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Gesundheits-Tipps: Salz und Wasser


Mehr über die einfachsten Heilmittel der Natur

Viele chronische rheumatische Erkrankungen wie Gicht oder Arthritis, aber auch die Bildung von Nieren- und Gallensteinen sind auf kristalline Ablagerungen aus Natriumchlorid (Kochsalz) und Harnsäure zurückzuführen. Nach Ansicht der Medizinerin Barbara Hendel versucht der menschliche Körper, sich durch diese Rekristallisierung vom schädlichen Kochsalz zu befreien. Sie schlägt vor, das ungesunde Kochsalz durch hochwertiges Mineralsalz zu ersetzen.

 

Die Sole-Trinkkur

Dazu sollten Sie pro Tag 1 Teelöffel Sole (eine gesättigte Wasser-Salz-Lösung) zu sich nehmen, am besten morgens, aufgelöst in einem Glas guten Quellwasser. Einige LeserInnen berichteten uns inzwischen von ihren guten Erfahrungen mit dieser einfachen Therapie. Es kann allerdings zunächst zu einer Verschlimmerung kommen, da die natürliche Reinigung des Körpers Schadstoffe löst und ausschwemmt. Beginnen Sie also, wie empfohlen, sehr behutsam und verteilen Sie Ihre tägliche Sole-Menge gleichmäßig auf den ganzen Tag. Ist die einsetzende Entschlackung heftig, wenden Sie die Solekur tropfenweise an. Durchfall oder Hautunreinheiten, die am Anfang auftreten, verschwinden in der Regel innerhalb der 1. Woche.

 

Sole-Inhalation

Festsitzender Schleim in der Nase und den Nebenhöhlen verlängert unnötig die unangenehmen Begleiterscheinungen einer Erkältung. Als sehr hilfreich dagegen hat es sich erwiesen, solehaltige feuchte Luft einzuatmen. Dazu müssen Sie nicht ans Meer fahren. Füllen Sie einen breiten Topf mit 2 l Wasser und erwärmen Sie es, bis Dampf aufsteigt. Geben Sie mindestens 25 g echtes Mineralsalz in das kochende Wasser. Hat sich das Salz vollständig aufgelöst, nehmen Sie den Topf vom Herd und halten Ihr Gesicht über den heißen Dampf, etwa 10 Minuten lang. Bedecken Sie Ihren Kopf dabei mit einem großen Handtuch. Nach der Inhalation brauchen Ihre Atmungsorgane etwa 30 Minuten, bis sich die Giftstoffe durch Sekretbildung binden und abgehustet werden können. Diese Prozedur können Sie mehrmals täglich wiederholen.

 

Sole-Ionisator

 

 

Es gibt Ultraschallzerstäuber für Zimmerbrunnen, die einen feinen Wassernebel erzeugen. Ähnliche Geräte, allerdings mit einer speziellen Frequenz, können auch Solelösungen optimal zerstäuben und eine Art Meeresklima erzeugen. Verwenden Sie zur Solezubereitung nur reines Quellwasser oder destilliertes Wasser und einen gehäuften Teelöffel Mineralsalz pro 1 l Wasser. Lassen Sie das Gerät 2 Stunden lang laufen, um ein gutes Raumklima zu erzeugen. Geräte fanden wir bei www.tepperwein-collection.de und bei www.mallux.de.

 

Salzkristall-Lampen

 

 

Eine ähnliche Wirkung, allerdings längst nicht so intensiv, haben Salzkristall-Lampen. Auch davon gibt es billige Produkte, die eher dekorative Zwecke erfüllen, und spezielle Lampen aus echtem Himalaya-Kristallsalz. Besonders wohltuend, so berichteten uns auch einige Leser und Leserinnen, wirken hochwertige Salzlampen in Räumen mit Computerbildschirmen und anderen elektromagnetischen Belastungen.

 

Sole-Nasenspülung

 

 

Gute Erfolge hat eine 1%ige Solelösung bei chronischen Erkrankungen der Nasenschleimhäute. Weil das der Salzkonzentration unserer Körperflüssigkeiten entspricht, wirkt diese Lösung nicht brennend. In Apotheken und Sanitätshäusern gibt es Nasenspülkannen aus Plastik oder Glas. Füllen Sie diese mit einer milden Solelösung (1 g Mineralsalz auf 0,1 l Wasser) und schließen Sie die obere Öffnung mit dem Zeigefinger. Beugen Sie sich über ein Waschbecken, schließen Sie den Mund und führen Sie den Ausgang der Spülkanne auf ein Nasenloch. Wenn Sie den Zeigefinger heben, fließt die Flüssigkeit in das eine Nasenloch hinein und aus dem anderen hinaus. Wiederholen Sie das mit dem anderen Nasenloch.

 

Sole-Badd

Die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers werden durch ein Bad in mindestens 1%igem Salzwasser besonders intensiv angeregt. Füllen Sie eine normal große Badewanne (Inhalt etwa 100 l) mit genau 37 Grad warmem Wasser (mit dem Thermometer kontrollieren!) und 1 kg Mineral-Badesalz. Verwenden Sie keinesfalls irgendwelche weiteren Badezusätze. Baden Sie etwa 30 Minuten, wobei Sie durch Zugabe von warmem Wasser die Temperatur konstant halten sollten. Ein solches Bad hilft gegen zahlreiche Beschwerden, belastet aber den Kreislauf. Wenn Sie entsprechende Probleme haben, sprechen Sie vorher mit Ihrem Arzt. Mehr als 2 Solebäder pro Woche sollten Sie keinesfalls nehmen, währenddessen eine 2. Person in Ihrer Nähe ist, die nach Ihnen schaut.

