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Geld sparen mit eigenem Gemüse


Das Geldsparen fasziniert mich schon seit längerem – seit ich ganz bewusst meine Einnahmen und meine Ausgaben gegenüberstelle. Als ich mich gestern mit dem Warmwasser-Spartipp auseinandergesetzt habe, schaute ich mir im Internet Bücher zum Geldsparen an. Dabei ist mir der Hinweis begegnet „Obst und Gemüse selbst anbauen“. Stimmt!

Bei mir sprießen gerade Radieschen und Bohnen, der Salat lässt noch auf sich warten. Aber am meisten angetan haben es mir die Tomaten! Pro Pflänzchen habe ich 1 Euro bezahlt. Für den Anfang sollten 5 Pflanzen ausreichen. Mein Einsatz betrug also 5 Euro plus das Gratis-Wasser aus der Regentonne. Inzwischen sind die Pflänzchen zu stattlichen Gewächsen mit einer Menge Blüten und Früchte geworden! Lassen wir noch einige Tage ins Land ziehen, und wir werden uns vor Tomaten kaum retten können!

Pro Pflanze bezahlte ich also weniger als für eine 500-g-Packung Tomaten im Discounter. Der Ertrag wird ein Mehrfaches von einem Pfund sein. Nun muss ich mir nur noch überlegen, was ich damit anfange. Wenn die meisten Tomaten auf einmal reif sind, müssen andere Lösungen her als „Tomate-Mozzarella“ zum Abendbrot: Tomatensauce, Ketchup, Saft ... Außerdem habe ich gelesen, dass eingemachte Tomaten mehr Aroma entfalten als frische. Das klingt doch schmackhaft! Wenn ich allerdings erst einmal für viel Geld Einmachgläser kaufen muss, könnte der Effekt des Geldsparens zumindest für dieses Jahr schon wieder hinfällig sein.

Kommt Zeit, kommt Rat ..., kommen reife Tomaten!