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Einfach aufgeräumt: Nomaden statt Windeln


Für den heutigen Beitrag gibt es eine Vorwarnung von mir, in Form einer Bitte: Bitte steigt ab dem übernächsten Satz nicht aus diesem Text aus! Es geht ums Eingemachte, um ein klassisches Ordnungsproblem! Pharma-Hersteller Pfizer hat eine Umfrage erstellen lassen, welches für Frauen die Must-haves der Wickeltasche sind. Ganz klar: Feuchttücher, etwas zu essen und Windeln inklusive Wickelunterlage, gefolgt von der Wechselkleidung und dem Lieblingsspielzeug.

Dann lese ich in der Meldung einen Abschnitt, der durch meine simplify-Brille sofort einen Klingelton im Gehirn auslöst: Manche Mütter nutzen die Wickeltasche auch als Aufbewahrungsort für das U-Heft und den Impfpass. Grund dafür: Fehlt es zu Hause an einem festen Ort, wo wichtige Dokumente aufbewahrt werden, ist die Wickeltasche ähnlich wie die Handtasche ein verlässlicher und vor allem täglicher Begleiter.

Aha! Bis zur Geburt war das Leben bestens organisiert. Plötzlich ist da ein kleiner Erdenbürger, der in der Haushaltsordnung einfach noch nicht existiert! So wird die Wickeltasche zur „Schublade“ für Nomaden! Ich kann’s verstehen. Auch wenn ich bereits vor der Geburt meiner Tochter einen Ordner für sie angelegt habe. Dort verwahre ich U-Heft und Impfpass.

Doch im Alltag begegne ich ständig irgendwelchen Gegenständen, die einfach keinen festen Platz haben. Ich ärgere mich darüber, habe aber mangels Ort keine schnelle Lösung parat. Ihr erinnert euch sicher noch an meine Folien, die das Display des iPhones schützen sollen und irgendwo zwischen Büchern in meinem Regal liegen –, weil ich mir mittlerweile dank Blog diesen Ort merken kann!

Vielleicht sollte ich mir eine schöne, bunte Wickeltasche zulegen, die alle meine Nomaden aufnimmt? Reizvoll klingt diese Idee auf jeden Fall! Das wäre eine abwechslungsreiche (wenn auch teurere) Alternative zur schnöden Pappkiste!