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Das tut man nicht: Fenster putzen bei Sonnenschein


Was gibt es nicht alles für Dinge, die „man“ nicht tun soll! Man schmatzt nicht, man zeigt nicht mit dem Finger auf andere Leute und – eher praktischer Natur – man putzt seine Fenster nicht bei Sonnenschein! Denn das gibt unschöne Schlieren und „man“ erntet nur das Prädikat: „Schlecht geputzt!“

Nun will es aber die Natur so, dass der Leidensdruck bei Sonnenschein am größten ist: Jedes Staubkorn macht sich auf der Glasscheibe sichtbar! Jeder Fingerabdruck zeichnet sich ab! Die durchscheinenden Schlieren von der letzten Putzaktion sprechen für sich! Nein, so kann das nicht bleiben ...!

Gestern habe ich genau das erlebt. Ich zögerte nur kurz und folgte den Sonnenstrahlen, anstatt zu lassen, was „man“ nicht tut. In einer 5-Minuten-Aktion putzte ich die einzigen beiden normalen Fenster meiner Dachwohnung – und siehe da: Sie sind sauber! Prädikat: „Geputzt!“ Das reicht mir vollkommen aus!

Nur kurz zu meiner Technik: Fensterscheiben innen mit Glasreiniger sparsam besprüht und mit Küchekrepp trockengerieben. Fensterscheiben außen mit nassem Tuch feucht abgewischt, mit Abzieher trockengezogen und dann so verfahren wie mit den Innenscheiben. Das Resultat kann sich (durch)sehen lassen und ich befinde: Sonnenschein hin oder her – wenn die Zeit zum Fensterputzen gekommen ist, dann putze ich!