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Trockengelegtes iPhone


Was ich bisher stets zu verhindern wusste, ist nun vor wenigen Tagen passiert: Mein iPhone fiel ins Wasser. Es machte plumps, ich schaute verdutzt. Was könnte das wohl gewesen sein? Oh nein! Das gibt es doch nicht! Ich hatte das Smartphone in der Tasche meiner Stretch-Jeans (kommt sonst NIE vor). Nach gefühlten 5 Schrecksekunden fischte ich das Teil aus dem Wasser, trocknete es ab und – ja, man sollte es nicht tun – drückte den „An“-Knopf. Der Bildschirm war kurz da, dann ganz dunkel. So ein Ärger!

Mir fiel sofort der Trick ein, man solle das Gerät in Reiskörner betten. Also suchte ich schnell ein Gefäß, füllte eine Ladung Milchreis ein und vergrub das iPhone darin. Dann das nächste Problem: Es gibt Nummern, die habe ich wirklich ausschließlich in meinem iPhone gespeichert! Wichtige Nummern! Eine solche brauchte ich nun, denn ich wollte eigentlich gerade wegfahren und mich am Zielort per Handy verständigen ... So ist es, wenn man sich zu sehr auf seine mobile Datenbank verlässt! Zum Glück hatte ich einen Plan B parat.

Ein paar Stunden später grub ich neugierig mein iPhone aus. Die Linse der Kamera war noch beschlagen. Und jeder Schlitz an diesem Gerät war voller Reismehl! Na, ob das der hilfreichste Tipp war, das Teil mit Reis trockenzulegen? Ich geriet ernsthaft ins Zweifeln. Statt Wasser wird nun Reismehl mein Problem sein. Oder beides. Reismehlpampe. Diese ist im getrockneten Zustand sicher unschlagbar!

Bis heute habe ich mich nicht getraut, mein Smartphone neu zu starten. Auch wenn die Linse inzwischen trocken aussieht. Gut Ding will Weile haben ...