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Packfreude statt Packstress


Warum eine Checkliste unverzichtbar ist

Der simplify-Generaltipp gegen Pleiten, Stress und Pannen beim Packen: eine Checkliste! 1. Sie vergessen nichts. 2. Sie packen damit gezielter und schneller. 3. Sie können schon Tage vorher nebenbei mit den Vorbereitungen beginnen und alles abhaken, was Sie bereits zurechtgelegt haben. 4. Sie müssen sich nicht ständig mit Ihrem Partner absprechen („Hast du schon ...“). 5. Geht Ihr Koffer verloren, erleichtert Ihnen die Liste die Meldung an die Versicherung.

simplify-Tipp: Erstellen Sie Ihre Checkliste am PC, damit Sie sie vor jeder Reise neu ausdrucken können. Eine gute Vorlage: urlaubs-checkliste.de. Damit Sie die ausgefeilte Liste Ihren eigenen Bedürfnissen anpassen können, kopieren Sie die Tabelle in ein leeres Word-Dokument und wandeln sie in eine Liste um. Wie das genau geht, hängt von Ihrer Word-Version ab – googeln Sie „Tabelle in Text konvertieren“ plus Ihre Word-Version.

Lassen Sie Ihr Zuhause daheim

Wenn Sie Maßarbeit leisten müssen, um alle Gepäckstücke im Kofferraum unterzubringen, oder am Flughafen ein saftiger Gewichtszuschlag fällig ist, schlägt das auf die Urlaubslaune. Versetzen Sie sich in Gedanken an Ihren Urlaubsort, stellen Sie sich Ihre Aktivitäten vor, und streichen Sie von Hand alles von Ihrer Packliste, was Sie dafür nicht brauchen. Wenn Sie beim Einpacken etwas nur „für alle Fälle“ mitnehmen: Lassen Sie es zu Hause! Im Falle eines Falles können Sie am Urlaubsort ein paar T-Shirts von Hand waschen, zusammen mit den Rädern Fahrradhelme ausleihen oder sich mit zusätzlicher Lektüre versorgen.

simplify-Tipp: Stärken Sie Ihre Packdisziplin, indem Sie vor dem Herrichten der Dinge festlegen, welche Koffer Sie mitnehmen. Geben Sie jedem Familienmitglied sein eigenes Gepäckstück und damit sein Platzkontingent.

Alles griffbereit

Oft unterschätzt: der zeitliche Aufwand fürs Einpacken. Räumen Sie in Ruhe und nach einem festen System ein. Denn wenn Sie wissen, wo sich alles befindet, können Sie nach Ihrem Aufbruch jederzeit Ihre Reservebrille oder den Kulturbeutel mit den Tabletten herausfischen, ohne den ganzen Koffer zu durchwühlen. Besonders nützlich bei Urlauben mit häufigem Quartierwechsel („Leben aus dem Koffer“).

simplify-Tipp: Nutzen Sie für besseren Überblick und Zugriff die Unterteilungen, die Ihr Gepäckstück zur Verfügung stellt. Bietet Ihr Koffer zu wenig davon, unterteilen Sie ihn selbst mithilfe von Aufbewahrungstaschen („Koffer-Organizer“). Die lassen sich auch nutzen, um in engen Unterkünften Ordnung zu halten. Marktführer ist Eagle Creek mit seinen Pack-itProdukten.

Knicke und Krumpeln vermeiden

Jeder weiß: Schwere Sachen gehören nach unten. Aber sobald Sie Ihren Koffer schleppen oder ziehen, ist nicht mehr der Kofferboden unten, sondern die Seite, die dem Griff gegenüberliegt. Bringen Sie dort also die schwersten Stücke (Waschbeutel, Bücher) unter. Sie möchten im Urlaub nicht nur im legeren Freizeitlook erscheinen? Dann falten Sie Hemden und Blusen so, dass der Kragen innen liegt. Knicke in Hosen vermeiden Sie, indem Sie die entlang der Bügelfalte zusammenlegen und dann zunächst so in den Koffer legen, dass die Hosenbeine abwechselnd links und rechts über den Kofferrand hängen. Darauf stapeln Sie Wäsche und Oberteile, um am Schluss die Hosenbeine einzuschlagen.

simplify-Tipp: Vermeiden Sie es, in letzter Minute noch das eine oder andere Stück für die Reise zu bügeln! Ist im Stoff noch Restfeuchtigkeit, sind Knitterfalten vorprogrammiert.

Die simplify-Alternative Rollen Sie Ihre Kleidung, statt sie zu falten. Legen Sie Hosen, Röcke, Blusen, Hemden mutig aufeinander, und rollen Sie diese zu einer oder mehreren dicken Würsten zusammen, die Sie übereinandergestapelt im Koffer oder in der Tasche verstauen. Sie werden überrascht sein, wie glatt die meisten Stücke die Rollkur überstehen – und wie viel hineinpasst. simplify-Tipp: Feine Tücher oder Schals wickeln Sie um eine leere Küchenpapierrolle, die Sie mit Socken o. Ä. vollstopfen.

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub

Ziehen Sie daheim beim Kofferauspacken Bilanz: Welche Dinge haben sich als überflüssig erwiesen (nicht nur wegen des unerwartet kühlen oder warmen Wetters)? Was haben Sie vermisst?

simplify-Tipp: Bauen Sie nicht darauf, dass Sie sich nächstes Jahr noch erinnern können. Überarbeiten Sie Ihre Liste lieber sofort am PC. Nehmen Sie immer wieder zu viel in den Urlaub mit? Dann streichen Sie einzelne Einträge nicht einfach, sondern fügen Sie der Liste Kommentare hinzu („Keine Jeans nötig, für kühle Abende genügt Zip-off-Hose“). Sehen Sie das nicht als lästige Arbeit, sondern wecken Sie dabei Ihre Vorfreude auf Ihre nächste Reise.