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Auf Sinnsuche


Robin Williams ist tot. Er war ein Schauspieler, den ich sehr geschätzt habe – und das, obwohl ich zunächst nicht viel mit ihm anfangen konnte. Zu meiner Jugend war der Film „Der Club der toten Dichter“ sehr beliebt. Ich konnte und wusste damit nichts anzufangen. Dieser Williams war damals für mich ein komischer Kauz, der Sinn des Films erschloss sich mir erst mit den Jahren. Und meine Wertschätzung für Williams stieg von Film zu Film. Er hatte Charakter, wirkte authentisch und einfach menschlich.

Nachdem ich die Nachricht seines Todes gestern über Facebook aufgeschnappt habe, bin ich zu tagesschau.de, um deren Wahrheitsgehalt zu prüfen. Es stimmte. 63 Jahre. Das ist kein Alter. Interessiert las ich auch die Kommentare zur Tagesschau-Meldung. Eines hat mir besonders gut gefallen. Es stammt von „Bandersnatch“ und trägt die Überschrift „Bye“ (12. August, 06:53 Uhr): „Je aufmerksamer Du bist und je mehr Du denkst, desto öfter musst Du immer wieder Sinn für Dein Leben schaffen. Das ist nicht leicht.“

Haben ihn nicht viele von uns? Diesen Wunsch einfach weniger denken zu müssen und weniger mitzubekommen von all dem, was außen und innen abläuft? Einfach nur sein zu können? Das wäre leicht(er) ... – vielleicht.