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Knusper, knusper, Knäuschen ...


Durch eine Kindersendung lernte ich vor kurzem den Grund kennen, warum wir bei Chips & Co. nicht mehr aufhören können zu essen: Es ist das Salz! In früher Zeit war Salz ein rares Gut. Aus diesem uralten Mangel heraus denken wir heute noch, wir müssten unseren Salzvorrat auffüllen.

Knusprige Chips täuschen uns auch auf andere Weise. Wir denken: „Das kann ja nicht so kalorienreich sein, das trockne Zeug.“ Weit gefehlt! Heike Kreutz vom aid Infodienst berichtet: Wissenschaftler aus den USA untersuchten in mehreren Experimenten mit insgesamt über 400 Teilnehmern, wie sich Beschaffenheit und „Mundgefühl“ einer Süßigkeit beim Essen auf die Einschätzung der Kalorienzahl und die Konsummenge auswirken. Brownies, Schokolade und Karamell-Konfekt in verschiedenen Ausführungen wurden getestet - weich und glatt beziehungsweise hart und rau. Es zeigte sich, dass die Probanden häufiger die Kalorienmenge unterschätzten, wenn die Snacks hart und knusprig waren.

Das kann dazu führen, dass wir mehr davon verzehren als uns gut tut. Was lernen wir daraus? Wir sollten niemals den Energiegehalt von Chips, Salzgebäck und knusprigen Keksen unterschätzen!