Altersvorsorge
Sorgen um Altersvorsorge und finanzielle Sicherheit im Alter sorgen bei nahezu allen Arbeitnehmern für ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Geld sparen und eine gute Finanzorganisation sind das Gegenmittel dazu. Jede kostenlose Ausgabe des simplify Geldletters wird Ihnen für Ihre gesamte Ruhestandplanung wohl überlegte und praktische Ratschläge liefern.
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26. Januar
Private Vorsorge bedeutet nicht nur eine sichere Rente zu sparen
Private Vorsorge - das ist für die meisten von uns vor allem der Wunsch, im Alter eine sichere Rente genießen zu können. Aber eine optimale private Altersvorsorge begleitet Sie auch auf dem Weg ins Alter. Denn finanzielle Vorsorge zu treffen bedeutet auch, Vorsorge für Problemfälle zu treffen, die heute oder morgen auf uns zukommen könnten.
Die eigene Arbeitskraft zum Beispiel könnte ein solcher Problemfall werden, der bei der Vorsorge eingeplant werden muss. Schon bei einem Durchschnittseinkommen von 2.000 Euro verdient ein Arbeitnehmer im Laufe seines Lebens rund 1 Millionen Euro, wenn er mit 20 in den Beruf einsteigt und mit 60 in Rente geht. Diese Arbeitskraft muss abgesichert werden, wenn sie wegfällt, müssen Sie lebenslang eine sichere Rente als Ersatz für den Lohn beziehen. Und es muss genug Geld übrig sein, um weiter für die Rente sparen zu können. Aber welche Versicherung hilft dabei, lebenslang die finanzielle Sicherheit zu garantieren?
Finanzielle Sicherheit mit einer Unfallversicherung?
Möglich macht das eine Unfallversicherung. Sie zahlt, wenn Sie die Versicherung als private Vorsorge abschließen und nach einem Unfall Invalide sind. Wie viel und wie lange die Versicherung zahlt, ist allerdings nicht von Anfang an zu sagen. Denn die Höhe der Unfallrente richtet sich nach der Schwere der Unfallfolgen. Die so genannte Gliedertaxe regelt, wie viel ein verlorener Finger oder ein amputiertes Bein "wert" sind - und danach richtet sich die Höhe der Entschädigung. Wird ein Finger verloren, der nach der Gliedertaxe mit 25 % veranschlagt ist, gibt es 25 % der vereinbarten Versicherungssumme. Ob das als finanzielle Sicherheit ausreichend ist, hängt sehr vom Einzelfall ab.
Bei manchen Schäden kann es aber auch sein, dass die Versicherung eine einmal gewährte Rente wieder kürzt, wenn etwa die Folgen eines Unfalls nach Jahren so weit abgeklungen sind, dass eine Neueinschätzung möglich ist. Die private Vorsorge geht dann verloren. Eine Unfallversicherung nützt nur, wenn wirklich ein Unfall Ursache der Berufsunfähigkeit ist. Wenn eine Krankheit zuschlägt, zahlt die Unfallversicherung nicht einen Cent. Als private Vorsorge und Schutz der Arbeitskraft ist die Unfallversicherung also nur bedingt tauglich.
Finanzielle Vorsorge mit Dread-Disease-Policen
Auch so genannte Dread-Disease-Policen werden bei der finanziellen Vorsorge gegen den Verlust der Arbeitskraft angeboten. Der Begriff "dread disease" bedeutet so viel wie "schwere Krankheit". Zu den versicherten schweren Krankheiten gehören in der Regel immer Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, multiple Sklerose, Nierenversagen und Bypass-Operationen. Die meisten Anbieter erweitern diesen Katalog um weitere Krankheiten bzw. Behandlungsmethoden. Die Krankheiten werden im Vertrag ausdrücklich und abschließend aufgezählt. Wird eine der Krankheiten diagnostiziert, zahlt die Versicherung die vereinbarte Versicherungsleistung als Einmalzahlung oder sichere Rente.
