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Soll ich wieder was spiegeln?


Es gibt Sonderfälle in der deutschen Rechtschreibung, bei denen muss ich den Duden oder das Internet konsultieren. Meistens lande ich bei der Duden-Redaktion, was ich auch gezielt in die Suchmaske meiner Suchmaschine eingebe: SUCHWORT + Duden. Die Aussagen dort erscheinen mir am verlässlichsten.

Erst vor kurzem forschte ich nach dem Wort „wiederspiegeln“. Ein Kunde hatte es in einem Text für seine Website geschrieben. Damit wird das Verb für mich zum besagten Sonderfall: Ich schreibe spontan mein Widerspiegeln ohne „e“. Wider im Sinne von „gegen“. Um mich zu vergewissern, dass ich recht habe, gab ich „wiederspiegeln“ schnell bei der Suchmaschine ein. Ohne den Zusatz „Duden“.

Das brachte mich auf eine Website, die mir gut gefiel, sodass ich sie euch heute weiterempfehle: http://www.korrekturen.de/. Der Betreiber, Julian von Heyl, lektoriert und korrigiert ganz professionell Texte aller Art. Er hat eine Rubrik „Beliebte Fehler“ angelegt. Darin finde ich vermutlich die meisten Wörter, die ich zu Sonderfällen erkläre. Ihr könnt einen Buchstaben auswählen, eure Lieblinsfehler raussuchen und euch durchklicken oder ihr schaut einfach nur unten die neusten Einträge an: Ich habe zum Beispiel aus Interesse gelesen „verkackeiern“ und „Interessenskonflikt“ (das mir meine Word-Rechtschreibeprüfung übrigens nicht ankreidet). Viel Freude mit der deutschen Sprache!