auftauchenden nassen und kühle Tage, nach den bereits milden und sommerlichen Maitagen. <br /><br />Die sogenannten Hundstage finden am 23. und 24. August statt. Der Name &quot;Hund&quot; in diesem Zusammenhang, hängt mit dem Hundstern Sirius zusammen. (Hellster Stern am abendlichen Himmel) Die Hundstage gelten im allgemeinen als Schönwetterperiode. Auch der Altweibersommer erhielt seinen Namen nicht durch &quot;ältere Damen&quot;, sondern stammt aus der germanischen Mythologie und meint das Spinnwebenknüpfen. Der Altweibersommer liegt im September mit sonnigem Wetter und sehr kühlen Nächten. Zwischen dem 24. Dezember und dem 05. Januar gibt es die Rauhnächte. Hier galt es auszuspannen und mit der Familie zu feiern. </p>]]></content:encoded>
			<category>Wissen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 11:34:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Der Bauernkalender</title>
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			<description>Der Bauernkalender ist ein sehr traditioneller Kalender, in dem Bauernweisheiten gesammelt wurden und auch der Landbevölkerung zugute kam, die nicht lesen konnte.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der Bauernkalender ist ein sehr traditioneller Kalender, in dem Bauernweisheiten gesammelt wurden und auch der Landbevölkerung zugute kam, die nicht lesen konnte.</p>
<p class="bodytext">Seit dem 18. Jahrhundert wird der alte Bauernkalender in Graz gedruckt. Ihn zieren kleine Heiligenfiguren und das Wort &quot;Mandl&quot; heißt soviel wie &quot;Männchen&quot; und so wird der Bauernkalender auch Mandlkalender genannt. <br /><br />Den Namen &quot;Neuer Bauernkalender&quot; bekam er wahrscheinlich ab 1892. Viele Symbole beschrieben der nicht lesenden Bevölkerung das Wetter, mit welchem gerechnet werden musste. Danach richtete sich wohl dann auch die Ernte, die Aussaat oder auch die Schlachtung von Tieren. Seit ca. 300 Jahren gibt es den Bauernkalender und es gibt ihn noch bis heute, in dem Format 10,3 cm mal 8,3 cm und er umfasst 32 Seiten. Damit ist er der älteste Jahreskalender weltweit und auch der Kontinuierlichste.<br /><br /></p>
<h4>Bauernregeln </h4>
<p class="bodytext">Alte Bauernregeln haben sich durchgesetzt, weil die Erfahrungen von ganzen Generationen stets weiter gegeben wurden. Das A und O dabei ist, anhand von bereits bestehenden Wetterlagen, eine Vorhersage für die Zukunft treffen zu können. Sogenannte Lostage, wie beispielsweise der Siebenschläfertag, ließen mittelfristige Wettervorhersagen zu. Lostage sind festgelegte Tage, die nach dem Glauben des Volkes bestimmte Rückschlüsse auf kommende Wetterlagen zuließen. Das war für die Aussaat oder die Ernte natürlich besonders wichtig.<br /><br /></p>
<h4>Bauernregeln für alle Monate eines Jahres</h4>
<p class="bodytext">Die Liste der Bauernregeln ist unendlich lang. Das Jahr wird jeweils in Monate unterteilt und dann werden einzelne Tage hervorgehoben und mit Regeln und Beschreibungen kommentiert. Für den Januar wird beispielsweise erzählt, dass die Ernte im Sommer gut würde, sofern der Winter hart war. Im Februar werden Wetterlagen beschrieben, die dann andere zur Folge haben werden. So konnte sich die Bevölkerung auf das zu erwartende Wetter gut einstellen. <br /><br />Weisheiten wie: &quot; Wenn es im Februar regnet, kommt es im März noch einmal der Frost&quot; oder Ähnliches. Für den März wird die Empfehlung ausgesprochen, nach dem 06. 03. die Felder zu pflügen. Wer meint, er müsse am 01.04. seine Saat ausbringen, dem wird die Ernte ausbleiben. Weiterhin wird vorausgesagt, das der Landwirt eine schlechte Ernte erzielen wird, wenn der Mai trocken und heiß wäre. Ein kräftiger Nordwind im Juni verspricht eine reiche Ernte. Des Weiteren ging man davon aus, das der gesamte Juli verregnet sein würde, wenn es gleich am Anfang des Monats regnete. Im August hingegen soll der Regen eine wahre Wohltat für die Wein- und Honigernte sein. <br /><br />Der 1. September gibt das Wetter für die kommenden vier Wochen an. Ganz schlecht wird der Schneefall im Monat Oktober gedeutet. Schneefall bedeutet schlechteste Aussichten für Mensch und Tier. Von einem sehr langen Winter ging man aus, wenn das Laub der Bäume im November noch hängt. Hingegen bedeutete viel Frost und Schnee im Dezember eine gute Ernte für das kommende Jahr und das sind nur wenige Auszüge aus dem alten Bauernkalender.</p>]]></content:encoded>
			<category>Wissen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 11:32:00 +0100</pubDate>
			
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