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Entrümpeln

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14. Januar

Entrümpeln: So schaffen Sie dauerhaft Ordnung nach dem Aufräumen

Thema: Entrümpeln

Entrümpeln und aufräumen: Es ist schon schwer genug, sich selbst zur Ordnung zu rufen. Aber was kommt danach? Schlechte Angewohnheiten sind die Quelle von fehlender Ordnung nach dem Aufräumen.

Dabei ist es so einfach: Nach dem Büro-Aufräumen und dem Haushalt-Entrümpeln helfen kleine Verhaltensänderungen dabei, Ihre frisch aufgeräumte Umgebung dauerhaft in Schuss zu halten. Aufräumen und entrümpeln für immer muss also kein unerreichbarer Traum bleiben. Wichtig ist, dass Sie das nicht nur in der moralisch-rationalen Gehirnhälfte verankern ("eigentlich sollte ich aufräumen und Ordnung halten..."), sondern auch in der bildhaft-emotionalen. 4 erprobte Metaphern, die dabei helfen:

Aufräumen und Ordnung halten mit dem roten Faden

So können Sie das Aufräumen vorbereiten: Wenn Sie ein Werkzeug aus dem Werkzeugkasten holen, wenn Sie eine Schere aus dem Arbeitszimmer ins Wohnzimmer mitnehmen, wenn ein Buch vom Wohnzimmer ins Kinderzimmer wandert - stellen Sie sich vor, dass der Gegenstand durch einen langen roten Faden mit seinem ursprünglichen Aufbewahrungsort verbunden bleibt. Sie müssen aufräumen und Ordnung halten, denn nach Gebrauch will er an diesen Ort zurück, und er wird magisch durch den roten Faden dorthin gezogen. Tun Sie ihm den Gefallen und bringen Sie ihn zurück  - das ist mehr als wenn Sie einfach nur aufräumen: Sie schaffen dauerhaft Ordnung! Sorgen Sie deshalb dafür, dass möglichst wenige solcher Fäden durch Ihre Wohnung laufen.

Aufräumen mit dem Gute-Nacht-Spaziergang

Wenn Sie am Abend durch die Räume gehen, um die Jalousien herunter zu lassen, die Haustür abzuschließen und die Lichter zu löschen - dann bringen Sie möglichst alle Utensilien an ihren Platz zurück, die noch sehnsüchtig an ihrem langen roten Faden hängen. Diese kleinen Maßnahmen helfen Ihnen beim Aufräumen und Entrümpeln, ohne dass Sie viel dafür tun müssen! Erzählen Sie anderen Familienmitgliedern davon, damit der kleine allabendliche Spaziergang zum Aufräumen und Entrümpeln zu einer Gewohnheit für alle wird.

Haushalt entrümpeln: Das kleine Waisenhaus hilft dabei

Natürlich gibt es immer wieder Gegenstände, die (noch) keinen festen Ort haben. Dann ist es schwierig mit dem Aufräumen. Stellen Sie dafür in jedem Raum einen Korb oder eine Schublade bereit. Kümmern Sie sich etwa alle 3 Monate um diese Waisenkinder: Suchen Sie für jedes Ding einen sinnvollen Platz, an dem Sie es in Zukunft wiederfinden. Entrümpeln Sie peu à peu! Wenn Sie allerdings feststellen, dass Sie dieses Ding nie wieder brauchen werden, werfen Sie es sofort weg. Besonders wirkungsvoll im Kinderzimmer.

Tipps zum Aufräumen: Das kaputte Halbjahr

Wenn ein kaputter Gegenstand nicht innerhalb eines halben Jahres repariert wurde, können Sie ihn entrümpeln und wegwerfen. Denn das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass er nicht besonders vermisst wurde und dem Aufräumen und Ordnung schaffen im Wege steht. Deshalb gilt beim Haushalt entrümpeln und Büro aufräumen: Werfen Sie Kaputtes nach 6 Monaten fort. So mancher unreparierte Gegenstand findet auf der Wertstoffsammelstelle noch einen glücklichen Besitzer und Sie halten Ordnung nach dem Aufräumen.