simplify steht für einen einfachen Weg zu einem bewussten und erfüllten Leben in einer komplexen Welt.

Aber simplify ist doch viel mehr als aufräumen!


In der aktuellen Ausgabe von simplify your life schreibt Tiki Küstenmacher: „Wenn ich in Gesprächen simplify erwähne, erlebe ich immer wieder, dass der Begriff anderen Menschen ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.“ Manchmal entlocke er ihnen auch einen Seufzer: „Ach ja, weniger – das wäre schön!“

So ähnlich und doch ein bisschen anders ergeht es mir: Entweder die Leute kennen simplify your life und freuen sich, dass ich mich ebenfalls damit beschäftige. Oder sie seufzen eher gequält: „Oh ja, aufräumen müsste ich auch mal wieder!“ Gute Bekannte, die ich lange nicht mehr gesehen habe, empfangen mich schon mal mit den Worten: „Dunja, ich habe übrigens mein XY-Regal aufgeräumt! Ich bin total begeistert und kann dir gerne ein paar Tipps weitergeben!“

Meine letzte Begegnung dieser Art verlief so: „Na, arbeitest du noch für simplify? Das sind ja echt immer tolle Anregungen – wenn es nur nicht so schwer fallen würde, diese umzusetzen!“ Ich dachte einen Moment nach, wie der Absender das gemeint haben könnte. „Ach so, du meinst das Aufräumen, Entrümpeln und Ballast abwerfen!?“ „Ja, genau!“

„Aber simplify ist doch viel mehr als das!“, ging ich innerlich in den Protest. Es geht nicht nur um Sachen. Auch mit Geld, Zeit, Gesundheit, Beziehungen, uns selbst können wir simplify-mäßig umgehen! Nur das ist alles nicht so greifbar wie das, was auf dem Boden herumliegt oder die Schränke zum Überquillen bringt.

Vielleicht ist das der Einstieg, die notwendige Bereitschaft, um aus mehr weniger zu machen. Wenn wir im Außen Ballast abwerfen, kann im Innern etwas in Bewegung geraten.

Das ist doch sehr ermutigend! Und irgendwie simplify ...