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Ich nehme diese Socke nicht! Nein, diese Socke nehm ich nicht!


Gestern hallte ein lautes „Oh, nein!“ durch unser Kellergeschoss. Ich hatte gerade eine Ladung Buntwäsche aus der Maschine geholt. Als ich den Wäschekorb hoch hob, lag vor mir auf dem Boden eine pinkfarbene Socke. Die gehört Anina. Das ist eine Freundin meiner Tochter. Als es neulich zu heiß wurde, hat sie ihre Socken ausgezogen. Ich wollte sie nicht schmutzig zurückgeben, sondern erst einmal waschen. Leider hat nur eine pinkfarbene Socke den Weg in die Maschine gefunden. Die zweite rutschte beim Einladen offensichtlich zwischen Wäschekorb und Trommel durch auf den Boden.

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Das ist mir jetzt schon gefühlt 265-Mal mit eigenen Socken passiert. Und ausgerechnet mit dem fremden Sockenpaar schon wieder! Während die eine fertig ist und irgendwo in meinen 4 Wänden nun darauf wartet, dass Dunja wieder Buntwäsche in die Maschine lädt, lungert die zweite erneut unter lauter Schmutzwäsche herum und wird hoffentlich eines Tags mit ergriffen – ohne durchzufallen. Wenn es ganz verkehrt läuft, färbt ein Wäschestück ab und die eine Socke ist grell pink, während die andere einen leichten Lila-Ton hat – nein, ich will hier mal nicht schwarz – äh, lila – malen!  

Es ist in jedem Falle ärgerlich. Dabei hatte ich nie Probleme mit dem Sockenfresser Waschmaschine. Das ist ja eine Wissenschaft für sich! Selbst die Sendung mit der Maus hat sich schon damit befasst. Den Beweis, dass Maschinen Socken fressen können, gibt es übrigens im Video unten (zugegeben: mit einem sehr alten Maschinen-Modell). Natürlich besteht auch anderswo in Haushalten die Gefahr, dass Socken abhanden kommen. Aber mein Problem ist eher: Eine Socke ist schon sauber, die andere noch nicht. Und das ist wie auf der Autobahn: Wenn einer vorne bremst, staut es sich hinten. Mit 5 Einzelsocken kann ich halt auch nichts mehr anfangen, wenn alle anderen gerade in der Wäsche sind. Doch! Meine Tochter kann’s: Sie kombiniert auch schon mal den „Igel“ mit dem „Elefanten“ und amüsiert sich köstlich dabei ...

 

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