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Und das ist mein neues Dienst-Fahrrad!


Gestern teilte ich euch die Weisheit des Mr. Money Mustache mit, dass man sich erst einmal reich fühlen soll, um wirklich reich werden zu können. Teil seines Konzeptes ist es, ganz genau auf die monatlichen Ausgaben zu schauen. Worauf man verzichten kann, das sollte man streichen. Eine Empfehlung von Mister Geld-Schnurrbart lautet, in der Nähe der Arbeitsstätte zu wohnen. Damit wird das Auto unnötig. Man steigt einfach aufs Fahrrad und legt möglichst viele Wege auf den zwei Rädern zurück. Dadurch lässt sich ein ordentliches Sümmchen pro Monat einsparen.

Inzwischen erlebe ich immer häufiger, dass auch junge Menschen E-Bike fahren. Damit wird der Weg zur Arbeit nicht zur Schwitztour. Ich verfolge gespannt diese Entwicklung!

Ganz im Sinne von Mr. Money Mustache dürften auch die Konzepte sein, die Arbeitnehmern und Arbeitgebern Fahrräder als Leasing-Dienstfahrzeuge anbieten. Das hat für beide Seite Vorteile:

  • Arbeitnehmer bekommen ihr Wunschfahrrad um einiges günstiger. Die Leasingraten können direkt vom Bruttogehalt abgeführt werden und Zuschüsse vom Arbeitgeber gibt es noch dazu.
  • Arbeitgeber müssen keine teure Dienstwagenflotte mehr unterhalten. Sie sparen sogar Sozialabgaben ein. Ihre Mitarbeiter sind mobil und dankbar. Laut eines Berichts bei faz.net fragen potenzielle Mitarbeiter schon im Bewerbungsgespräch nach einem Dienstrad ...

Eine ziemlich einfache Erklärung, wie das Ganze funktionieren kann, findet ihr hier bei www.jobrad.org - sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber.

Und wenn wir gerade beim Thema Geld ausgeben sind: Einer Umfrage der CreditPlus Bank zufolge führt die Mehrheit der Deutschen nicht regelmäßig Buch über die eigenen Finanzen. 46 % sagen, sie kommen auch ohne Haushaltsbuch und Budgetplanung aus. Weitere 17 % halten eine Dokumentation ihrer Einnahmen und Ausgaben zwar für sinnvoll, setzen sie bisher aber nicht um - zum Beispiel aus Zeitgründen.

Nur 35 % der Deutschen geben an, ihre Finanzströme überhaupt zu dokumentieren. 18 % nutzen dafür Stift und Zettel und führen ein klassisches Haushaltsbuch. 12 % erfassen Einnahmen und Ausgaben in einer Excel-Tabelle. Nur 4 % geben an, ein digitales Kassenbuch zu nutzen. Dazu gehöre ich übrigens auch! Allerdings muss ich zugeben, dass ich das in den vergangenen Monaten habe schleifen lassen. Vielleicht sollte ich es mal mit Stift und Haushaltsbuch probieren!?

Ach, was außerdem interessant ist: Die Bereitschaft zur Budgetplanung steigt mit dem Einkommen! Von den Personen mit einem Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 3.500,- Euro führen 42 % genau Buch über Einnahmen und Ausgaben - 7 Prozentpunkte mehr als der Bundesdurchschnitt.