simplify steht für einen einfachen Weg zu einem bewussten und erfüllten Leben in einer komplexen Welt.

„Ich wäre ja blöd ...“


Meine Nachbarin zieht um. Ab dem Tag, an dem das klar war – 2,5 Monate vor dem geplanten Auszug – fing sie an, Kisten zu packen. Fast täglich bekam ich mit, wie sie den Keller umkrempelte. Außerdem stapelte sie Kiste für Kiste neben der Haustüre, um dann alles ins Auto zu packen und mit in ihren neuen Bauernhof zu nehmen. Dort fährt sie fast jeden Tag hin, um alles vorzubereiten.

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Nachdem ich mir das ein paar Tage angeschaut hatte, fragte ich sie: „Zieht ihr jetzt schon um?“ Sie antwortete: „Nein. Aber ich wäre ja blöd, wenn ich mit dem leeren Auto auf den Hof fahren würde! Also lade ich es doch lieber schon mal voll mit den Sachen, die ich ohnehin entbehren kann.“

Wie Schuppen fiel es mir von den Augen! Das ist einer DER simplify-Grundsätze: niemals mit leeren Händen irgendwo hingehen, wo man sowieso seine Siebensachen lagert – in den Keller, die Garage oder auf den Dachboden! Auch von einem Geschoss ins andere gibt es immer wieder „Botengänge“ zu machen. Wir stellen ebenfalls Dinge neben die Treppe, die in den Keller müssen. Allerdings gehen wir diesen Weg oft genug und vergessen, die bereitgestellten Sachen mitzunehmen! Kein Wunder, dass ich die frühe Packfreude meiner Nachbarin zunächst nicht einordnen konnte ...