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Die vergessene Weihnachtspost


So ein Internet-Tagebuch ist äußerst praktisch. Ich zum Beispiel kann nachforschen, wann ich im vergangenen Jahr meine Weihnachtspost erledigt habe: Ende November! Damit liege ich dieses Jahr ganz schön weit zurück, denn ich habe genau eine Weihnachtskarte verschickt.

Was mich 2011 dazu brachte, mich rechtzeitig darum zu kümmern, war eine Meldung, dass E-Mail-Weihnachtsgrüße dem Firmenimage schaden. Dieses Jahr habe ich von außen noch nicht den richtigen Impuls bekommen, um loszulegen. Obwohl die Welt um mich herum in diesem Jahr schon einen Schritt weiter zu sein scheint: Ich bekam vor Tagen eine Aufforderung, meine Weihnachtspost als Video-Botschaft zu verschicken.

So etwas ist heutzutage wirklich ganz einfach: Smartphone oder Digitalkamera anschalten, Video-Aufnahme starten, auf den Rechner überspielen und absenden. Es gibt sogar diverse Anbieter, die das Video noch irgendwie weihnachtlich verpacken! Ich sah mich im Geiste mit meiner Tochter auf der Couch sitzen, Weihnachtslieder singen und musizieren und Grüße in die Kamera richten. Allerdings wäre das für Kundenzwecke weniger geeignet.

Und ich alleine mit roter Mütze auf dem Kopf und Weihnachtsgrüßen auf den Lippen: Will ich das meinen Kunden wirklich übermitteln? Schnell verwarf ich diese Möglichkeit wieder. Vielleicht im nächsten Jahr ...

Übrigens hatte ich im letzten Jahr für dieses Jahr geplant, Weihnachtsmotive aus meinem normalen Briefbogen auszustanzen (siehe hier unter „simplify Weihnachtspost“). Da ich das leider vergessen habe, wird es wohl auch dieses Jahr nichts damit. Ich könnte nun in meinen simplify-Notizkalender für September 2013 den Eintrag setzen: „Weihnachtsvideo drehen“. Vielleicht hilft’s!