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Klamotten-Tausch statt Kaufrausch


„Gut siehst du aus!“, begrüßte mich vor ein paar Tagen meine Freundin. Ich räumte gerade etwas im Auto herum und war nicht ganz bei der Sache. „Wieso sehe ich heute gut aus?“, fragte ich mich. Ich trug Jeans, darüber ein normales Shirt – als ich an mir heruntersah, wusste ich plötzlich, warum sie das zu mir gesagt hatte: Ich trug ihr Shirt! „Ach so, ja! War ja mal deins“, entgegnete ich ihr. „Die Jacke steht dir übrigens auch sehr gut.“ Denn sie hatte ein Kleidungsstück an, das bis vor kurzem noch mir gehörte.

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Ja, so ist das nach einem Klamottentausch (nachzulesen im Blog unter "Privater Klamotten-Tausch und: Macht mit, mistet aus")! Statt im Altkleidercontainer oder im Sozialkaufhaus zu landen, haben unsere Kleider die Runde gemacht. Dem einen oder anderen Stück begegnet man im Alltag recht flott wieder und ist ganz verdutzt: Sieht irgendwie aus wie meins. Ist meins. Ähm, war meins.

Unsere Aktion war ein voller Erfolg. Zuerst haben wir unsere Schränke leer gemacht, dann wieder zur Hälft aufgefüllt mit dem, was die anderen nicht mehr tragen. „Das habe ich hier und dort gekauft und irgendwie nie angezogen“ – diesen Spruch gab es öfter zu hören. Genauso: „Das war mal mein Lieblingsstück, aber jetzt kann ich es nicht mehr an mir sehen.“ Bei den anderen aus unserem Tauschkreis finden die Stücke einen Ehrenplatz. Was wollen wir mehr!?