simplify steht für einen einfachen Weg zu einem bewussten und erfüllten Leben in einer komplexen Welt.

7 leicht umsetzbare Tipps für gesunde Zähne


Nach einem unangenehmen Zahnarztbesuch nehmen sich die meisten Menschen vor, ab sofort häufiger und gründlicher Zähne zu putzen. Doch es gibt noch weitere Maßnahmen, mit denen Sie Ihren Beißern im Alltag etwas Gutes tun können:

1. Säureattacken reduzieren

Nicht nur zuckerhaltige Nahrung und Getränke, auch „gesunde Lebensmittel“ wie Obst und angemachter Salat greifen Ihre Zähne durch die darin enthaltene Säure an.

simplify-Rat: Damit der Zahnschmelz nicht häufigen Säureattacken ausgesetzt ist, gewöhnen Sie sich die kleinen süßen oder sauren kleinen Snacks zwischendurch ab. Essen Sie Ihren Nachtisch direkt nach der Hauptmahlzeit, trinken Sie zwischen den Mahlzeiten keine Säfte oder Softdrinks. Wichtig: Haben Sie Säurehaltiges gegessen oder getrunken (z. B. Ananas, Orange oder einen säuerlichen Apfel wie Granny Smith), warten Sie mit dem Zähneputzen noch eine halbe Stunde (Küchenwecker oder Handy-Alarm stellen!).

Zusatznutzen: Sie haben weniger Gelegenheiten, zu viel zu essen.

2. Speichelproduktion anregen

Speichel sorgt nicht nur dafür, dass die Nahrung rutscht und besser verdaut wird, er spült auch Nahrungsreste und Bakterien weg und neutralisiert die zahnschädigende Säure im Mund.

simplify-Rat: Können Sie sich nicht direkt nach einer Mahlzeit die Zähne putzen, greifen Sie gleich zu einem Xylit-haltigen (zuckerfreien) Kaugummi, um den Speichelfluss zu stimulieren. Kauen Sie etwa 20 Minuten lang (Dauerkauen belastet Ihren Kiefer).

Zusatznutzen: Der frische Geschmack von Minzkaugummi mindert Ihre Lust auf Süßes.

3. Sanft putzen

Jeder weiß, dass hartes Schrubben Zähnen und Zahnfleisch nicht guttut. Doch wer gestresst oder in Eile ist, drückt fast automatisch härter auf.

simplify-Rat: Gewöhnen Sie sich an, Ihre Zahnbürste mit den Fingerspitzen zu halten statt in der geschlossenen Faust – das mindert den Druck. Stellen Sie sich dabei vor, dass Sie Ihrem Zahnfleisch und Ihren Zähnen eine ausgiebige Wohlfühl-Massage gönnen.

Zusatznutzen: Ihre Zahnbürste hält länger.

4. Zahnstocher liegen lassen

Wenn im Restaurant ein Stückchen Fleisch zwischen den Zähnen hängen bleibt, bietet sich die Benutzung eines Zahnstochers an. Doch mit den spitzen Holzstückchen wird allzu leicht das Zahnfleisch beschädigt.

simplify-Rat: Nutzen Sie stattdessen eine Zahnzwischenraumbürste oder einen Zahnseide-Stick. Ein einzeln verpacktes Exemplar können Sie problemlos in Geldbeutel oder Handtasche mit sich führen.

Zusatznutzen: Wenn Sie damit kurz den Tisch verlassen, ist das auch vornehmer als das übliche Stochern hinter vorgehaltener Hand.

5. Zur Schere greifen

Theoretisch kann ein Erwachsener bis zu 80 kg mit den Zähnen hochheben. Trotzdem sollten Sie Ihre Zähne zu deren Schutz ausschließlich als Kauwerkzeuge nutzen.

simplify-Rat: Verwenden Sie eine Schere, statt beim Nähen den Faden abzubeißen oder eine Plastikverpackung mit den Zähnen aufzureißen. Denn wenn Sie durch solche Aktionen einen Zahn beschädigen, kostet Sie die Reparatur weitaus mehr Zeit als der Gang zur Schublade – und eine Stange Geld!

Zusatznutzen: Sie haben einen Anlass, jedes Zimmer daheim mit einer Schere auszustatten. Das ist kein übertriebener Luxus!

6. Nägelkauen einstellen

Nervöses Nägelkauen sieht nicht nur unschön aus, auch der Zahnschmelz kann darunter leiden. Zudem riskieren Sie, dass von gerade ungewaschenen Händen fiese Bakterien in Ihren Mundraum gelangen.

simplify-Rat: Schreiben Sie auf, in welchen Situationen Sie an Ihren Nägeln knabbern. Dann können Sie sich leichter eine Handlungsalternative antrainieren. Besonders effektiv: Sie führen die Finger wie immer zum Mund und lenken die Bewegung in letzter Sekunde ruckartig ab (z. B. zum Ohrläppchen). Eine genaue Anleitung gibt es bei clinical-neuropsychology.de, Suchbegriff „Nägelkauen“.

Zusatznutzen: schönere Nägel.

7. Zahnlücken schließen

Aufgrund der hohen Kosten für Zahnersatz nehmen es immer mehr Erwachsene in Kauf, mit einer permanenten Zahnlücke herumzulaufen („Da hinten fällt es doch fast nicht auf!“). Doch die Lücke destabilisiert die Nachbarzähne, lässt den gegenüberliegenden Zahn aus der Zahnreihe herauswachsen, kann zum Abbau des Kieferknochens führen etc.

simplify-Rat: Betrachten Sie eine Zahnlücke nicht als kosmetisches, sondern als medizinisches Problem, das Sie schnellstmöglich angehen sollten. Dann werden Sie die Alternative „Urlaubsreise oder Zahnersatz?“ in einem anderen Licht sehen. Für Patienten mit niedrigem Einkommen gibt es bei den Krankenkassen Härtefallregelungen – erkundigen Sie sich gegebenenfalls danach.

Zusatznutzen: Sie können wieder ganz unbefangen lächeln.

footerData.7421003 = TEXT footerData.7421003.value(