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Glückszutat neun: Beziehungen


Wir Menschen sind soziale Wesen. Wir brauchen Beziehungen zu anderen Menschen. Dem einen fällt es leichter als dem anderen, solche Bande aufrechtzuerhalten – vor allem nach Auseinandersetzungen. Freunde teilen unser Leid, gemeinsam kann man sich freuen oder ausgelassen sein. Manchmal brauchen wir jemanden, der einfach nur zuhört oder der uns seine Sicht der Dinge mitteilt. Irgendwie ist uns das allen klar, denke ich.

Eine Botschaft, es ist eine Ermutigung, ist mir von diesem Kapitel in Adam Jacksons Buch über die zehn Geheimnisse des Glücks besonders in Erinnerung geblieben: Wenn wir heute denken, dass wir gestern nicht besonders gut darin waren, Beziehungen zu anderen Menschen zu pflegen. Dann muss das morgen nicht automatisch genauso sein! Unsere Vergangenheit ist nicht unsere Zukunft, schreibt Jackson. Wir können uns also entscheiden, es künftig anders zu machen.

Mit welcher Haltung könnten wir das tun? Der Mann, den unser junger Protagonist im Buch zum Glücksgeheimnis Beziehungen besucht, hat seinen besonderen Weg gefunden: Er verhält sich den Menschen gegenüber so, als würde er ihnen zum letzten Mal im Leben begegnen. Dann stellt sich nämlich die Frage: Will ich im Streit mit dieser Person auseinandergehen? Oder in Frieden? Will ich ihr Missachtung entgegenbringen? Oder Wertschätzung?

Wie immer haben wir die Qualität unserer Beziehungen in der Hand – und damit auch unser Glück!