Allerdings ist davon abzuraten, eine solche Police als private Vorsorge gegen Berufsunfähigkeit abzuschließen. Der etwas niedrige Preis locke zwar, die praxisrelevanten Krankheiten sind jedoch nicht versichert. Zudem ist der Nutzen fraglich: So entstehen z. B. bei einem Herzinfarkt zunächst keine Einkommensverluste und nicht einmal ein Kapitalbedarf, da die Behandlung von der Krankenversicherung finanziert wird und das Einkommen in der Regel vom Krankentagegeld finanziert ist. Nur für eine dauerhafte Erkrankung (Berufsunfähigkeit) brauchen Sie eine private Vorsorge, denn nur sie führt zu Einkommensverlusten, da die Krankenversicherung dann kein Tagegeld mehr zahlt. Für diesen Sicherungszweck ist jedoch die Dread-Disease-Police nicht die richtige Wahl, weil kein dauerhaftes Einkommen gesichert wird.
Private Vorsorge: Was eine Grundfähigkeits-Versicherung leisten kann
Die Grundfähigkeitsversicherung bietet finanzielle Sicherheit, wenn Sie mindestens zwölf Monate lang ununterbrochen nicht fähig sind oder in Zukunft nicht fähig sein werden, mindestens eine der Hauptfähigkeiten "Sehen", "Sprechen", "Orientieren" oder "Hände gebrauchen" auszuüben oder kumulativ 3 Fähigkeiten aus einem weiteren Katalog auszuüben: Dazu gehören Fähigkeiten wie "Hören", "Sitzen", "Greifen" oder "Stehen". Der Vorteil dieser privaten Vorsorge: Sie leistet unabhängig davon, ob man mit der gesundheitlichen Einschränkung im weiteren Verlauf Ihres Lebens noch arbeiten können oder nicht. Damit hat jeder - vor allem auch Kinder und Jugendliche - die finanzielle Sicherheit und die Chance, sein Leben auch nach einem Schicksalsschlag wieder aufzubauen, ohne auf die sichere Grundfähigkeitsrente verzichten zu müssen.
Die Kosten für Versicherung sind in der Regel günstiger als bei vergleichbaren Berufsunfähigkeitsversicherungen. Der Vorteil für Ihre private Vorsorge: Personen mit riskanten Berufen oder ohne festes Einkommen wie Selbstständige oder Hausfrauen, bei denen private Vorsorge über eine Berufsunfähigkeitsversicherung kaum möglich ist, haben es leichter, einen Grundschutz und damit eine sichere Rente zu bekommen. Als nachteilig gilt, dass die finanzielle Vorsorge lückenhaft bleibt. Denn viele Fähigkeiten, die zur Berufsunfähigkeit führen können, sind nicht über diese Vorsorge versicherbar. So besteht zum Beispiel keine Möglichkeit, sich gegen die Folgen psychischer Erkrankungen zu schützen.
Sichere Rente mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung
Unter dem Strich ist als private Vorsorge gegen den Verlust der Arbeitskraft wohl nur die Berufsunfähigkeitsversicherung zu empfehlen. Dieser im Vergleich zu den anderen Alternativen teurere Schutz ist der erheblich weitreichendere, denn er deckt im Idealfall alle denkbaren Lebenssituationen ab, für die Sie finanzielle Vorsorge betreiben und in denen Ihnen finanzielle Sicherheit in Form einer sicheren Rente wichtig sind. Zahlen muss die Versicherung, wenn Sie wegen einer Krankheit oder eines Unfalls nicht mehr in der Lage sind, Ihren Beruf auszuüben. Damit haben Sie die finanzielle Sicherheit, dass Sie auch bei einem Verlust des Jobs weiterhin eine sichere Rente statt des Lohns erhalten.
Wichtiger als der Preis der Berufsunfähigkeitsversicherung sind allerdings die Versicherungsbedingungen, denn nur gute Bedingungen garantieren wirklich im Fall der Fälle eine sichere Rente und damit finanzielle Sicherheit! Ganz wichtig: Die Versicherungen prüfen bei Vertragsabschluss den Gesundheitszustand! Riskieren Sie diese wichtige private Vorsorge nicht durch falsche Angaben über Ihren Gesundheitszustand. Auch noch so unwichtig erscheinende Vorerkrankungen sind bei Abschluss des Vorsorge-Vertrages anzeigepflichtig. Denn sonst kann die Versicherung sich später vom Vertrag lösen und Sie stehen ohne private Vorsorge und ohne Versicherungsschutz dar.
Wie sieht es mit Ihrer privaten Vorsorge aus? Genießen Sie bereits finanzielle Sicherheit für den Fall der Fälle? Wollen Sie mehr über den wichtigen Schutz einer Berufsunfähigkeitsversicherung wissen? Klicken Sie hier, wenn Sie sich absichern möchten und vorsorgen wollen!




