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Na, auch keine Lust auf Powerpoint?


Es gibt so einige Computerprogramme und „Must-haves“, die an mir vorübergegangen sind. Nehmen wir das Beispiel der CAD-Programme. CAD steht für „Computer Aided Design“, also computerunterstütztes Konstruieren. Als Studentin der Raum- und Umweltplanung habe ich meine Pläne zu städtebaulichen Entwürfen noch mit Tusche per Hand auf Transparent gezeichnet, mit Rasierklinge korrigiert und mit Computerausdrucken beklebt. Dann plötzlich war CAD da. Die computeraffinen Studienkollegen stürzten sich darauf. Ich mochte nicht. Nun hatte ich das Studium fast ohne CAD gut überstanden. Jetzt sollte ich noch damit anfangen? Nein.

Auch im Berufsleben gab es ein Programm, das ich erfolgreich umgehen konnte: Powerpoint. Das lag vermutlich daran, dass ich selten Präsentationen vor großem Publikum halten musste. In kleinen Runden arbeitete ich in meinem Job mit Ausdrucken eines Broschüren-Entwurfes und nicht mit Powerpoint-Folien. Freilich hätte es die eine oder andere Gelegenheit dazu gegeben. Doch ich verweigerte es gekonnt.

Als ich vor einem Jahr gebeten wurde, eine Präsentation für eine Geburtstagsfeier zu erstellen, sah ich ganz schön alt aus. Mit Müh und Not packte ich meine Bilder und Texte intuitiv an die richtige Stelle. Doch Tonuntermalung, Ausblenden, Überblenden oder was auch immer es gibt, waren mir nicht möglich umzusetzen.

Als ich jetzt diesen Artikel im Wirtschaftsteil der FAZ online las – Der Powerpoint-Irrsinn –, wusste ich: Zumindest in Sachen Powerpoint hatte ich alles richtig gemacht! Viele, das weiß ich, sind von Berufs wegen dazu gezwungen mit Powerpoint zu arbeiten. Gute Folien und eine durchdachte Präsentation können sicherlich einen Vortrag unterstützen. Und ein schlechter Vortrag ist auch nicht mit Powerpoint zu retten ;-)