simplify steht für einen einfachen Weg zu einem bewussten und erfüllten Leben in einer komplexen Welt.

Ich tu's täglich!


Wäsche waschen: Das ist ein Job, den ich gerne erledige. Nach Farben sortieren, die richtige Menge ansammeln und waschen. Was danach kommt, mag ich nicht besonders. Wäsche aufhängen. Wieder abhängen. Wäsche zusammenlegen. Wäsche bügeln. „Uäh!“, würde meine Tochter sagen. Da ich aus dem Kinderalter heraus bin, versuche ich, diese Dinge so gut es geht auf die Reihe zu bekommen. Beim Auf- und Abhängen der Wäsche unterstützt mich mein Partner. Das Zusammenlegen geht mir ganz gut von der Hand. Und zum Bügeln wünsche ich mir eine Fee.

Da ich so gerne Wäsche wasche, nehme ich mir an einem waschfreudigen Tag oft 4 Maschinenladungen vor. Oder ich verteile einige Ladungen über zwei Tage. So geschehen vergangene Woche. Der Nachteil: Wir kommen mit dem Auf- und Abhängen kaum hinterher und die Wäsche stapelt sich, um entweder in den Schrank oder in den Bügelkorb zu wandern. So brauche ich gefühlte Unmengen an Zeit, um alles wieder in Ordnung zu bringen.

Gestern, beim Abhängen von 2 Maschinenladungen, entschied ich mich für einen neuen Weg. Den „Tu’s täglich!“-Weg. So lautete die Überschrift eines simplify your life-Artikels im Jahr 2005. Zum Wäsche waschen stand dort folgendes:

Eine Ladung Klamotten

In einer Durchschnittsfamilie kommt eine ganze Menge Wäsche zusammen. Wenn Sie nur ein paar Tage nichts daran machen, wachsen die Berge bis zur Decke. Machen Sie 1 Waschmaschinenladung aber zur ganz normalen Tätigkeit eines jeden Tages, ufert das Wäschethema niemals zu einem Problem aus. Mehr als insgesamt 15 Minuten dürfte es nicht dauern, die schmutzigen Klamotten in die Maschine zu füllen, sie in den Trockner zu tun oder auf die Leine zu hängen und sie anschließend zusammenzulegen. Beschränken sie das Bügeln auf ein Minimum.

Das will ich nun so machen! Ich habe zwar nach meiner Entscheidung gestern gleich noch eine Maschine gestartet. Das war jedoch wegen des guten Wetters eine bewusste Entscheidung. Denn diese Hitze will ich noch ausnutzen, um Sitzkissen für Gartenstühle, Überzüge von Matratzen und andere sperrige Dinge zu reinigen. Ob ich mich an die „Tu’s täglich!“-Regel halten kann, wird sich zeigen!