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Auf die Schale gekommen


Gestern war ich Gast auf einer kleinen, privaten Adventsfeier. Es gab Hausmusik, alkoholfreier Punsch und Kekse. Als ich zur Tür hereinkam, fiel mir gleich etwas auf, das ich auf den Tischen liegen sah: Orangenschalen. Erst hatte ich nur einen kleinen Blick erhascht und dachte: Vielleicht liegen die hier, um einen guten Duft zu verbreiten!?

Doch später, als wir alle um die Tische saßen und je Tisch zwei große Keksteller zur Verfügung hatten, wurde mir klar: Die geviertelten Orangenschalen – sie lagen wirklich auf jedem Platz – sind unsere Teller! Sie waren groß genug, um darauf ein oder zwei Kekse zu parken. Welch simple, pfiffige Idee! Orangensaft kam sowieso in den Punsch. Die Gastgeberin musste im Anschluss weder Teller wegschmeißen noch abwaschen, stattdessen kann sie sie kompostieren ...

Leider habe ich keine Bilder gemacht, um diese orangefarbenen Tellerchen zu dokumentieren. Deshalb schaute ich danach im Internet, ob jemand anderes diese Idee der Orangenschalen-Teller schon aufgegriffen hat. Darüber fand ich jedoch nichts. Wen ich aber fand, ist der Designer Ori Sonnenschein, der Geschirr aus getrockneten Orangenschalen entworfen hat! Präsentiert werden seine Teller, Tassen und Löffel hier beim Online-Magazin Lilli Green®, das sich nachhaltigem Design verschrieben hat.