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Fundstück: Hays Herzensweisheiten


Gestern bin ich zufällig über das Buch „Herzensweisheiten“ der spirituellen Lehrerin Louise L. Hay gestolpert. Es ist mit bunten Blumen und Mustern illustriert, was etwas Leichtes und Ermutigendes hat. Beim Durchblättern bin ich bei einem Thema hängengeblieben, das mich selbst sehr oft beschäftigt – auch im Gespräch mit Freunden: „Ich gestatte den anderen, sie selbst zu sein.“

Darin beschreibt Hay, wie wichtig es ist, die anderen um uns herum so sein zu lassen wie sie sind. Sie nicht verändern zu wollen oder sie gar dazu zu zwingen. Das einzige, was wir tun können, ist „eine positive mentale Atmosphäre bieten“, die es ihnen ermöglicht, sich zu verändern – vorausgesetzt sie wollen dies.

Das zu erkennen und das auch aushalten zu können, fällt vielen Menschen schwer. Nur zu oft und zu gerne zerren wir an den anderen herum, weil wir meinen, etwas sei besser für sie als der eigene Weg, den sie wählen. Dabei muss jeder seinen Weg selbst gehen. Wer fremdgesteuert handelt, tritt womöglich nur auf der Stelle oder landet immer wieder auf derselben Straße.

Hay ist überzeugt: Die anderen zu lieben und sie selbst sein zu lassen, ist das einzige, was wir für andere tun können. Das ist eine Aussage, die mir sehr gefällt. Denn jeder weiß ganz tief im Herzen um seine eigene Wahrheit. Indem wir uns um uns selbst kümmern und um das, was wir bei uns verändern wollen, schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass sich auch bei unseren Freunden oder Liebsten etwas wandeln kann.