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Umzug: Noch eine Option


Mir war nicht bewusst, dass es so viele Möglichkeiten gibt, einen Umzug zu organisieren! Obwohl ich schon oft umgezogen bin. Ich fasse mal zusammen: Option 1 ist das Umzugsunternehmen. Option 2 sind tatkräftige Freunde mit einem geliehenen Transporter. Option 3 sind Studenten mit einem geliehenen Transporter. Meine Option 4 war eine Mischung aus Freunden und Studenten plus Anhänger. Vor ein paar Tagen stand dann Ellen mit Option 5 vor meiner Tür: mit einem Groupon-Gutschein.

„3-stündiger Umzug inkl. 2 Fachkräften und einem LKW plus 5 Umzugskartons und eine Flasche Sekt“, lautet die Leistung. Gutschein-Wert 305 Euro, bezahlt hat Ellen dafür 115 Euro. Sie wollte im September umziehen, was aber nicht geklappt hat. Der Gutschein läuft Ende Februar aus. „Hier, vielleicht kannst du ihn gebrauchen“, sagte sie. „Ein Freund von mir ist mit dem Unternehmen schon mal umgezogen, das hat gut geklappt.“

Bisher kannte ich „Groupon“ nur vom Hörensagen: Freunde von mir haben darüber schon Reisen oder Menüs in feinen Restaurants gebucht. Groupon bietet täglich sogenannte Deals und Rabatte aus über 60 Städten Deutschlands. Auf der Plattform www.groupon.de erwerben Internetnutzer Gutscheine bis zu 80 Prozent günstiger. Dieser Vorteilspreis wird möglich durch die Festlegung einer Mindestanzahl an Käufern für das jeweilige Angebot, den Deal: Finden sich genügend Käufer, erhält jeder den Gutschein zum attraktiven Spartarif. Wird die Käuferanzahl nicht erreicht, kommt der Deal auch nicht zustande – und den Nutzer treffen keinerlei Kosten.

Ich habe die Sache gut durchgerechnet, von Ellen noch einmal ein paar Prozente bekommen und mich dann für Option 5 entschieden: Umzugsunternehmen plus Freunde. Im neuen Jahr griff ich dann zum Hörer, um mit den Profi-Umzugshelfern einen Termin zu vereinbaren: Leider sind alle Samstage bis in den März hinein ausgebucht. Ja klar, die meisten privaten Helfer haben samstags Zeit. Also werde ich den Umzug splitten müssen: donnerstags die großen, schweren Sachen, samstags die restlichen Kisten und der Aufbau.

Das ist eine organisatorische Herausforderung, die ich nur allzu gerne annehme. Hier kommt der Herrmannsche Perfektionismus ins Spiel ... Stand heute bin ich zufrieden mit dieser Lösung: Die Kräfte sind besser verteilt, die Kosten überschaubar und der Zeitaufwand ebenso.

Na dann, Prost!