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Das staubdurchlässige Regal


Wie schafft man es, den lästigen Kleinkram im Alltag zu bändigen? Dazu gibt es viele Tipps hier auf simplify.de und jede Menge Ratgeberliteratur. Als ich mich vor einigen Wochen dem Buch „Schluss mit der Anstrengung! Ein Reiseführer in die Mühelosigkeit“ von Barbara Berckhan widmete, fiel mir zu ihren Tipps „So bändigen Sie den Kleinkram (S. 21/22) eine kleine Geschichte ein.

Denn die letzte Empfehlung in Sachen Kleinkram-Bändigung lautete, man solle sich nur Pflegeleichtes anschaffen. Als Negativ-Beispiele führt Berckhan Kleidungsstücke an, die in die Reinigung müssen, sobald sie verschmutzt sind. Oder Möbel, deren Pflege aufwändiger ist als die für ein Haustier. Und natürlich alles, was den Staub magisch anzieht.

Ich erinnere mich noch sehr genau an mein schwarzes Metallregal, das in meine erste eigene Wohnung mit einzog. Auf schwarzen Flächen sieht man den Staub bekanntlich besonders gut. Doch dieses Regal war raffiniert: Die „Böden“ waren aus dünnen Metallstäben gefertigt, die in geringem Abstand parallel zueinander verliefen. Mein Vater schenkte mir dieses Regal und überreichte es mit den Worten: „Da fällt der Staub durch, das musst du nicht so oft putzen!“

Inzwischen habe ich etwas Abstand genommen von schwarzen Metallmöbeln, aber vom Prinzip her hatte er Recht. Deswegen favorisiere ich heutzutage Regale, die eine Glastür haben, oder geschlossene Schränke, in denen sich nur langsam Staub ansammeln kann.

Geschlossene Schränke haben einen weiteren Vorteil: Darin verschwindet alles, was ansonsten auf Arbeitsflächen herumsteht und nur einmal im Monat gebraucht wird – wenn überhaupt. Gerade in der Küche geht durch diesen Kleinkram viel Ordnung, Klarheit und natürlich Platz zum Kochen und Zubereiten verloren!