Warum die allereinfachsten Dinge häufig die allergesündesten sind

 

Unser Leben beginnt im Wasser – genauer gesagt im Salzwasser der mütterlichen Gebärmutter. Es enthält unsere beiden wichtigsten Lebensmittel: Wasser und Salz. Vermutlich sind weit mehr Krankheiten als bisher angenommen auf Mangel an diesen beiden Grundnahrungsmitteln zurückzuführen.

Wenn Qualität und Quantität Ihres Wasser- und Salzhaushalts stimmen, werden Sie einen enormen Zuwachs an Energie und Lebensfreude erfahren.

 

Informationslieferant Wasser

In der Biophysik erhärtet sich die Erkenntnis, dass Wasser und Salz weit mehr sind als nur chemische Formeln. Die einzelnen Wassermoleküle schließen sich durch ihre Wasserstoffbrücken zu riesigen geordneten Haufen zusammen, so genannten Clustern. Die Varianten der dabei entstehenden Formen sind unendlich (gut sichtbar bei Schneekristallen unter dem Mikroskop) und ermöglichen es dem Wasser, Informationen zu speichern. Darauf beruht die Wirkungsweise der Homöopathie oder der Bach-Blüten-Essenzen. Der japanische Forscher Masaru Emoto fotografiert seit 10 Jahren Wasserkristalle und konnte klar nachweisen, dass Wasser aus freundlicher Umgebung schönere und gleichmäßigere Kristalle bildet als Wasser, das mit negativen Botschaften „besprochen" worden war.

 

Welches Wasser ist gesund?

 

Am gesündesten ist Quellwasser, das auf seinem langen Weg durch die Erde auf natürliche Weise von Schadstoffen gereinigt und durch die ständige Bewegung molekular geordnet wurde. In vielen Gemeinden besteht das Leitungswasser aus Quellwasser. Wenn Sie Mineralwasser in Flaschen kaufen, sollten Sie als „Tafelwasser" deklariertes Wasser meiden, weil es nach der Lebensmittelverordnung nicht aus einer Quelle stammen muss. Die höchste Qualität hat „Heilwasser", das dem Arzneimittelgesetz unterliegt. Allerdings werden die meisten Wässer mit Kohlensäure haltbar gemacht, stille Wässer werden ozoniert. Durch beide Methoden wird das Frequenzmuster des Wassers zerstört. Auch Plastikflaschen scheinen sich negativ auf die innere Molekülstruktur auszuwirken.

 

Wie Sie die Wassermoleküle ordnen können

 

Der amerikanische Physiker Patrick Flanagan erforschte die Gegenden der Erde, in denen auffällig viele Menschen über 100 Jahre alt wurden. Das Ergebnis: In all diesen Gebieten enthält das (meist aus Gletschern stammende) Trinkwasser Mikrokristalle, die dem Wasser dauerhaft eine wohlgeordnete Clusterstruktur verleihen – ganz offensichtlich ein echter „Jungbrunnen". Flanagan gelang es, solche Kristalle zu isolieren. Sie werden unter dem Namen Crystal Energy® als Trinkwasserzusatz angeboten (crystalenergy.sun-cell.com).

 

Eine einfachere Möglichkeit, die Kristallstruktur von Wasser zu ordnen, hat schon Hildegard von Bingen empfohlen: eine Hand voll Edelsteine (Bergkristall, Aquamarin usw., geschliffen oder ungeschliffen) in einen Glaskrug legen und mit frischem Wasser übergießen. Schon nach ein paar Stunden hat sich die Molekülstruktur messbar verändert. Ob Sie daran glauben oder nicht – negative Nebenwirkungen hat diese Methode mit Sicherheit keine.

Es gibt auch Geräte, die das Leitungswasser von Schadstoffen befreien und energetisch aufbereiten (nicht zu verwechseln mit den einfachen Filtersystemen, deren Wirkung teilweise umstritten ist). simplify-Leser haben uns von ihren guten Erfahrungen mit dem Futo-mat®-System berichtet, das in Kliniken mit guten Ergebnissen eingesetzt wird (futomat-Wasserspender).

 

Empfehlenswerte Wässer

Unter www.wasser-und-salz.org bieten Barbara Hendel und Peter Ferreira eine ständig aktualisierte Liste empfehlenswerter Mineral- und Heilwässer an, alle ohne Kohlensäure, ohne Ozonierung und in Glasflaschen. Eine Auswahl:

Pineo aus Spanien ist in Reformhäusern und ausgewählten Getränkemärkten zu haben, für etwa 0,90 € pro Liter.

Wo Sie die bayerische St. Leonhard's Quelle (ca. 0,90 €/l) und das besonders energetisierende Aqua Luna erhalten können, ist unter www.st-leonhards-quelle.de abzurufen. Literpreis um 1,30 €.

Einen besonders geringen Mineralgehalt hat das in Naturkostläden erhältliche Lauretana, das es seit kurzem auch in Glasflaschen für ca. 1,30 € pro Liter gibt.

Autor: Tiki Küstenmacher