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Rückengesundheit bei Kindern


Mit genug Bewegung von Kindesbeinen an Rückenleiden vermeiden

Rückenschmerzen gelten in Deutschland als Volkskrankheit – und das völlig zu Recht. Denn fast 70% der Deutschen leiden darunter, und bei mehr als jedem zehnten treten die Schmerzen täglich auf. Eine der häufigsten Ursachen dafür ist mangelnde Bewegung. Wer den ganzen (Arbeits-)Tag vor dem PC verbringt, ohne sich zwischendurch zu bewegen oder seine Sitzposition zu verändern, wird irgendwann zwangsläufig Probleme bekommen.

Oft beginnt die Entwicklung allerdings schon viel früher. Bereits im Kindesalter wird die Grundlage für spätere Leiden gelegt. Eltern sollten deswegen auf einige Dinge achten, um die Entwicklung der Muskulatur ihres Nachwuchses zu fördern und so dieses Risiko zu senken.

Geh mal an die frische Luft! 

Was sich ein bisschen anhört wie ein klischeehafter Satz von Eltern, die nicht mit der Zeit gehen wollen, ist in Wahrheit eine der wichtigsten Maßnahmen bei der Erziehung. In Zeiten von Internet und Spielekonsolen, die viele Kinder schon in jungen Jahren besitzen, geht ein Großteil der Freizeit für diese Dinge drauf. Und auch das Fernsehen trägt nach wie vor dazu bei, dass Kinder und Jugendliche viel zu viel Zeit im Sitzen verbringen – und das in Positionen, die zwar bequem sind, für den Rücken aber Gift.

Eltern sollten mit ihren Kindern deswegen Regelungen treffen, die dieser Zeit eine Grenze setzen, und sie dazu animieren, sich in der freien Natur auszutoben. Das hilft nicht nur dem Rücken, sondern stärkt auch die körpereigenen Abwehrkräfte. Auch psychologisch hat es positive Auswirkungen, da bei Bewegung immer Glückshormone ausgeschüttet werden.

Ab in den Sportverein!

Wer in einer ländlichen Gegend lebt, hat hier entscheidende Vorteile. Die Kinder können beispielsweise im Wald spielen, oder auf großen Wiesen, die es in fast allen Dörfern gibt. Aber diejenigen, die in einer Stadt wohnen, haben genug Möglichkeiten.

Viel spricht zum Beispiel dafür, sein Kind in einem Sportverein anzumelden. So wird es schnell Freude an der Bewegung haben, da es nicht alleine ist, sondern zusammen mit vielen Gleichaltrigen, die das gleiche Interesse teilen. Neben den Auswirkungen auf die Gesundheit wird dabei zudem die Sozialkompetenz erhöht, da das Kind früh lernt, wie es sich innerhalb einer Gruppe zu verhalten hat.

Auch bei einem Thema, das im Moment so aktuell ist wie selten, kann ein Sportverein helfen: Der Integration von Ausländern beziehungsweise der Einstellung des Kindes gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund. Durch das gemeinsame Hobby lassen sich so sehr früh etwaige Berührungsängste abbauen, wobei es natürlich auch an den Eltern selbst liegt, eventuelle Vorurteile abzubauen.

Gesund durch den Schulalltag

Nicht nur bei der Freizeitgestaltung, sondern auch bei der Wahl des Schulranzens können und sollten Eltern entscheidend Einfluss nehmen. Denn der begleitet ein Kind oft über mehrere Jahre und kann unter Umständen verheerende Auswirkungen auf die Rückengesundheit haben. Gekauft werden sollte er deswegen nach den folgenden Kriterien:

  • Ein ergonomisches Rückenteil passt sich sehr genau an den Körper an. Es stellt außerdem sicher, dass das Gewicht des Ranzens optimal verteilt wird und verhindert, dass der Körper in eine unnatürliche Position gezogen wird.
  • Gepolsterte und ausreichend breite Schulterriemen in S-Form passen sich ebenfalls an den Körper des Kindes an. Somit liegen sie perfekt auf den Schultern auf, ohne zu scheuern. Sie sollten außerdem in ihrer Länge verstellbar sein.
  • Ein gepolsterter Hüftgurt, der sich so verstellen lässt, dass er immer mittig über den Hüftknochen verläuft, entlastet den Rücken.
  • Ein verstellbarer Brustgurt hält den Schulranzen jederzeit stabil auf dem Rücken – auch beim Rennen.
  • Ein möglichst geringes Leergewicht: Besonders bei Grundschülern, deren Muskulatur sich noch in der Entwicklung befindet, ist das sehr wichtig. Die Schultasche sollte leer nicht mehr als 1,3 kg wiegen, um den Rücken nicht über die Maßen zu belasten.

Diese Kriterien sollten Eltern also auf jeden Fall beachten, um schwerwiegende Folgeschäden zu vermeiden. Für das Kind wird in der Regel jedoch ein anderer Aspekt im Vordergrund stehen: eine möglichst coole Optik. Viele Hersteller kombinieren deswegen ergonomische Schultasche mit trendigen Designs. Bei Fachhändlern wie diesem findet man solche Modelle in großer Auswahl, so dass sowohl Kind als auch Eltern mit dem Schulranzen glücklich sind.